SRF

SRF Information = Desinformation weil dysfunktionale Sprache und Verletzung journalistischer Sorgfaltspflicht


Während Putins Hybridarmee in der Ukraine eine Fläche besetzt hält, so gross wie die Schweiz oder Holland – mutet das Schweizer Radio seinen Hörern immer wieder Beiträge zu, die gespickt sind durch Versatzstücke aus Putins Propagandakiste – in ihrer Dysfunktionalität völlig ungeeignet, der Hörerin, dem Hörer zu ermöglichen, sich ein Bild der Sachlage machen zu können.

Heute am 15. 09. 2016 strahlte Radio SRF in den Morgeninformationen einen Beitrag aus, in dem vor allem durch den Russland Korrespondenten David Nauer ein richtiges Propagandastück serviert hat. Putin würde sich bei David Nauer dafür sicher sehr bedanken. Es wäre nicht verwunderlich, wenn Nauer für seine Leistung, das was in der Ukraine Fakt ist, so gekonnt vernebelt darzustellen, einen Putin-Orden erhalten würde.

david-nauer-ist-korrespondent-von-radio-srf-in-russland-von-2006-bis-2009-hatte-nauer-fuer-den-tages-anzeiger-aus-moskau-berichtet-anschliessend-aus-berlin

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Hier der Beitrag, wie er in die Schweizer Wohnstuben verbreitet worden ist:

SRF 15.09.2016 «Offenbar will Russland, dass sich in der Ukraine etwas ändert»

Im Beitrag verwendetes dysfunktionales Sprachmaterial:

Der Konflikt

Der Konflikt

Die Separatisten

Die Separatisten

Die Gewalt in der Ostukraine

Die Gewalt in der Ostukraine

Die Separatistischen Rebellen

Die Separatistischen Rebellen

Halten derartige Versatzstücke Russischer Propagandasprache im Schweizer Radio SRF einer fachmännischen oder gar richterlichen Prüfung nach deren Sachgerechtigkeit (Sachgerechtigkeitsgebot stand? ((Art. 4 Abs. 2 RTVG; BGE 134 I 2 E. 3.3.1 S. 6; Urteile 2C_255/2015 vom 1. März 2016 E. 4.2; 2C_494/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4))

Hier kann man getrost ein grosses Fragezeichen setzen.

Wenn David Nauer aber ausdrücklich darauf hinweist und das dann so stehen lässt, bis dahin sei jeweils die Waffenruhe wieder gebrochen worden…. und dann betont: „Und zwar von beiden Seiten“… dann stellt sich die Frage nach der Verletzung der journalistischen Sorgfaltspflicht. Würde David Nauer nämlich sich die Mühe nehmen, die täglichen OSCE-Berichte zur Ukraine zu studieren und zu lesen, würde er die Fakten erkennen und würde sie in seinem Beitrag korrekt wiedergeben. David Nauer’s Behauptung widerspricht den Fakten mehrfach:

Zu einem Grossteil gehen die Angriffe von Putins Hybridarmee aus, die Ukrainische Armee verfolgt streng das Regime, lediglich sich zu verteidigen und die vereinbarten Linien zu halten. Das so zu umschreiben wie David Nauer das tut, ist sicher nicht einfach „Journalistische Freiheit“ sondern eine krasse Verletzung von Journalistischer Sorgfaltspflicht.

 

Verletzung journalistischer Sorgfaltspflicht?

Die Waffenruhe wurde gebrochen, und zwar von beiden Seiten

Die Waffenruhe wurde gebrochen, und zwar von beiden Seiten

 

scale-of-the-ongoing-russian-aggression-against-ukraine-in-numbers

scale-of-the-ongoing-russian-aggression-against-ukraine-in-numbers

Source: http://iwp.org.ua/eng/public/2106.html

 

Bei einer Gesamtzahl von 1.783 Millionen intern Vertriebenen in der Ukraine, bei 22 137 Verletzten, bei 9553 Toten, bei 3.7 Millionen direkt durch den Krieg Betroffenen –

zeugt es da von journalistischer Sorgfalt, von „Gewalt in der Ostukraine“, von „Konflikt“ zu sprechen und gleichzeitig penibel die inzwischen durch zahlreiche anerkannte Untersuchungen etablierten Begriffe wie Russlands Hybride Armee“„Russlands Hybrider Krieg gegen die Ukraine“ zu meiden?

OSCE-SMM Ukraine-Meldung von 10:58 - 16. Sep. 2016

OSCE-SMM Ukraine-Meldung von 10:58 – 16. Sep. 2016

 

Siehe auch:

https://swissukraine.org/2015/06/18/russias-hybrid-war-in-ukraine/

https://swissukraine.org/2015/02/22/media-library-munich-security-conference/

https://swissukraine.org/2016/05/08/ulrich-schmid-technologien-der-seele-wer-wissen-will-was-auf-uns-zukommen-wird-sollte-das-lesen/

 

 

 

#SRF- analog zur CH-Diplomatie und Politik in seiner Sprache durch und durch devot gegenüber dem monströsen Rechtsbrecher #Putin…


Diese „streng neutrale“ und „streng humanitäre Aktion“ hinterlässt bei mir einen äusserst zwiespältigen Beigeschmack – und der SRF Beitrag verstärkt diese Zwiespältigkeit zusätzlich – um das zu verdeutlichen, könnte man den an dieser Aktion beteiligten „Organen“ etwa diese Frage stellen:

Würden Sie es auch als „streng neutral“ und „streng humanitär“ bezeichnen, wenn die Schweiz der Lagerverwaltung von Auschwitz frisches Trinkwasser liefern würde, unter dem Hinweis, dass dadurch beide Seiten der „Konfliktpartei in Auschwitz dadurch dringend benötigtes Trinkwasser erhalten würden?

Niemand ist in der Sprachregelung gegenüber Putin derart konsequent devot wie die offizielle Schweiz – das wirkt faktisch unterstützend für ein reihenweise Recht brechendes Regime, Putins Kreml.

Eine wirklich „neutrale“ Haltung würde das Hauptinstrument von Putins Hybridem Krieg, seine Propagandasprache, statt weitgehend zu übernehmen, schonungslos demaskieren, reflektieren und durch funktionales Sprachmaterial ersetzen.

Ist ja schön und recht, wenn Trinkwasser aufbereitet werden kann – aber wie die Schweiz dieses Projekt benützt, um die Putinärsche u. ihre „Defacto-Behörden“ auf die gleiche Stufe mit „den Behörden in Kyiv“ zu stellen, das ist doch wirklich sehr dicke Post.

Sie sind Putins Wasserträger mit solchem Agieren. Das ist geopolitisches Kalkül-

Es wäre zu wünschen, SRF würde die verwendeten Sprachmaterialien und Sprachregelungen aktiver reflektieren und zu diesem Thema zum Beispiel geeignete  Beiträge produzieren– die Verwendung einer vernebelnden, doppelt verdrehten Sprache ist eine der Hauptwaffen in Putins Hybridem Krieg . Dies für die Zuhörer von SRF durch geeignete Sendungen verstehbar zu machen, würden wir sehr begrüssen.

 

http://www.srf.ch/news/international/schweizer-hilfe-fuer-das-buergerkriegsgebiet

SRF-in seiner Sprache konsequent devot und schafsköpfig gegenüber dem monströs Recht brechenden kriminellen System Putin

SRF-in seiner Sprache konsequent devot und schafsköpfig gegenüber dem monströs Recht brechenden kriminellen System Putin

srf-beitrag-von-montag-12-september-2016-12-37-uhr

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Quelle: http://uaposition.com/latest-news/russian-aggression-ukraine-2-years-minsk-agreements-infographic/

 

 

 

#panamapapers – Vergleich zwischen #ARD und #SRF – warum steht SRF international so isoliert und im Abseits da?


Zum Vergleich: Die Aufarbeitung des ersten Deutschen Fernsehens ARD zum Material von #panamapapers

 

PanamaPapers – Im Schattenreich der Offshorefirmen

04.04.2016 | 55 Min. | Quelle: NDR

Die Geldverstecke der Reichen und Mächtigen: Staatspräsidenten, Drogenschmuggler und Kriminelle haben über Jahrzehnte eine Anwaltskanzlei in Panama genutzt, um Konten und Wertgegenstände zu verstecken.

 

Allein dieser Dokumentarfilm ist eine Meisterleistung – als Dokumentarfilm und als journalistische Aufarbeitung eines Komplexen Themas – hervorragend konzipiert und choreografiert. Diese Fernseharbeit ist vorbildlich in jeder Beziehung. Diesem starken Stück Information gehört jede erdenkliche Auszeichnung. Fernsehmacher aller Länder sollten versuchen davon zu lernen.  (Simon Gerber, Präsident swissukraine.org)

 

Eine ganze Reihe in jeder Hinsicht hoch qualitativer Fernsehebeiträge stehen auf der ARD Homepage zur Verfügung. Offensichtlich im Gegensatz zum Schweizer Radio und Fernsehen scheut man sich in Deutschen Fernsehen nicht, tief, breit, qualitativ hochstehend über die Bedeutung von #panamapapers zu zu berichten.

 



 

Zum leider ernüchternden Vergleich die „Leistung“ des Schweizer Radio und Fernsehens SRF zum Material von #panamapapers – warum steht SRF international so isoliert im Abseits?

 

Fokus-Bericht auf der Homepage der SRF Medien zwei Tage nach erscheinen der Informationen aus #panamapapers, 05. 04. 2016: „Droht der Schweiz ein Imageschaden?“

Während das Deutsche Fernsehen das Potential der Informationen von #panamapapers adäquat ausschöpft, mit journalistischen Höchstleistungen – bügelt SRF im Schnellverfahren darüber und reduziert das Ganze dann auf die Frage: „Droht der Schweiz ein Imageschaden?“

Hier stellen sich medien-politische Fragen:

  1. Welchen journalistischen Grundsätzen folgen die Medien von SRF? Ist es deren Aufgabe, sich im Kontext von #panamapapers in erster Linie das Image der Schweiz zu fokussieren, statt die Informationen, die #panamapapers in sich tragen, adäquat zu erfassen und für die Zuschauerinnen und Zuschauer, Zuhörerinnen und Zuhörer in geeigneter Weise aufzubereiten und zugänglich zu machen?

  2. Während Journalisten zahlreicher Medien rund um den Globus seit Monaten Gelegenheit erhalten haben (ja, auch Journalisten von Deutschen Fernsehkanälen) sich in die Materialien der #panamapapers zu vertiefen, zu Recherchieren, Berichte und Dokumentarfilme zu erstellen, stehen Radio und Fernsehen SRF isoliert im Abseits. Woran liegt das?

  3. Erschien den Journalisten, die das Projekt #panamapapers von Beginn an betreuten, die journalistische Bedeutung von Radio und TV SRF zu unbedeutend, obwohl doch klar ist, dass viele Spuren in den vorliegenden Dokumenten in die Schweiz führen?

  4. Wird SRF die Berichterstattung zu #panamapapers nun von den erwähnten Deutschen TV Stationen allenfalls übernehmen oder wird es wie bisher weiterfahren und das Thema versuchen klein zu bügeln?

Ordnungshalber sei hier noch auf weitere Berichte von SRF bezüglich #panamapapers hingewiesen. Sie sind in Aussagekraft, Tiefe, Breite, journalistischer Bedeutung meilenweit davon entfernt, was das erste Deutsche Fernsehen ARD zu #panamapapers anbietet.

 

http://www.srf.ch/news/international/panama-papers-fakten-und-folgen

http://www.srf.ch/radio-srf-1/radio-srf-1/geld-verstecken-wer-hilft-mit-jetzt-mitdiskutieren



darüber könnte das Schweizer Fernsehen doch zum Beispiel berichten. Will man nicht?

Panama Papers: Neuer Fifa-Präsident Infantino belastet

Bildschirmfoto 2016-04-05 um 21.06.04

http://www.spiegel.de/sport/fussball/panama-papers-gianni-infantino-unter-druck-a-1085637.html



Siehe auch:

https://swissukraine.org/2016/04/03/panamapapers-an-den-haenden-der-mitglieder-der-gazprombank-in-zuerich-klebt-blut-von-putins-kriegen/

Das russische internationale Nachrichtenportal Sputnik zum «Fall Lisa»- die 13jährige Berlinerin hatte eine Vergewaltigung vorgetäuscht. SPUTNIK NEWS

Sendehinweis: Propagandagrüsse aus Moskau – #SRFglobal – Schweizer Radio und Fernsehen


via Propagandagrüsse aus #Moskau – #SRFglobal – Schweizer Radio und Fernsehen.

 

Hier die gesamte Sendung nochmals schauen, hier klicken!

 

Seit dem Kriegsausbruch in der Ukraine führt Putins Russland einen Propagandafeldzug gegen den Westen. Zu den Mitteln gehören Diffamierungen, Gerüchte und gezielte Falschmeldungen auf Social-Media-Kanälen. Florian Inhauser diskutiert mit den SRF-Korrespondenten Strategien und Gegenmassnahmen.

Wie im legendären James-Bond-Thriller «Liebesgrüsse aus Moskau» («From Russia With Love» mit Sean Connery) riecht es auch in dieser aktuellen Auseinandersetzung zwischen Ost und West nach Agententätigkeit im Dunkeln oder zumindest im Trüben. Die Agenten sind allerdings abgelöst worden von Trollen – von «Personen, die im Internet in Diskussionsforen, andere Personen oder Gruppen absichtlich provozieren» (Wikipedia). Und gekämpft wird nicht mehr um eine Dechiffriermaschine sondern um die Deutungshoheit in aktuellen Konflikten in Europa (Ukraine) und im Nahen Osten (Syrien). Die Schauplätze in diesem Propagandakrieg sind Fernsehen, Youtube, Facebook, Twitter und Online-Kommentare.

Bisheriger Tiefpunkt ist der «Fall Lisa» in der deutschen Hauptstadt Berlin: die 13-jährige Deutsch-Russin Lisa F. hatte eine Entführung und Vergewaltigung durch südländisch aussehende Männer vorgetäuscht, da sie offenbar Angst hatte, nach Hause zu gehen und deshalb bei einem Bekannten übernachtete. So berichteten es deutsche Medien aufgrund der Erkenntnisse von Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft. Russische Medienkanäle dagegen warfen den Untersuchungsbehörden Vertuschung vor und wurden dabei unterstützt vom russischen Aussenminister Lawrov. In diversen Städten fanden Protestkundgebungen statt. Teilnehmer waren vor allem Russland-Deutsche sowie Aktivisten von rechtsextremen Gruppierungen wie NPD und Pegida. Die Demonstranten behaupteten weiterhin unbeirrt, Lisa sei stundenlang von Flüchtlingen vergewaltigt worden. Eine Lüge.

In den sozialen Medien werden die aus Russland gesteuerten Meldungen teils begierig aufgenommen und weiterverbreitet. Sie bedienen Ressentiments gegen die Europäische Union, gegen Migranten, Flüchtlinge, Homosexuelle und den liberalen, europäischen Lebensstil.

Florian Inhauser diskutiert in #SRFglobal mit den Korrespondenten in Moskau, Berlin und Brüssel:

  • Was ist die Motivation Russlands bei der Propaganda gegen den Westen?
  • Wer sind die politischen Nutzniesser?
  • Und ist der Westen selber wirklich frei von Propaganda?

Im Studio begrüsst Florian Inhauser zudem den russischen Journalisten Konstantin Goldenzweig. Er arbeitete jahrelang für den russischen TV-Sender NTV, bevor ihm nach der Übernahme des Senders durch Gazprom der politische Druck zu gross, die journalistischen Freiräume zu klein geworden sind. Seit 2015 ist er Deutschland-Korrespondent des kleinen, unabhängigen russischen Senders RTVi.

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Screenshot aus der RTS-Reportage vom 14. Jan. 2016

Die „Meeresbrücke“ für Putin & Assad finanziert aus der Schweiz, Recherche von RTS


Screenshot aus der RTS-Reportage vom 14. Jan. 2016

Screenshot aus der RTS-Reportage vom 14. Jan. 2016

Die NGO Schweiz-Ukraine (swissukraine.org) ruft SRF und RTS dringend auf – diese gut recherchierte und gewichtige Reportage nicht einzig der Französischen Sprachregion der Schweiz zur Verfügung zu stellen, sondern den anderen Sprachregionen der Schweiz voll zugänglich zu machen. Das gesamte Material ist vorhanden, es muss einzig sprachlich adaptiert werden – dazu gibt es in den Studios von SRF und RTS Fachleute –

Die geopolitische – und Schweiz-innenpolitische Bedeutung dieser Recherche kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Es wäre aus Sicht der in der Schweiz ansässigen NGO „Schweiz-Ukraine“ (swissukraine.org) völlig unverständlich, wenn diese zweifellos aufwändige und gut belegte Recherche durch den „Röschtigraben“ in seiner Ausstrahlung künstlich klein gehalten würde.

Die NGO „Schweiz-Ukraine“ (swissukraine.org) ruft mit aller Dringlichkeit dazu auf, alles zu tun, damit diese bedeutungsvolle journalistische Arbeit durch eine adäquate Verbreitung die ihr zustehende Beachtung erhält.

LE PONT MARITIME RUSSE VERS LA SYRIE FINANCÉ DEPUIS LA SUISSE Une société administrée depuis Genève a financé l’achat de deux bateaux affrétés en Crimée, dont un s’est rendu en Syrie au moment de l’intervention russe.

http://www.rts.ch/info/suisse/7358434-le-pont-maritime-russe-vers-la-syrie-finance-depuis-la-suisse.html#story-anchor-Depuis+Genève

Symbolbild, Echo der Zeit von SRF

SRF-Medien: Aufhören aus #Moskauer Perspektive über die #Ukraine zu berichten


Grüezi liebes Echo der Zeit Team.

gestern Abend strahlten Sie einen Beitrag zur Ukraine aus – gestützt auf ein Gespräch mit Ihrem Korrespondenten in Moskau –
sprechen über die Ukraine und 
„Information“ über die Ukraine verbreiten aus Moskauer Perspektive – 
als Präsident des Vereins Schweiz-Ukraine spreche ich persönlich und im Namen des Vorstandes Sie diesbezüglich nicht das erste mal an.
Wir meinen,
  • der Grad der Instrumentalisierung von „Information“ in Russlands hybridem Krieg gegen die Ukraine ist inzwischen breit und tief belegt, wissenschaftlich fundiert (Snyder, Luccas, Shiskhin, Oksanen, usw.)
  • adäquates  Bericht-Erstatten aus der Ukraine und aus Russland, und ganz spezifisch mit dem Fokus auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine und dessen Folgen, ist im Modus: „Business as usual“ nicht zu erreichen –
  • von gewichtigen Medien erwarten wir angemessene Sorgfalt bereits in der Architektur und dem Design von zugrunde liegenden Strukturen ihrer Berichterstattung
Was heisst das konkret?
  • stellen Sie sich vor, Hitler hätte 1944 die Schweiz überfallen – Deutschland hätte wahrscheinlich propagandistisch die Situation der Deutsch Sprechenden in den Fokus gestellt und betont, es gehe lediglich darum, diese durch Schweiz-Nationalisten bedrohten Deutsch-Sprecher unter Deutschen Schutz zu stellen – (die föderalistisch organisierte Ortswehr in den Dörfern führte tatsächlich schwarze Listen mit Personen, die im Ernstfall ohne langes Zaudern über Nacht Besuch von netten älteren Herren erhalten hätten, mit buchstäblich fatalen Folgen für die Besuchten…)
  • stellen Sie sich vor, ausländische Medien hätten in der Folge fast ausschliesslich und im Wesentlichen über ihre Korrespondenten mit Sitz in der Hauptstadt Deutschlands über die Situation der Schweiz berichten lassen
Als Putin’s Russland seinen Krieg gegen die Ukraine startete und in einem ersten Schritt mit seiner Krim-Besetzung eine Reihe von internationalem Recht gebrochen hat und seither andauernd verletzt –
  • elementare Grundlagen einer internationalen Rechtsordnung,
  • auf deren Rechtskraft auch wir als kleine Schweiz dringend angewiesen sind –
  • rechtliche Grundlagen, die in Europa einst geschaffen wurden angesichts furchtbarster Kriege mit dem Ziel – in Europa und der Welt Stabilität zu erreichen –
  • ja, gerade die Schweiz müssten Russlands Verletzungen internationalen Rechts beunruhigen und wach werden lassen –

– bereits während der ersten Tage von Russlands Krim-Besetzung waren auch die Informationsgefässe von SRF auf der Piste – eben jener Erich Gysling, der auch gestern wieder mal aus Moskauer Perspektive über die Wahlen in der Ukraine berichtet hat – vor unseren Augen sehen wir noch immer jene SRF-Direktübertragungs-Bilder von der Krim-besetzung durch Russische Truppen, Peter Gysling live vor Ort und ernsthaft rätselnd, was denn wohl für grüne Männchen das sein könnten, die da auf der Krim überall mit dem Gewehr herumlaufen – eine Art angestrengte Naivität und gleichzeitig der Beleg dafür, wie effizient Russlands hybrider Krieg gestandenen Journalisten den Kopf verdreht –

SRF führt ein Korrespondentenbüro mit einem ständigen Korrespondenten in Belgrad, der Hauptstadt von Serbien. In Kyiv, der Hauptstadt der Ukraine jedoch nicht.
Hier Zahlenvergleiche der beiden Länder: (Quelle: Wikipedia)
Serbien: 
Fläche                             88’361 km2
Einwohnerzahl                7.120.666 (Volkszählung 2011)
Bruttoinlandsprodukt      42.492 Milliarden USD (total nominal)
Ukraine:
Fläche                             603’700 km2
Einwohnerzahl                42.854.106 (Zählung 1. Mai 2015, ohne Krim u. Stadt Sevastopol)
Bruttoinlandsprodukt       178.313 Milliarden USD (total nominal)
  • Die Ukraine ist flächenmässig fast 7 mal grösser
  • In der Ukraine leben 6 mal so viele Menschen
  • Die Ukraine verfügt über ein viermal grösseres Bruttoinlandsprodukt
Unsere klare Aufforderung an SRF und insbesondere das Echo der Zeit: 
  1. Aufhören aus Moskauer Perspektive über die Ukraine zu berichten
  2. Errichten Sie ein ständiges Büros in der Ukraine mit einem fest besetzten Posten durch einen Journalisten, der damit fachkundig aus dem Land berichten kann
Ueli Maurer & Putin in Sotschi – da war die Krim schon Russisch besetzt...

Ueli Maurer & Putin in Sotschi – da war die Krim schon Russisch besetzt…

MH17

„MH17 – es ist Gras drüber gewachsen“….. Schweizer Medien kreieren „Wahrheit“ – wir korrigieren


Christian Wehrschütz im Beitrag von  Radio SRF zu MH17, wörtlich wiedergegeben:

Für Christian Wehrschütz, bzw. Radio SRF, das den Beitrag verwurstet und ausstrahlt, scheint es völlig normal zu sein, während eines Interviews zum Jahrestag des Abschusses von MH17 mit 299 toten Zivilisten, gut hörbar sich eine Zigarette anzuzünden und zu ungehemmt zu rauchen:

Simon Gerber: Zum ersten Jahresgedenktag des Abschusses von MH17 über der Ostukraine, bei dem 299 Zivilisten umgebracht wurden, strahlte das offizielle Radio der Schweiz, Radio SRF einen Beitrag aus, der für die gesamte Informationsarchitektur dieses Mediums charakteristisch ist. Hören sie hier den gesamten Beitrag von ca. 5 Min. Länge.

MH17: «Ein hoch emotionalisiertes Thema in der Ostukraine»

http://www.srf.ch/sendungen/srf-4-aktuell/mh17-ein-hoch-emotionalisiertes-thema-in-der-ostukraine

Ein Jahr ist es her seit am 17. Juli 2014 ein Passagier-Flugzeug der Malaysia Airlines über der Ostukraine abgestürzt ist – vermutlich abgeschossen, von welcher Seite ist umstritten. Alle 298 Personen an Bord kamen ums Leben.

Wir haben mit Christian Wehrschütz vom ORF gesprochen, er ist derzeit in der Ostukraine und hat die Absturzstelle besucht.

Autor/in: Hans Ineichen, Redaktion: Barbara Peter

MH17

MH17

Marc Lindt, Vorstandsmitglied von Schweiz-Ukraine (swissukraine.org) schreibt dazu:

Der geneigte Zuhörer konnte aus dem ganzen Bericht schon Wesentliches heraushören, aber wer hört schon so genau zu. Das Wort „Sezessionskrieg“ ist mir besonders aufgefallen, das tönt nach berechtigtem sich Loslösen-Wollen von der Ukraine. Von dem kann ja keine Rede sein. Allerdings wurde dafür das Wort „Krieg“ verwendet, und, dass es Russische Truppen in der Ukraine hat, wurde explizit erwähnt. Dass sich die lokalen Einwohner (natürlich nur die, die zum Fragen zur Verfügung stehen) auf die Russische Darstellung (welche auch immer muss man sich hierbei allerdings fragen, es gibt ja so viele Versionen, und im Bericht wurde nicht klar, welche nun gemeint war) versteifen, verwundert nicht. Der Hinweis am Schluss auf den Beschuss aus der Stadt Donezk selber (würde ja heissen aus dem Gebiet der Pro-Russen?!) konnte aber nur bei Kenntnis und sehr genauem Hinhören so verstanden werden. Die Abmoderation mit Hinweis auf den noch nicht vorliegenden Bericht zu MH17 ist nichts Neues, die alte aequidistante Leier. Aber… was werfen wir unserem Radio vor, wenn Steinmeier & Co ebenfalls immer nur von „Konflikt“, „Bürgerkrieg“ und v.a. „Verletzungen VON BEIDEN SEITEN“ reden….

„Wahrheit“ 

Text: Simon Gerber, Vorstandsmitglied von Schweiz-Ukraine

….. kann auch so zementiert werden, indem wesentliche Fakten systematisch unterschlagen werden. Dieses systematische Unterschlagen von Fakten (wir sprechen hier mit Fokus auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine) ist bei den Schweizer Medien allgemein feststellbar. Dies ist weniger auf „Unprofessionalität“ der Medienschaffenden zurückzuführen, als vielmehr auf strukturelle Mängel in der Architektur und dem Design der Institutionen die Nachrichten zu diesem Brennpunkt produzieren, bzw. weiterreichen. Als Beispiel: Berichtet das Schweizer Fernsehen oder Radio zu Vorgängen in der Ukraine, werden dazu regelmässig deren Korrespondenten aus Moskau zugeschaltet, die dann ob sie wollen oder nicht, immer wieder aus der Optik aus Moskau und Russland zu Geschehnissen in der Ukraine berichten. Der Verein Schweiz-Ukraine fordert darum die offiziellen Schweizer Medien SRF-TV und SRF-Radio explizit auf, dringend in der Ukraine ein Büro zu eröffnen und für die Ukraine einen eigenen Korrespondenten zu entsenden, der die Geschichte der Ukraine wirklich kennt und nicht ständig die Russland-zentristische Sicht als Wahrheit verbreiten muss. Ein Missstand, der eine Hauptlinie der Russischen Propaganda wesentlich unterstützt, welche die Souveränität der Ukraine aufgrund allerlei kruder Geschichtsfälschungen in Frage stellen will – am Beispiel der Völkerrechts-verletzenden gewaltsamen Besetzung der Krim bis in alle Absurdität demonstriert und von Putins-Russland’s Propaganda allen wesentlichen globalen Medien diktiert und von diesen repetiert – Putin: „Die Krim, Russlands Tempelberg“ Wir, der Verein Schweiz-Ukraine führt darum in diesem Beitrag „MH17 – es ist Gras darüber gewachsen…“ eine Auflistung von verlinkten Berichten. Es sind Berichte zu wesentlichen Fakten, die den Krieg Russlands gegen die Ukraine und deren offensichtliche Folgen dokumentieren, Fakten die durch die oben erwähnten Medien offensichtlich ignoriert werden. Wir schliessen nicht aus, dass dies auch darum geschieht, um übereinstimmend mit der offiziellen Politik berichten zu können, bzw. mit den transportierten Inhalten nicht zu weit weg von der offiziellen Schweizer Politik in Erscheinung zu treten. In den seltensten Fällen ist persönliche Hierarchieresistenz ein gewünschtes Qualifikationsmerkmal für eine Karriere bei offiziellen Schweizer Medien. Diese Liste wird durch die Mitglieder des Vereins Schweiz-Ukraine laufend aktualisiert.

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Zum Vergleich die Arbeit von BBC zum Abschuss von MH17:

MH17 Malaysia plane crash: What we know, by BBC, 17. July 2015

MH17 Malaysia plane crash: What we know, by BBC, 17. July 2015

MH17 Malaysia plane crash: What we know, by BBC, 17. July 2015

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  1. Separatisten und die russische Armee haben in der Ostukraine mehr Panzer als die Armeen von Deutschland, Frankreich und Tschechien zusammen – Quelle: WATSON  900 Panzer hat Russland in die Ostukraine gebracht. Die russische Armee und die Separatisten haben damit mitten in Europa eine gigantische Feuerkraft zur Verfügung. Das beweisen Experten, die Tausende von Videos und Fotos aus den Sozialen Medien auswerteten.

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  2. Russland annektiert weitere Gebiete in Georgien, The Huffington Post & Mikheil Sarjveladze, Junger Botschafter Georgiens                                                                                                                                               Bildschirmfoto 2015-07-21 um 16.37.46

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  3. THE PRO-RUSSIAN DISINFORMATION CAMPAIGN IN THE CZECH REPUBLIC AND SLOVAKIA, by PRAGUE SECURITY STUDIES INSTITUTE (PSSI) / JUNE 2015

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  4. Son of crimean Tatar-Leader, Mustafa Dzhemilev, 5 years into „prison“
    Mustafa Dzhemilev

    Mustafa Dzhemilev

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  5. Activists call for EU and US to blacklist Russian propagandists, by EU-Observer
    Activists call for EU and US to blacklist Russian propagandists

    Activists call for EU and US to blacklist Russian propagandists

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  6. One Year After MH17 Shootdown, Brazen Act Over Ukraine Still Poisons Atmosphere, by Atlantic Council 

    In a July 17 discussion at the Atlantic Council marking the first anniversary of the downing of MH17, panelists weighed in on its implications for the Ukraine conflict. Organized by the Atlantic Council’s Dinu Patriciu Eurasia Center, the event featured (from left to right) Julia Ioffe, contributing writer for the New York Times Magazine; Michael Bociurkiw, spokesman for the Organization for Security and Co-operation in Europe’s Special Monitoring Mission to Ukraine; Rudy Bouma, senior reporter for Dutch current affairs TV program Nieuwsuur; Iggy Ostanin, a Russian investigative journalist at Bellingcat; and VICE News journalist Simon Ostrovsky.

    In a July 17 discussion at the Atlantic Council marking the first anniversary of the downing of MH17, panelists weighed in on its implications for the Ukraine conflict. Organized by the Atlantic Council’s Dinu Patriciu Eurasia Center, the event featured (from left to right) Julia Ioffe, contributing writer for the New York Times Magazine; Michael Bociurkiw, spokesman for the Organization for Security and Co-operation in Europe’s Special Monitoring Mission to Ukraine; Rudy Bouma, senior reporter for Dutch current affairs TV program Nieuwsuur; Iggy Ostanin, a Russian investigative journalist at Bellingcat; and VICE News journalist Simon Ostrovsky.

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  7. Niemand deckt Russlands Lügenmärchen auf, Dagens Nyheter – Schweden | Donnerstag, 23. Juli 2015
    Niemand deckt Russlands Lügenmärchen auf

    Niemand deckt Russlands Lügenmärchen auf

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  8. Litvinenko inquiry: Russia involved in spy’s death, Scotland Yard says
     Alexander Litvinenko died of polonium poisoning. Photograph: Alistair Fuller/AP

    Alexander Litvinenko died of polonium poisoning. Photograph: Alistair Fuller/AP

    Scotland Yard has contended that the Russian state was involved in the murder of Alexander Litvinenko as the force broke its silence at the inquiry into the spy’s death from poisoning.    

    Veröffentlicht am 29.07.2015

    Newsnight’s Richard Watson has been piecing together the story behind the murder of Alexander Litvinenko, eight years ago in London. He speaks to intelligence sources and key witnesses – about the motives for the killing, the role of the Russian state and the polonium trail left in London.                                   

    Litvinenko's murder: The inside story - Newsnight

    Litvinenko’s murder: The inside story – Newsnight

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  9. Europas Armeen rüsten auf – gegen Putin, by: www.welt.de
    Europas Armeen rüsten auf - gegen Putin

    Europas Armeen rüsten auf – gegen Putin

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  10. @srf @srfnews hundreds of this reports I have seen on social medias – not a single one on SWISS official medias. Shame
    Russian army tank with rail tranpsort #H2200 marking sprayed over in green, occupied Donetsk 6 Aug #PutinAtWar

    Russian army tank with rail tranpsort #H2200 marking sprayed over in green, occupied Donetsk 6 Aug #PutinAtWar

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  12. Ukraine’s Cold War Gets Hot as Combat Explodes in the Last 24 Hours

    Ukraine’s Cold War Gets Hot as Combat Explodes in the Last 24 Hours

    >>>>>>Report by the dailybeast.com from 08.12. 15    

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Bill Browder übt Kritik an Schweizer Bundesanwaltscha

Zeuge Perepilichny, der Schweizer Bundesanwaltschaft, vergiftet? – Echo der Zeit – Radio – Play SRF – Schweizer Radio und Fernsehen


via Zeuge der Schweizer Bundesanwaltschaft vergiftet? – Echo der Zeit – Radio – Play SRF – Schweizer Radio und Fernsehen.

Heftige Kritik von Brill Browder an Schweizer Bundesanwaltschaft 

Alexander Perepilichny war Kronzeuge der Schweizer Behörden in einem russischen Geldwäscherei-Fall. Im Dezember 2012 starb Perepilichny in Grossbritannien unter mysteriösen Umständen. Nun gibt es Hinweise darauf, dass er vergiftet wurde. Die Schweizer Bundesanwaltschaft steht unter Druck.

Bill Browder übt Kritik an Schweizer Bundesanwaltscha

Bill Browder übt Kritik an Schweizer Bundesanwaltschaft