hanspeter-portmann-2015

Wirtschaftlicher Profit für die #Schweiz aus der Zersetzung Europas durch #Putin?


Offensichtlich führt Putin nicht nur einen hybriden Krieg gegen die Ukraine (blutige Phase), gegen die baltischen Staaten (Zersetzungsphase), gegen Europa und einzelne Länder der EU wie zB. Deutschland, Grossbritanien, Frankreich, sondern inzwischen gut sichtbar für Beobachter auch gegen Skandinavische Länder und gegen die USA (Zersetzungsphase), aber selbst in der Schweiz werden Cyber-Angriffe mit gigantischem Datendiebstahl gegen sensible Bereiche wie Rüstungsindustrie und Verteidigungsministerium registriert –

Die Reaktion  der Schweizer Politik darauf: Die Aussenpolitischen Aktivitäten so gestalten, dass die Schweiz von der Zersetzung Europas in möglichst grossem Mass ökonomisch profitieren kann–

nur so ist zu erklären, dass in der Schweiz allergrösste politische Anstrengungen unternommen werden, Putins Nr. 2, Valentina Matwijenko, demnächst sozusagen – zwar geschickt maskiert aber faktisch als Staatsgast in die Schweiz einzuladen – (wir werden darüber in nächster Zeit noch einiges hören, ) der FDP-Nationalrad und LGT-Banker Hans-Peter Portmann, der sich diesbezüglich gemeinsam mit dem als Putin-Freund bestens bekannten Tessiner Ständerat Lombardi dafür wirklich ein Bein ausreisst und politisch äusserst kreativ agiert, damit zu diesem Zweck die bestehenden Sanktionen gegen Frau Valentina Matwijenko elegant unterlaufen werden können – Ziel: „Die Schweiz soll sich Russland annähern“.

Valentina Matwijenko-on the right place

Valentina Matwijenko-on the right place

Ob Matwijenko dafür die geeignete Person ist, das wird sich noch zeigen müssen.

Matwijenko, die bereits seit Putins Zeit in Petersburg an dessen Seite ist, kennt man auch darum, weil sich ihr Einkommen vom Jahr 2013 zum Jahr 2014 um den Faktor 50 vergrössert hat (nicht etwa 50%, sondern 50 mal).

Russischer Sicherheitsrat tagt auf der besetzten Krim

Russischer Sicherheitsrat tagt auf der besetzten Krim, Matwijenko sitzt direkt neben Putin

Liegt in diesen eindrücklichen Zahlen vielleicht die Motivation begründet von FDP-Nationalrat und LGT-Banker Hans-Peter Portmann und seinen Gspähnli, wenn sie sich nun dermassen ins Zeug legen um Putins Nr. 2 in die Schweiz bringen zu können, obwohl sie überall auf Sanktionslisten figuriert?

FDP-Nationalrat und LGT-Banker Hans-Peter-Portmann beruft sich auf seiner persönlichen Homepage auf die Werte der Schweizer Bundesverfassung, für die er sich angeblich einsetze.

Es gibt inzwischen ausreichend Berichte und Beweise von unabhängigen Organisationen, die das Vorgehen von Russland, das reihenweise internationales Recht bricht und Terror und Tod verbreitet, auch im Innern Russland in keiner Weise ein zivilisiertes Vorgehen gegenüber der eigenen Russischen Bevölkerung zu erkennen ist – sondern im Gegenteil ein Zirkel von mit dem System Putin verflochtenen Personen das ganze Land beraubt und regelrecht ausplündert und das Geld der einfachen Leute Russlands ins Ausland schafft – Putins Nr. 2, Frau Valentina Matwijenko ist für genau diese Mafia artigen Strukturen das absolut bezeichnende Beispiel in Person –

Herr FDP-Nationalrat und LGT-Banker Hans-Peter-Portmann: Wenn Sie sich schon auf die Schweizer Bundesverfassung berufen, lesen sie bitte nicht nur die erste Hälfte eines der wichtigsten Grundsätze darin:

„Gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen“

Wer weiss –

vielleicht nachdem Le Pen in Frankreich dann Präsidentin geworden ist,

werden Parlamentarierinnen und Parlamentarier und der Schweizer Bundesrat doch noch realisieren, dass ihre Strategie, das Maximum an finanziellem und wirtschaftlichen Profit aus Putins Zersetzung von Europa zu ziehen, doch eine zu kurzsichtige Politik ist.

Portmann-Twitter

Portmann-Twitter

Portmann-FDP "treffsicher"

Portmann-FDP „treffsicher“

 

http://www.srf.ch/news/international/eu-sanktionen-gegen-russland-diese-personen-sind-betroffen

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/die-schweiz-sucht-naehe-zu-russland/story/18654833

Die Schweiz sucht Nähe zu Russland – Schweiz: Standard – tagesanzeiger.ch

https://swissukraine.org/2016/09/03/kein-problem-fuer-fdp-nationalrat-lgt-banker-hans-peter-portmann/

https://swissukraine.org/2016/09/02/portmann-fdp-sucht-naehe-zu-putins-russland/

http://www.spiegel.de/politik/ausland/marine-le-pen-steigt-in-den-wahlkampf-ein-und-feiert-sich-selbst-a-1110781.html

French far-right party Front National (FN) President and member of the European Parliament, Marine Le Pen gestures as she delivers a speech on September 3, 2016 during a FN political rally in Brachay, northeastern France.

French far-right party Front National (FN) President and member of the European Parliament, Marine Le Pen gestures as she delivers a speech on September 3, 2016 during a FN political rally in Brachay, northeastern France.
Marine Le Pen accused former French president Nicolas Sarkozy to „allegiance“ to the king Salman of Saudi Arabia „global promoter of Wahabism“. She also reiterated that she would hold a referendum on the membership of France in the European Union if she is elected President of the Republic in 2017. / AFP PHOTO / FRANCOIS NASCIMBENI

http://www.spiegel.de/politik/ausland/marine-le-pen-steigt-in-den-wahlkampf-ein-und-feiert-sich-selbst-a-1110781.html

Marine Le Pen steigt in den Wahlkampf ein – und feiert sich selbst – SPIEGEL ONLINE

hanspeter-portmann-2015

hanspeter-portmann-2015

 

http://euromaidanpress.com/2014/08/14/a-strategy-for-damaging-russias-propaganda-machine/

Das russische internationale Nachrichtenportal Sputnik zum «Fall Lisa»- die 13jährige Berlinerin hatte eine Vergewaltigung vorgetäuscht. SPUTNIK NEWS

Sendehinweis: Propagandagrüsse aus Moskau – #SRFglobal – Schweizer Radio und Fernsehen


via Propagandagrüsse aus #Moskau – #SRFglobal – Schweizer Radio und Fernsehen.

 

Hier die gesamte Sendung nochmals schauen, hier klicken!

 

Seit dem Kriegsausbruch in der Ukraine führt Putins Russland einen Propagandafeldzug gegen den Westen. Zu den Mitteln gehören Diffamierungen, Gerüchte und gezielte Falschmeldungen auf Social-Media-Kanälen. Florian Inhauser diskutiert mit den SRF-Korrespondenten Strategien und Gegenmassnahmen.

Wie im legendären James-Bond-Thriller «Liebesgrüsse aus Moskau» («From Russia With Love» mit Sean Connery) riecht es auch in dieser aktuellen Auseinandersetzung zwischen Ost und West nach Agententätigkeit im Dunkeln oder zumindest im Trüben. Die Agenten sind allerdings abgelöst worden von Trollen – von «Personen, die im Internet in Diskussionsforen, andere Personen oder Gruppen absichtlich provozieren» (Wikipedia). Und gekämpft wird nicht mehr um eine Dechiffriermaschine sondern um die Deutungshoheit in aktuellen Konflikten in Europa (Ukraine) und im Nahen Osten (Syrien). Die Schauplätze in diesem Propagandakrieg sind Fernsehen, Youtube, Facebook, Twitter und Online-Kommentare.

Bisheriger Tiefpunkt ist der «Fall Lisa» in der deutschen Hauptstadt Berlin: die 13-jährige Deutsch-Russin Lisa F. hatte eine Entführung und Vergewaltigung durch südländisch aussehende Männer vorgetäuscht, da sie offenbar Angst hatte, nach Hause zu gehen und deshalb bei einem Bekannten übernachtete. So berichteten es deutsche Medien aufgrund der Erkenntnisse von Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft. Russische Medienkanäle dagegen warfen den Untersuchungsbehörden Vertuschung vor und wurden dabei unterstützt vom russischen Aussenminister Lawrov. In diversen Städten fanden Protestkundgebungen statt. Teilnehmer waren vor allem Russland-Deutsche sowie Aktivisten von rechtsextremen Gruppierungen wie NPD und Pegida. Die Demonstranten behaupteten weiterhin unbeirrt, Lisa sei stundenlang von Flüchtlingen vergewaltigt worden. Eine Lüge.

In den sozialen Medien werden die aus Russland gesteuerten Meldungen teils begierig aufgenommen und weiterverbreitet. Sie bedienen Ressentiments gegen die Europäische Union, gegen Migranten, Flüchtlinge, Homosexuelle und den liberalen, europäischen Lebensstil.

Florian Inhauser diskutiert in #SRFglobal mit den Korrespondenten in Moskau, Berlin und Brüssel:

  • Was ist die Motivation Russlands bei der Propaganda gegen den Westen?
  • Wer sind die politischen Nutzniesser?
  • Und ist der Westen selber wirklich frei von Propaganda?

Im Studio begrüsst Florian Inhauser zudem den russischen Journalisten Konstantin Goldenzweig. Er arbeitete jahrelang für den russischen TV-Sender NTV, bevor ihm nach der Übernahme des Senders durch Gazprom der politische Druck zu gross, die journalistischen Freiräume zu klein geworden sind. Seit 2015 ist er Deutschland-Korrespondent des kleinen, unabhängigen russischen Senders RTVi.

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