#Schweizer Bundesrat Johann Schneider Ammann im Bett mit #Trump und #Putin & Co


 

Swiss Minister Schneider Ammann

Swiss Minister Schneider Ammann

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Als Johann Schneider Ammann, JSA wie er genannt wird, vor einigen Jahren zum Schweizer Bundesrat gewählt wurde, wurde er auf mögliche Interessenkonflikte aufgrund seines weitläufigen Imperiums angesprochen.

Er gab zu Protokoll:

«Die Aktionärsstruktur bliebt unverändert. Ammann und Avesco bleiben vollständig unter Kontrolle der Familien Schneider-Ammann und Ammann.»

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Recherchen von Swissukraine.org zeigen, das ist tatsächlich so.

 

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Das Unter nehmen Amman in Moskau

Das Unter nehmen Amman in Moskau

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Nun wird klar, was ihn antreibt, wenn er sich analog zu Trump weit aus dem Fenster hängt und die Aufhebung der Sanktionen gegen die Verbrecherbande um Putin fordert – auch da, analog zu Trump.

Der Schweizer Bundesrat Johann Schneider Ammann lässt sich also aus eigenen familiären ökonomischen Gründen für den im Windschatten des von Putin erpressbaren Trumps hinreissen, im Interesse des Verbrecherregimes Putin & Co. zu agieren und das Amt des Bundesrates zu missbrauchen! Putin & Co bricht reihenweise Recht und führt sich auf der geopolitischen Bühne auf wie ein Skinhead.

Der Schweizer Bundesrat Johann Schneider Ammann stösst mit diesem Agieren im Stile von Trump der unter dem Russischen Angriffskrieg leidenden souveränen Land ein Dolch in den Rücken.

Neutralität sieht anders aus.

Klug regieren sieht anders aus.

 

Diplomatische Bühne in der Schweiz für Massenmörder ?

Bühne frei für Massenmörder in der Schweiz


https://swissukraine.org/2016/09/20/les-bombes-russes-tuent-des-enfants-et-la-suisse-va-sengager-dans-des-discussion-de-libre-echange-avec-la-russie-communique-de-presse/

Diplomatische Bühne in der Schweiz für Massenmörder ?

Diplomatische Bühne in der Schweiz für Massenmörder ?

Unabhängig davon, was im Detail die Überlegungen od. Beweggründe bzw. Ausreden der Akteure sind oder waren:
  • Matwijenko ist eine der korruptesten Personen des Putinschen Systems und Russlands (von 2013 auf 2014 hat sich ihr Einkommen um den Faktor 50 vergrössert, nein, nicht 50% sondern 50 mal, jeder der von Russland was versteht, bestätigt das).
  • Sie steht auf diversen Sanktionslisten. Man darf davon ausgehen nicht ohne Grund – ich nehme mir nicht die Mühe diese hier aufzuführen.
  • Selbst die Schweiz führt diese in Putins Machtvertikale als Nr. 2 geltende Dame auf einer Sanktionsliste.
  • Wenn Matwijenko also durch den zuständigen Schweizer Bundesrat ein Ausnamevisum für die Einreise in die Schweiz erteilt wird, wird einer hochkorrupten Putin-Politikerin eine Ausnahmebewilligung erteilt, aber vor allem: Putin, der sich wie ein Skinhead auf der Bühne der Weltpolitik aufführt, nun wird der Putin-Staat eingeladen, sich auf der internationalen Bühne der Diplomatie zu präsentieren, und das notabene in der „neutralen“ Schweiz.
  • Es ist ein höchst brisanter Akt, eine derart korrupte Figur, eine Repräsentantin der massenmordenden und Terror verbreitenden Diktatur jetzt im Oktober 2016 eine internationale, diplomatische Bühne zu bieten und ihr das mit einer durch den Schweizer Bundesrat erteilten Sondereinreise-Genehmigung zu ermöglichen und so eine ganze Reihe von Sanktionen zu unterlaufen. Denn betrachten wir den aktuellen geopolitischen Kontext: Der ungehemmte und buchstäblich grenzenlose Einsatz von allen Formen von Atomwaffen von Putins Russland in dessen hybridem Krieg, und siehe die nie zuvor gesehene umfangreiche und aggressive Einflussnahme auf die US-Wahlen durch Putins hybride Maschinerie.)
  1. Das ist politisch disfunktional, weil damit die ausserordentlich grossen Bemühungen der Schweizer Spitzendiplomatie um das Minskabkommen direkt torpediert werden, denn Matwijenko arbeitet selbstverständlich aktiv für die Nichteinhaltung der Verpflichtungen für Russland im Minsk-Abkommen (siehe beiliegenden Bericht aus der offiziellen russischenPresse)
  2. Die Schweizer Bundesverfassung verpflichtet die Landesregierung geradezu, sich für die Wahrung der Unabhängigkeit der Schweiz einzusetzen, zur Linderung von Not und Armut in der Welt beizutragen, zur Achtung von Menschenrechten und Förderung von Demokratie und zu einem friedlichen Zusammenleben der Völker beizutragen, (Schweizer Bundesverfassung Kapitel 2, Art. 54): Wir alle kennen die Berichte über die höchst gravierenden Menschenrechtsverletzungen durch das System Putin auf der Völkerrecht-verletzend besetzten Ukrainischen Halbinsel Krim an den Krim Tataren – hier werden gerade die Verbrechen Stalins an den Krim Tataren vor den Augen der Weltöffentlichkeit repetiert und es ist vor allem diese Krimbesetzung durch Putins Russland, die zur Sanktionierung von Matwijenko geführt hat.
    1. Kann mir bitte jemand erklären, was reitet die Schweizer Landesregierung, durch eine Ausnahmeeinreisebewilligung an die oben bereits ausführlich genug beschriebene Person, diese in unserer Bundesverfassung verankerte Verpflichtung völlig ohne Not gravierend zu torpedieren?
  3. Nebst politischen und rechtlichen Aspekten, kann man hier die moralischen, ethischen Aspekte keinesfalls übergehen: In einer Zeit, in der sich Meldungen von Verletzungen sämtlicher internationaler rechtlicher Normen und Abkommen aller Art zu Putins Diktatur täglich in atemberaubenden Tempo und in zunehmendem Bedrohungsgrad geradezu überschlagen – der Nr. 2 dieser massenmordenden Verbrecherdiktatur völlig ohne Not zu ermöglichen, wohl einzig getrieben aus politischer Geltungssucht der Verantwortlichen, durch eine Ausnahmeeinreisebewilligung eine bestehende Sanktionierung temporär aufzuheben, für einen Auftritt auf der internationalen diplomatischen Bühne Beihilfe leistend – kann mir bitte jemand erklären, welcher Moral, welcher Ethik das entsprechen soll?
Schätzt die Schweizer Regierung und die Schweizer Bundesversammlung die aktuelle geopolitische Lage unter der Auswirkung von Putins-Hybridem Krieg wirklich realitätsbezogen ein?
Ich empfehle dieses alles oben gesagte unterstreichende, klare Statement des Chefs der US Armee zweifellos an die Adresse Russlands, abgegeben am 04. Oktober 2016, vor 5 Tagen:
Army Chief of Staff Gen. Mark Milley warned last night that the United States was ready to “destroy” its enemies in comments that were clearly directed at Russia.
“I want to be clear to those who wish to do us harm….the United States military – despite all of our challenges, despite our [operational] tempo, despite everything we have been doing – we will stop you and we will beat you harder than you have ever been beaten before. Make no mistake about that,” said Milley.
The General went on to warn that Russia and other countries had taken advantage of the U.S. being focused on the war on terror.
2 Der Bund setzt sich ein für die Wahrung der Unabhängigkeit der Schweiz und für ihre Wohlfahrt; er trägt namentlich bei zur Linderung von Not und Armut in der Welt, zur Achtung der Menschenrechte und zur Förderung der Demokratie, zu einem friedlichen Zusammenleben der Völker sowie zur Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen.


Hier ein übersetzter Auszug der für die Schweiz relevanten Teile des Matwijenko-Interviews:

Übersetzter Auszug aus 

 https://rg.ru/2016/09/26/matvienko-es-ne-spravitsia-bez-rossii-s-novymi-ugrozami-i-vyzovami.html

vom vom 26.09.2016

Frage an Matwijenko: 

Sie reisten kürzlich nach Straßburg, wo sie auf der Konferenz der Leiter des Europäischen Parlaments sprachen, ein Treffen mit den führenden Politikern der Europäischen Union. Was sind Ihre Gefühle auf diesem Arbeitsbesuch im Allgemeinen? Kann man sagen, wie der „Wind“ in den Beziehungen zwischen Russland und Europa weht?

Valentina Matwijenko: Ich will ganz ehrlich sagen, dass ich bemerkt habe und nicht nur ich, dass wenn man die Atmosphäre solcher Treffen  vor 2 Jahren vergleicht, hat sie sich deutlich in die Richtung Russland verbessert. Natürlich solche Länder wie die Ukraine, Estland sind mit ihrer typischen, antirussischen Haltung aufgetreten. Dennoch wenn man alles insgesamt nimmt, gab es keine Hysterie in unsere Richtung, keine russophoben Stimmungen wurden beobachtet.

Sehr angenehm ist es, dass Parlamente vieler EU Länder für die Vertiefung der Zusammenarbeit sind. Es gab auch Treffen mit dem Parliamentary Assembly of the Council of Europe (PACE), Europarat, mit mir. Irgendetwas negatives in unsere Richtung hat man nicht mitbekommen. Aber auch braucht man Zeit, damit EU und die anderen Staaten den Weg aus der Sackgasse, in die sie sich mit ihrer Sanktionen -Politik selbst hineingetrieben haben, herausfinden. Ihr Gesicht, wie man sagt, bewahrend.

 

Ich inkludiere auch nicht, dass die Sanktionen- Aufhebung etappenweise stattfinden wird. Dennoch kann man die Aufhebung nicht vermeiden, da die Europäische Union versteht, dass man ohne Russland mit neuen Bedrohungen nicht auskommen kann. Aus diesem Grund der beidseitige Leitmotiv war: man kann kein vereintes Europa ohne Russland aufbauen.

Unsere Position ist klar: alle 47 Länder, die im Europarat sind, müssen alle gleiche Rechte in allen Institutionen haben, inclusive  . Parliamentary Assembly of the Council of Europe (PACE).

Das betrifft im vollen Umfang auch Russland. Die Fragen, in welchen unsere Interessen nicht übereinstimmen,  müssen nicht mit der Konfrontation erledigt werden, sondern in einem Dialog.

Frage an Matwijenko:

Im Oktober besuchen Sie die Schweiz, dies  ist Ihr erster offizieller Besuch der Europa, nach dem  die Halbinsel Krim zu Russland gehört. Was erwarten Sie von diesem Besuch?

 

Valentina Matvijenko : hier ist es wichtig zu betonen, dass die Schweiz sich nicht zu der Sanktionen- Politik  gegen die russischen Politiker angeschlossen hatte. Wobei natürlich von der Solidarität Schweiz mit der EU, verhält sich Bern in manchen Fragen zurückhaltend. Trotzdem habe ich eine Einladung ,die Schweiz zu besuchen, bekommen.

 

Unsere parlamentarische Zusammenarbeit war und bleibt erhalten, wir haben sie sogar nicht nur bewahrt, sondern verbessert. Die Arbeit zwischen den Regionen bleibt erhalten, folgt weiter. Jetzt arbeiten wir an der Möglichkeit neue Kontrakte zwischen den beiden Ländern  zu unterschreiben.  Die Verhandlungen verlaufen sehr konstruktiv. Ich hoffe, dass mein Besuch auch produktiv wird.

Aber ich werde auch dasParliamentary Assembly of the Council of Europe (PACE)  besuchen, wo unsere Zusammenarbeit angestrebt wird.

Außerdem wird im Oktober in Geneve ein weiteres wichtiges Ereignis stattfinden : 135. Session

Inter-Parliamentary Union. Dort wird unser Angebot, über die Durchführung der nächsten 137 Session im nächsten Jahr in Russland,  in Sankt Petersburg gesprochen und verhandelt. Petersburg erfüllt mehreren Kriterien für die Durchführung. Alle Ergebnisse sind positiv. Wir rechnen damit, dass unser Angebot angenommen wird. Dann wird es wohl wirklich so sein, dass alle Fahnen zu uns zu Besuch kommen. Denn die Mitglieder Inter-Parliamentary Union sind Parlamente von 177 Ländern. Was soll man denn da von irgendwelcher Isolation Russlands sprechen, versuchend Russland in ein Land der Verbannten zu umwandeln ist äußerst unklug. Alles geschieht genau andersherum : Aktivitäten und Autorität unseres Landes auf der internationalen Arena  wachsen.


Diplomatische Bühne in der Schweiz für Massenmörder ?

Diplomatische Bühne in der Schweiz für Massenmörder ?


Siehe auch:

https://swissukraine.org/2016/09/07/medienmitteilung-chefin-russischer-foederationsrat-walentina-matwijenko-fuer-19-oktober-2016-in-die-schweiz-eingeladen/

https://swissukraine.org/2016/09/19/while-russian-bombs-kill-children-neutral-switzerland-seeks-free-trade-benefits-with-russia-press-release/

https://swissukraine.org/2016/09/20/les-bombes-russes-tuent-des-enfants-et-la-suisse-va-sengager-dans-des-discussion-de-libre-echange-avec-la-russie-communique-de-presse/

 

#SRF- analog zur CH-Diplomatie und Politik in seiner Sprache durch und durch devot gegenüber dem monströsen Rechtsbrecher #Putin…


Diese „streng neutrale“ und „streng humanitäre Aktion“ hinterlässt bei mir einen äusserst zwiespältigen Beigeschmack – und der SRF Beitrag verstärkt diese Zwiespältigkeit zusätzlich – um das zu verdeutlichen, könnte man den an dieser Aktion beteiligten „Organen“ etwa diese Frage stellen:

Würden Sie es auch als „streng neutral“ und „streng humanitär“ bezeichnen, wenn die Schweiz der Lagerverwaltung von Auschwitz frisches Trinkwasser liefern würde, unter dem Hinweis, dass dadurch beide Seiten der „Konfliktpartei in Auschwitz dadurch dringend benötigtes Trinkwasser erhalten würden?

Niemand ist in der Sprachregelung gegenüber Putin derart konsequent devot wie die offizielle Schweiz – das wirkt faktisch unterstützend für ein reihenweise Recht brechendes Regime, Putins Kreml.

Eine wirklich „neutrale“ Haltung würde das Hauptinstrument von Putins Hybridem Krieg, seine Propagandasprache, statt weitgehend zu übernehmen, schonungslos demaskieren, reflektieren und durch funktionales Sprachmaterial ersetzen.

Ist ja schön und recht, wenn Trinkwasser aufbereitet werden kann – aber wie die Schweiz dieses Projekt benützt, um die Putinärsche u. ihre „Defacto-Behörden“ auf die gleiche Stufe mit „den Behörden in Kyiv“ zu stellen, das ist doch wirklich sehr dicke Post.

Sie sind Putins Wasserträger mit solchem Agieren. Das ist geopolitisches Kalkül-

Es wäre zu wünschen, SRF würde die verwendeten Sprachmaterialien und Sprachregelungen aktiver reflektieren und zu diesem Thema zum Beispiel geeignete  Beiträge produzieren– die Verwendung einer vernebelnden, doppelt verdrehten Sprache ist eine der Hauptwaffen in Putins Hybridem Krieg . Dies für die Zuhörer von SRF durch geeignete Sendungen verstehbar zu machen, würden wir sehr begrüssen.

 

http://www.srf.ch/news/international/schweizer-hilfe-fuer-das-buergerkriegsgebiet

SRF-in seiner Sprache konsequent devot und schafsköpfig gegenüber dem monströs Recht brechenden kriminellen System Putin

SRF-in seiner Sprache konsequent devot und schafsköpfig gegenüber dem monströs Recht brechenden kriminellen System Putin

srf-beitrag-von-montag-12-september-2016-12-37-uhr

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Quelle: http://uaposition.com/latest-news/russian-aggression-ukraine-2-years-minsk-agreements-infographic/

 

 

 

#Savchenko + #Crimea Tatar leader Dzhemilev hug in #Ukraine parl. His son is in prison in Russia v @ukrpravda_news

Brief an #Schweizer ParlamentarierInnen: Indifferenz ist der Brennstoff, den Unmenschen wie #Putin ermöglichen


Ein paar Worte an Schweizer Parlamentarierinnen und Parlamentarier:

Zu allen Verbrechen, die Russland andauernd begeht, seit der Besetzung der Krim und dem doppelt verdrehten Krieg gegen die Ukraine – ich habe bis dahin kein einziges Wort von Schweizer Parlamentariern vernommen, kein einziges verdammtes Wort – kein einziges klares Zeichen – es scheint, Ihnen ist das alles scheissegal –
als Schweizer Bürger muss man sagen: Schweizer ParlamentarierInnen sind diesbezüglich jämmerlich, beschämend – ich schäme mich wirklich für Ihre Indifferenz – 

diese Indifferenz ist der Brennstoff, den Unmenschen wie Putin für die Befeuerung ihres Terrors benötigen, es ist die Grundlage davon.

Schauen sie doch einfach zum Beispiel in alle baltischen Staaten, Schauen Sie nach Syrien, schauen Sie zu den Skandinavischen Ländern –
sehen Sie denn nicht, wie Russland dort überall höchste Alarmbereitschaft erzeugt mit seinem Missachten aller Grenzen?

Und die Schweiz spielt gegenüber Russland nach wie vor Normalität vor – bildet nach wie vor Russische Soldaten aus – lädt Russische Armeeangehörige zur Inspektion in die Schweiz ein. Die Schweiz tut so, als wäre alles in Ordnung, selbst wenn Russland das Zentrum der Schweizer Sicherheit mit einem Cyberkrieg überzieht und dort massenweise höchst sensible Daten geklaut werden.

Kein einziges Wort gegenüber Russland.

Zur zunehmenden Terrorisierung der Krimtataren auf der Krim durch Putins Handlanger – alarmierende Berichte zu Verschleppungen, Ermordungen, Vertreibungen, zunehmender Repression – kein einziges Wort aus der Schweiz.

Über 30 Verschleppte Ukrainische Bürgerinnen und Bürger in Russischer Geiselhaft.

Kein einziges Wort aus der Schweiz.

Die Parlamentarierin Nadja Savchenko über zwei Jahre in Russischer Geiselhaft. Während dieser ganzer zwei Jahre kein einziges Wort aus der Schweiz.

Das ist ein absolutes moralisches Totalversagen. Ein Desaster. Sie schaden mit Ihrem indifferenten Schweigen dem Ruf der humanitären Schweiz. Sie fügen der Schweiz unermesslichen Schaden zu.

Es ist unfassbar!

Simon Gerber, 01. Juni 2016, am Tag, als der längste Tunnel der Welt am Gotthard feierlich eröffnet worden ist.

#Savchenko + #Crimea Tatar leader Dzhemilev hug in #Ukraine parl. His son is in prison in Russia v @ukrpravda_news

#Savchenko + #Crimea Tatar leader Dzhemilev hug in #Ukraine parl. His son is in prison in Russia v @ukrpravda_news

Fahrzeugflotte der Russischen Botschaft in der Schweiz

#PUTIN FÄHRT #LADA….. : am 09. Mai fährt die #Russische Botschaft in Basel ihre Fahrzeugflotte auf


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Am 09- Mai 2016 hat unter anderen die Russische Botschaft zum Gedenken „des Sieges gegen Nazi-Deutschland“ aufgerufen und eingeladen, zum Gedenkstein auf dem Friedhof Hörnil.

Mit eigenem Botschaft-Luxuscar und einer prächtigen Fahrzeugflotte ist die Russische Botschaft in der Schweiz und ihr Personal auf dem Friedhof Hörnil vorgefahren –

und wir haben immer gedacht, PUTIN  FÄHRT  LADA

das Personal durchgehend geschmückt mit einem braun gestreiften Band, das für die Orthodoxe „Spiritualität“ und der angestrebten Grösse Russlands von Vladivostok bis nach Lissabon, für eine ganze Reihe Kriegsverbrechen gegen die Menschen in der Ukraine steht, für Geiselnahme, für Bruch von Völkerrecht, für 2 Millionen Vertriebene –

wann erwachen die Schweizer Behörden aus ihrer Putin-Narkose?

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Hat der Schweiz für ihre Bemühungen in mehreren Dossiers gedankt- Russlands Aussenminister Sergej Lawrow (r.), hier beim Treffen mit seinem Amtskollegen Didier Burkhalter in Moskau. © :EPA:SERGEI CHIRIKOV

Schweizer Bundesrat #Burkhalter beim Stiefellecken in #Moskau – Solidarität mit dem Monster


Liest man das, was der Schweizer Aussenminister bei seinem heutigen Besuch (11.04.2016) offenbar sagte –

  • angesichts der andauernden Verletzung sämtlicher Rechtsgrundlagen unserer zivilisierten Welt
  • bedenken wir allein die Situation der Krim-Tataren
  • bedenken wir die über 20 nach Putin-Russland verschleppten Ukrainischen Staatsbürger, die dort als Geiseln festgehalten werden,
  • bedenken wir alle anderen Kriegshandlungen Russlands in der souveränen Ukraine
  • bedenken wir die eindrücklichen, täglichen Berichte der OSZE zu den zur Zeit sehr starken Angriffe der Russischen Hybridarmee
  • bedenken wir die gravierenden, seit Wochen andauernden Verletzungen Russlands des Minsk Abkommens

liest man das, was also der Schweizer Aussenminister unter eklatanter Ignoranz gegenüber schwersten Verbrechen Russlands sagt, so klingt das geradezu wie eine ausdrückliche Solidaritätsbekundung gegenüber der monströsen kriminellen Bande um und mit Putin –

wer als Schweizer Aussenminister den Begriff „Neutralität“ dermassen pervertiert – leistet der Schweiz mit ihrer humanitären Tradition einen Bärendienst und lädt das kriminelle Regime um Putin geradezu ein, seine Verbrechen auszudehnen.


 

Kommentar von Volker Trauth:

Volker Trauth Mir scheint, derzeit mobilisiert der Kreml seine letzten Reserven in Gestalt von allen Politikern, die er kaufen, erpressen oder mit Versprechungen gefügig machen konnte – weil er selbst am finanziellen Abgrund steht. Sehen wir es als letztes Aufbäumen. Jedenfalls häufen sich gerade diese Gefälligkeitsreisen nach Moskau mit Kniefall vor dem Potentaten. Eine gefährliche Phase, in der man um so fester stehen muß.

 


 

Bericht der Solothurner Zeitung vom  11.4.2016 um 16:04 Uhr zum Besuch des Schweizer Aussenministers Burkhalter beim Russischen Aussenminister Lawrow in Moskau: 

SCHWEIZ – RUSSLAND

Russland dankt der Schweiz für ihre Rolle in mehreren Dossiers

 

Einem russischen Journalisten, der fragte, ob die Schweiz glaube, dass Russland eine aktive Rolle im Ukraine-Konflikt spiele, antwortete der EDA-Chef, es sei weder die Rolle noch das Ziel der Schweiz, in diesem Dossier Beschuldigungen auszusprechen.

 

Als Direktlink: 

http://www.solothurnerzeitung.ch/schweiz/russland-dankt-der-schweiz-fuer-ihre-rolle-in-mehreren-dossiers-130193310

Als PDF:

Russland dankt der Schweiz für ihre Rolle in mehreren Dossiers – Schweiz – az Solothurner Zeitung

http://www.solothurnerzeitung.ch/schweiz/russland-dankt-der-schweiz-fuer-ihre-rolle-in-mehreren-dossiers-130193310

Hat der Schweiz für ihre Bemühungen in mehreren Dossiers gedankt- Russlands Aussenminister Sergej Lawrow (r.), hier beim Treffen mit seinem Amtskollegen Didier Burkhalter in Moskau. © :EPA:SERGEI CHIRIKOV

Hat der Schweiz für ihre Bemühungen in mehreren Dossiers gedankt- Russlands Aussenminister Sergej Lawrow (r.), hier beim Treffen mit seinem Amtskollegen Didier Burkhalter in Moskau. © :EPA:SERGEI CHIRIKOV


 

Siehe auch den OSCE Report z.B. vom 1. April – die OSCE hat seither überhaupt keinen Rückgang der Angriffe von Putins Hybridarmee feststellen können –

 


 

Siehe / höre auch der Russische Schriftsteller Mikhail Shiskin:


siehe auch den Beitrag zum neuen Buch von Boris Reitschuster: „Putins verdeckter Krieg“

Wladimir Putin führt laut Russland-Experten Boris Reitschuster einen Krieg in Deutschland – nicht mit Panzern, sondern mit anderen, ebenso perfiden Mitteln. Sein Ziel: den Rechtsstaat zu schwächen. Ein Zwischenziel: der Sturz von Kanzlerin Angela Merkel.

BorisReitschuster, Bild- Michael Kappeler

 

#panamapapers |Bundesrat Mauerer’s Intervention | – #IKRK – #ICRC in den #panamapapers


 

«Panama Papers»
Bundesrat Maurer verteidigt Offshore-Geschäfte
Nach den Enthüllungen um die «Panama Papers» sieht der Finanzminister keinen Anlass, die Regeln zu verschärfen. Offshore-Firmen seien nicht illegal.

Dieser folgende Kommentar wurde von Simon Gerber auf Facebook am 08. April 2016 geschrieben, als Reaktion auf den NZZ-Bericht vom 08. April 2016:

Ohne Zweifel ist diese Äusserung von BR Mauerer zum jetzigen Zeitpunkt alles andere als zufälliges Geplauder.

Also was könnte die eigentlich Absicht eines solches Statements von BR Mauerer sein?
Worauf zielt Maurer damit?
Was sind seine Absichten?
Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass er da gegen etwas, das auf die Schweiz zurollt, vorbauen will. Aber was? Vielleicht werden wir es erfahren.

Bis demnächst in diesem Theater….


 

am 10 April schreibt Simon Geber:

Und da, schneller als erwartet die Erklärung für Bundesrat Maurers Versuch, die Bedeutung von #panamapapers runterzuspielen:

Man muss wissen, das IKRK war immer zentrales Instrument der Schweiz Aussenpolitik – das IKRK ist viel mehr als „humanitäre Hilfe“…. ich sage das, aufgrund von persönlicher Erfahrung als ehemalige Geisel der Kriegsverbrecher Karadzcic und Mladic bei Sarajevo im Jahr 1995.

And there – quicker than expected, the explanation. You must know, the ICRC always was the main instrument of the Swiss Government for foreign policy….. its much more than humanitarian aid….. I can say that based on personell experience as a former hostage of war criminal of Putin and Mladic:

#panamapapers – Vergleich zwischen #ARD und #SRF – warum steht SRF international so isoliert und im Abseits da?


Zum Vergleich: Die Aufarbeitung des ersten Deutschen Fernsehens ARD zum Material von #panamapapers

 

PanamaPapers – Im Schattenreich der Offshorefirmen

04.04.2016 | 55 Min. | Quelle: NDR

Die Geldverstecke der Reichen und Mächtigen: Staatspräsidenten, Drogenschmuggler und Kriminelle haben über Jahrzehnte eine Anwaltskanzlei in Panama genutzt, um Konten und Wertgegenstände zu verstecken.

 

Allein dieser Dokumentarfilm ist eine Meisterleistung – als Dokumentarfilm und als journalistische Aufarbeitung eines Komplexen Themas – hervorragend konzipiert und choreografiert. Diese Fernseharbeit ist vorbildlich in jeder Beziehung. Diesem starken Stück Information gehört jede erdenkliche Auszeichnung. Fernsehmacher aller Länder sollten versuchen davon zu lernen.  (Simon Gerber, Präsident swissukraine.org)

 

Eine ganze Reihe in jeder Hinsicht hoch qualitativer Fernsehebeiträge stehen auf der ARD Homepage zur Verfügung. Offensichtlich im Gegensatz zum Schweizer Radio und Fernsehen scheut man sich in Deutschen Fernsehen nicht, tief, breit, qualitativ hochstehend über die Bedeutung von #panamapapers zu zu berichten.

 



 

Zum leider ernüchternden Vergleich die „Leistung“ des Schweizer Radio und Fernsehens SRF zum Material von #panamapapers – warum steht SRF international so isoliert im Abseits?

 

Fokus-Bericht auf der Homepage der SRF Medien zwei Tage nach erscheinen der Informationen aus #panamapapers, 05. 04. 2016: „Droht der Schweiz ein Imageschaden?“

Während das Deutsche Fernsehen das Potential der Informationen von #panamapapers adäquat ausschöpft, mit journalistischen Höchstleistungen – bügelt SRF im Schnellverfahren darüber und reduziert das Ganze dann auf die Frage: „Droht der Schweiz ein Imageschaden?“

Hier stellen sich medien-politische Fragen:

  1. Welchen journalistischen Grundsätzen folgen die Medien von SRF? Ist es deren Aufgabe, sich im Kontext von #panamapapers in erster Linie das Image der Schweiz zu fokussieren, statt die Informationen, die #panamapapers in sich tragen, adäquat zu erfassen und für die Zuschauerinnen und Zuschauer, Zuhörerinnen und Zuhörer in geeigneter Weise aufzubereiten und zugänglich zu machen?

  2. Während Journalisten zahlreicher Medien rund um den Globus seit Monaten Gelegenheit erhalten haben (ja, auch Journalisten von Deutschen Fernsehkanälen) sich in die Materialien der #panamapapers zu vertiefen, zu Recherchieren, Berichte und Dokumentarfilme zu erstellen, stehen Radio und Fernsehen SRF isoliert im Abseits. Woran liegt das?

  3. Erschien den Journalisten, die das Projekt #panamapapers von Beginn an betreuten, die journalistische Bedeutung von Radio und TV SRF zu unbedeutend, obwohl doch klar ist, dass viele Spuren in den vorliegenden Dokumenten in die Schweiz führen?

  4. Wird SRF die Berichterstattung zu #panamapapers nun von den erwähnten Deutschen TV Stationen allenfalls übernehmen oder wird es wie bisher weiterfahren und das Thema versuchen klein zu bügeln?

Ordnungshalber sei hier noch auf weitere Berichte von SRF bezüglich #panamapapers hingewiesen. Sie sind in Aussagekraft, Tiefe, Breite, journalistischer Bedeutung meilenweit davon entfernt, was das erste Deutsche Fernsehen ARD zu #panamapapers anbietet.

 

http://www.srf.ch/news/international/panama-papers-fakten-und-folgen

http://www.srf.ch/radio-srf-1/radio-srf-1/geld-verstecken-wer-hilft-mit-jetzt-mitdiskutieren



darüber könnte das Schweizer Fernsehen doch zum Beispiel berichten. Will man nicht?

Panama Papers: Neuer Fifa-Präsident Infantino belastet

Bildschirmfoto 2016-04-05 um 21.06.04

http://www.spiegel.de/sport/fussball/panama-papers-gianni-infantino-unter-druck-a-1085637.html



Siehe auch:

https://swissukraine.org/2016/04/03/panamapapers-an-den-haenden-der-mitglieder-der-gazprombank-in-zuerich-klebt-blut-von-putins-kriegen/

Panama Papers

#Panamapapers – an den Händen der Mitglieder der #Gazprombank in #Zürich klebt Blut von #Putins Kriegen


Als Sergej Roldugin demnach im Mai 2014 im Namen einer seiner Offshore-Firmen ein Konto bei der Schweizer Gazprombank in Zürich eröffnet, fragt die Bank in einem Formular auch ab, wie viel Geld der neue Kunde besitze. Die Antwort: mehr als zehn Millionen Schweizer Franken. Dazu ein jährliches Einkommen von mehr als einer Million Schweizer Franken, das vornehmlich aus Dividenden, Zinsen und Krediten resultiere.

Zum Papierkram gehört auch ein Anti-Geldwäsche-Fragebogen – ob man etwa „in einer Beziehung zu einem VIP“ stehe, oder zu „einer politisch exponierten Person“? Banken müssen solche Fragen mittlerweile standardmäßig stellen. Denn die Erfahrung der vergangenen Jahrzehnte hat gezeigt, dass viele Politiker ihre delikaten Konten eben nicht auf ihren eigenen Namen laufen lassen, sondern auf den eines Familienmitglieds oder Freundes.

Der Fragebogen von Roldugin geht mit zwei Kreuzen bei „Nein“ zurück an die Bank. Der womöglich beste Freund von Wladimir Putin, der Taufpate seiner Tochter, soll in keiner Beziehung zu einer politisch exponierten Person stehen?

Lese weiter direkt bei:

http://panamapapers.sueddeutsche.de/articles/56eff9f22f17ab0f205e636a/


 

An den Händen dieser Gazprom-Bank Leute in Zürich klebt Blut, denn ihre Bank ist eine der Drehscheiben für Putins kriminelle Gelder

Gazprom Bank Zürich, Internetseite

Gazprom Bank Zürich, Internetseite

Auszug aus dem Handelsregister des Kantons Zürich zur Gazprom-Bank in Zürich:

Bildschirmfoto 2016-04-03 um 22.04.32

Handelsregisterauszug Kanton Zürich Gazprombank in Zürich als PDF

Weitere Infos dazu auch in:

https://panamapapers.icij.org

http://www.nzz.ch/international/europa/offshore-geschaefte-8-antworten-zu-den-panama-papers-ld.11367

http://www.nzz.ch/international/europa/panama-papers-schwarzgeldaffaere-um-putin-und-weitere-politiker-ld.11368

http://webspecial.tagesanzeiger.ch/longform/putins-geldspur/


Panama Papers

English Version

http://www.bbc.com/news/live/business-35944255

http://www.theguardian.com/news/2016/apr/03/panama-papers-money-hidden-offshore?CMP=share_btn_tw

http://www.bbc.com/news/world-europe-35918845

 

 

Deutsche Version

http://panamapapers.sueddeutsche.de/articles/56ff9a28a1bb8d3c3495ae13/

http://panamapapers.sueddeutsche.de/articles/56eff9f22f17ab0f205e636a/

 

 



 

Siehe auch
https://swissukraine.org/2016/04/05/panamapapers-ein-vergleich-zwischen-ard-und-srf-das-schweizer-tv-schafft-es-nicht-annaehernd-das-thema-zu-bearbeiten/

 

 

 

Ukrainian Folk Art

EXHIBITION in #Kyiv: March 23. – April 10 – Facts and Myths of Sergei #Parajanov Film „Shadows of Our Forgotten Ancestors“ – und eine Reflexion aus der Schweiz


 

Axe, XIX century wood, carved length – 84 cm bludgeon length – 15 cm Kosiv region

Axe, XIX century
wood, carved
length – 84 cm
bludgeon length –
15 cm
Kosiv region

Facts and Myths of Sergei Parajanov Film

Facts and Myths of Sergei Parajanov Film

Facts and Myths of Sergei Parajanov Film

„Shadows of Our Forgotten Ancestors“

A nationwide project devoted to the 50th anniversary of Ukraine’s most famous film premiere. It restores a living legend, retelling the story of how the Shadows of Forgotten Ancestors were made. Unique artifacts, archival records and incredible episodes of this story will absorb the viewer in the film’s mythical world. It is a step-by-step journey to become part of Ukraine’s unique culture via travelling through the tumultuous 1960s inspired by the magic of the Carpathian mountains. Today, the Shadows of Forgotten Ancestors have to become a national feature recognized all over the world. The project will travel across European and American cities demonstrating potential of the Ukrainian art. In turn, it will remind Ukrainians about spectacular cultural value of the legendary film in the walls of Mystetskyi Arsenal. All nine halls will have their own names, original score and a detailed description.

Ukrainian Folk Art

Ukrainian Folk Art


Reflektierend aus der Schweiz:

 

Die letzten Tage (04.März, 2016) wurden in der Schweiz Kulturschaffende nach Kyiv eingeladen, zu einer für die kulturelle Identität der Ukraine wichtigen Ausstellung:

als ich (Simon Gerber)  versucht habe, diese Einladung an Schweizer Kulturschaffende weiterzuleiten und sie für die Ausstellung zu interessieren, ist aus einem Dialog diese meine Reflexion entstanden. Ich teile sie hier in einer anonymisierten Fassung:

Hallo,

selbstverständlich akzeptiere ich, dass Du nicht teilnehmen kannst –

dieser Dein Satz:

Und abgesehen davon ist mir auch zu wenig klar, wer hinter der Ausstellung steht und worin das Interesse liegt, Schweizer Kulturschaffende dazu einzuladen.

regt mich an, einiges etwas zu vertiefen:

da wäre die Ukrainische Sängerin Jamala, sie stammt aus einer Familie aus der Krim, die zur Volksgruppe der Krim Tataren zählt. In ihrem Song nimmt sie Bezug zur Deportation ihrer Familie 1944, darum auch dieser Titel. Der Song wurde in der Ukraine als Beitrag für den Eurovision Song Contest nominiert. Russlands Versuche, das zu verunmöglichen, haben dem Song bereits im Vorfeld rund um den Globus eine noch nie da gewesene Medienpräsenz gebracht. Ich verfolge das künstlerische Schaffen dieser Sängerin schon länger, es ist herausragend was sie an Liedern schreibt und singt (ja, sie schreibt ihre Songs selber):

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2678970/ESC-2016-Krimtatarin-singt-fuer-Ukraine#/beitrag/video/2678970/ESC-2016-Krimtatarin-singt-fuer-Ukraine

– das hier ist übrigens life gesungen, es war die Nominierung in der Ukraine – sie ist zwar eine ganz kleine Frau, aber eine grosse Performerin.

Ich denke wer will, kennt die katastrophale Menschenrechtslage auf der durch Putins Russland besetzten Krim – man kann wissen, dass zahlreiche Exponenten der Krim-Tataren nach Russland als Geiseln verschleppt worden sind, bzw. ermordet worden sind, bzw. verschwunden sind – man kann wissen, wie Putins Russland gegen die Krim Tataren regelrecht ethnische Säuberungen durchführt – man sollte als Schweizer die durch Putins Russland nur am Beispiel der Krim-Besetzung demonstrierte und andauernde Völkerrechtsverletzung als Grund höchster Besorgnis verstehen – wir die Schweiz, ein kleines Land, umgeben von Ländern, denen wir ausser eben dem internationalen Völkerrecht kaum etwas entgegen stellen könnten, wenn es denn darauf ankommen sollte

ja, als vor etwas über zwei Jahren in Sotschi die Schweizer Politik mit Putin das Champagner Glas zum Anstossen hob, war die Krim Besetzung bereits im Gang – während sich zu viele Leute das einfach nicht vorstellen konnten – es gab und gibt Monstrositäten, die will oder kann man sich nicht vorstellen –

 

und wer ein Monster nicht stoppen will, wird früher oder später von Monstrositäten eingekreist sein –

 

nein, ich spreche nicht von einem wilden Krieg gegen Putins Russland, es würde ausreichen, aufzuhören, geldgierig weiter mit ihm Geschäfte zu machen –

oder wie es der grosse Russische Schriftsteller und unser Freund Mikhail Shishkin in klare Worte fasst: 

„Europa muss endlich verstehen, man muss aufhören dem Diktator die Stiefel zu lecken!“ Mikhail Shiskin

Wir haben hier eine Seite eingerichtet, auf der man Mikhail Shishkin zuhören kann:

 

Aber auch seine Bücher, auch jene über die Schweiz – bedeuten mir sehr viel.

Durch unser Engagement im Verein Schweiz-Ukraine (swissukraine.org) stellen wir immer wieder fest, dass zwischen der Schweiz und der Ukraine – im Gegensatz zu Schweiz-Russland – geradezu eine „Beziehungslosigkeit“ herrscht.

Im Vergleich mit der EU etwa – ist die Schweiz nach wie vor auf Russland geradezu fixiert während sie zu viele Optionen für einen Aufbau von Bilateralen Beziehungen mit der Ukraine ganz einfach verpasst – die Ukraine, ein 50 Millionen Land – und ausser ein paar wilden Pionieren, die sozusagen auf eigene Faust in der Ukraine Fuss gefasst haben, verpasst es die Schweiz, an der Entwicklung der Ukraine teilzuhaben – ja, da findet man selbstverständlich ideologische Ursachen (Scheuklappen), zu viele sind leider nicht in der Lage, sich der Wirkung der hybriden Kriegsführung von Putins Russland zu entziehen, zu viele sind ökonomisch bereits zu sehr mit der kriminellen Bande um Putin liiert und haben in der Schweiz ihre Netzwerke, die höchst wirkungsvoll Einfluss nehmen – ich will hier Dich nicht weiter mit Details langweilen – ich kann Dir gerne Materialien vorlegen, die diesbezüglich jeden Zweifel ausräumen.

Hier die wesentlichen Infos zur Ausstellung:

Facts and Myths of Sergei Parajanov Film

„Shadows of Our Forgotten Ancestors“

Träger der Ausstellung: 

  • Mystetskyi Arsenal National Art and Culture Museum Complex
  • FILM.UA Group
  • Pavlo Gudimov’s Art Center Ya Gallery
  • supported by Boris Lozhkin Charitable Foundation

Curators:

  • Pavlo Gudimov and
  • Andriy Alferov

Ausstellungsort: 

  • Mystetskyi Arsenal National Art and Culture Museum Complex

Der eine Kurator der Ausstellung ist Pavlo Gudimov – 

hier ein Interview zu aktuellen Kernthemen der Ukraine – und wie ich meine – die sehr wohl den Rest der Welt betreffen –

Die Überschrift des Interviews ist wohl seine Kernaussage und fasst ausgezeichnet auch die Intention der Ausstellung zusammen:

Pavlo Gudimov: “A different vision is not a pretext to resort to Russian-like hysteria and absurd politicization of culture”

http://ukrainianweek.com/Culture/107810

Und um zurückzukommen zur Frage, was das Interesse sein könnte, Schweizer Kulturschaffende dazu einzuladen:

Ukrainische Kulturschaffende setzen sich künstlerisch reflektierend mit seiner kulturellen Geschichte und Identität auseinander, die Ukraine, ein Land, das sich dem hybriden Krieg von Putins Russland in allen seinen Facetten nun seit über zwei Jahren mit allen seinen Kräften entgegen stemmen muss – die Zahlen sind kein Geheimnis –fast zwei Millionen Menschen innhalb der Ukraine sind vertrieben oder auf der Flucht – die Ukraine hat viele Tausend Tote zu beklagen, Zivilisten und Verteidiger des Landers – und was man vielleicht weniger kennt oder weiss, weil Putins Russland alles tut, um das unter dem Deckel zu halten: Russland hat auch mehrere tausend tote Soldaten zu beklagen, die auf ukrainischem Boden im Krieg umgekommen sind – es sind mitunter Russische NGO’s, deren Untersuchungen diese Anzahl toter Russischer Soldaten beweisen – ein solches Land, das in seiner Geschichte mehrmals durch Russland’s Monstrositäten überrollt worden ist – Holodomor, als Millionen Ukrainer gezielt durch Hunger umgebracht wurden etwa – ein solches Land, das sieht, wie in eben jenen Gebieten, in denen während des Holodomor Millionen Menschen in den Hungertod getrieben wurden, jetzt seit zwei Jahren täglich Tonnen Russischer Munition verschossen wird – es ist wirklich ein Phänomen: Monat für Monat verschiessen die laut Russischer Hybridwarfare Propagandasprache genannten „Rebellen“ hunderte Tonnen Russischer Munition (es gibt dafür genügend Beweise) mit Russischen Waffen (auch dafür gibt es genügend Beweise) und trotzdem hält sich in westlichen Medien und Fluren der Diplomatie getreu der Putin-Propagandasprache die Kampfbegriffe wie: „Rebellen“ – „Konflikt“ – „Aufständische“….. 

Erst jetzt, wenn Deutschland besser sichtbar zum Ziel von Angriffen des Hybriden Krieges von Putin wird – („unsere arme Lisa“) in Verbindung mit der immer weiter zunehmenden Menge von Vertriebenen aus Syrien, die in Deutschland Schutz suchen – während russische Waffen und Soldaten dort ungebremst und äusserst systematisch Zivilisten in die Flucht bomben – wird im Westen zunehmend mit Sorge wahrgenommen – was es heisst, Ziel von Putins Hybridem Krieg zu werden – aber noch immer ist der Widerstand dagegen, das Monströse, auch nur zu sehen, gross. Jenes Phänomen, das wir bei Kleinkindern beobachten, die mit ihren Händen die Augen verdecken, um das Erschreckende nicht sehen zu müssen – wir erkennen es bei Medienschaffenden, bei Kulturschaffenden, bei sogenannten „politischen Führern“ – ach, was für personal auf der politischen Bühne!

In diesem Kontext, strecken Kulturschaffende der Ukraine die Hand aus, auch in die Schweiz, und laden diese ein,  an einem kulturellen Entwicklungsprozess auch teilzunehmen, bzw. diesen einfach auch zur Kenntnis zu nehmen –

ich meine – wir sollten diese Chance erkennen!

Gestern hatte ich die Gelegenheit, mit der Präsidentin des wichtigsten Schweizer Kulturverbandes zu sprechen. Ich habe versucht, auch sie einzuladen. Leider musste sie mir absagen.

Ja, ich sehe, die Einladung kommt extrem spät und auch mir ist nicht entgangen, dass wir alle mit „einer Agenda in unserem Leben unterwegs sind“ – man kann nicht erwarten, dass überhaupt jemand zuhause sitzt und darauf warted, sozusagen am nächsten Tag in ein Flugzeug zu steigen – ich bedaure, dass diese Einladung so spät eingetroffen ist – und man kann das schon gar nicht von Menschen erwarten, die ein sehr aktives, engagiertes Leben leben –

vielleicht nach meinem „kurzen Mail“, das leider viel zu lang geworden ist – magst Du Dir das nochmals überlegen –

Kyiv übrigens ist eine wundervolle Stadt – es gibt da viel zu entdecken – und keine Sorge, es ist da nicht kriegerischer als in Zürich etwa – die Kriegsgebiete sind hunderte Kilometer entfernt.

Danke dafür, dass Du Dich ins Gespräch eingelassen hast.

Herzliche Grüsse

Simon


 

PDF with Informations from exhibition: Shadows of Forgotten Ancestors (presentation)

Interview with the curator of this exhibition:

Pavlo Gudimov: “A different vision is not a pretext to resort to Russian-like hysteria and absurd politicization of culture”

Renowned gallery-owner and musician talks about on ways to prevent people turning into titushkas, consolidation of artists and futility of fascist methods in culture.

 

Direktlink zum Interview: http://ukrainianweek.com/Culture/107810

PDF des Interviews: Interview Pavlo Gudimov The Ukrainian Week

„#UN-#Blauhelmsoldaten haben Frauen #vergewaltigt“ – nicht das erste mal….


Schlagzeile auf n-tv.de am 12.11.2015, 08:24 Uhr „UN-Blauhelmsoldaten haben Frauen vergewaltigt“

UN-Strukturen sind bis auf die oberste Ebene derart intransparent, dass sie höchst anfällig sind für alle Formen von Korruption und Verbrechen, ja auch Verbrechen gegen Menschen wie Vergewaltigung – unter dem Deckmantel der UN werden Menschen verschleppt und als Geiseln verkauft – UN-Strukturen decken solche Verbrechen und halten die zur Aufklärung benötigten Fakten und UN-Berichte hinter verschlossenen Türen versteckt – das ist seit Jahrzehnten bekannt – Reformen sind immer wieder versprochen worden – doch……

Seit über 20 Jahren warte ich (Simon Gerber) vergeblich auf einen Bericht der UN zu meiner Verschleppung bei Sarajevo, durchgeführt von UN-Blauhelmen – keine Frage, dieser Bericht existiert, doch ich, der Verschleppte und betroffener einer 34-tägigen Geiselhaft in Gefängnissen der Kriegsverbrecher Mladic und Karadzic hatte trotz gigantischer Bemühungen keine Chance den UN-Bericht zu diesem regelrechten Verkauf von mir an Kriegsverbrecher durch UN-Personal zu erhalten. Keine Chance. UN-Autoritäten Hand in Hand mit Verantwortlichen von involvierten nationalen Regierungen (ja, auch die Schweizer Regierung) haben im Gegenteil höchste Anstrengungen unternommen, um die Geheimhaltung dieses UN-Berichtes aufrechterhalten zu können. Verantwortliche Stellen haben statt den Betroffenen wirkliche Unterstützung zu bieten und für lückenlose Aufklärung zu sorgen im Gegenteil alles daran gesetzt, die Glaubwürdigkeit und die Reputation des Verschleppten mit allen möglichen Mitteln zu untergraben – das klassische Vorgehen gegen Betroffene von Gewalt.

Ist das Transparenz der UN?

https://de.wikipedia.org/wiki/Whistleblower_–_In_gefährlicher_Mission

Der Film basiert auf wahren Begebenheiten, sowohl bei Kathryn Bolkovac als auch bei Madeleine Rees handelt es sich um reale Personen. Nach einer Filmvorführung von The Whistleblower eröffnete UN-Generalsekretär Ban Ki-moon eine Podiumsdiskussion zum Thema sexuelle Ausbeutung und sexuellen Missbrauch in Konflikt- und Post-Konflikt-Situationen.[3] Die Filmemacher und leitende UN-Beamte sprachen die im Film aufgeworfenen Themen, einschließlich Menschenhandel und Zwangsprostitution an, und forderten die Organisation auf die Bemühungen um den Kampf gegen die sexuelle Ausbeutung von Frauen und Kindern zu verstärken.

THE WHISTLEBLOWER – in voller Länge, in einer Englisch-Version – 

Trailer des Filmes: 

https://itunes.apple.com/ch/movie/whistleblower-in-gefahrlicher/id504012541

http://www.moviepilot.de/movies/the-whistleblower

Dieser Film wird in einer Deutschen Synchronisation in voller Länge auf dem Schweizer Fernsehen in nächster Zeit ausgestrahlt, hier die Daten:

SRF1 Mo, 23.11.2015

00:40 – 02:20 Uhr

WISTHLEBLOWER –RACHEL WEISZ:BENEDICT CUMBERBATCH

WISTHLEBLOWER –RACHEL WEISZ:BENEDICT CUMBERBATCH

AUFRUF an alle Diaspora #Ukrainerinnen / #Ukrainer: Verlangen Sie #uatoday.tv von Ihrem Netzbetreiber


Bitte Weiterverbreiten!

Liebe Interessierte und liebe Ukrainerinnen und Ukrainer

helfen Sie mit, dass das Ukrainische TV auch im Westen ins Angebot von Kabel-TV Anbietern aufgenommen wird.

Wie können Sie dazu beitragen?

Bitten Sie zum Beispiel Swisscom über den Kundendienst darum, UATV ins Angebot von SwisscomTV aufzunehmen.

Wir gehen davon aus, dass Putin’s Kriegspropaganda-Sender RT in erster Linie aufgrund der Nachfrage im Angebot von SwisscomTV aufgenommen wurde – an der „Qualität“ kann es jedenfalls nicht liegen…..

Also, wäre doch gelacht, wenn wir, die Ukrainerinnen und Ukrainer und alle Freunde der Ukraine das nicht auch erreichen könnten.

Ab ans Telefon, entweder Kabelnetz-TV- oder Swisscom anrufen, dafür haben die einen Kundendienst!

via Live – uatoday.tv.

https://www.facebook.com/uatodaytv/

https://twitter.com/uatodaytv

https://www.youtube.com/user/UKRAINETODAYLive

Aufruf: UT UkraineToday vom Anbieter verlangen

Aufruf: UT UkraineToday vom Anbieter verlangen

“#Putins Freunde im Westen verraten “#Europa – DIE WELT mobil von Bernard-Henry #Lévy


Wladimir Putin lockt mit einer „mannhaften“ eurasischen Alternative zur westlichen Kultur
Foto: AFP

via Putins Freunde im Westen verraten Europa – DIE WELT mobil.

Text von: von Bernard-Henry Lévy

erweitert durch eine Dokumentation der NGO swissukraine.org zu Putins Parteisoldaten in der Schweiz

In ganz Europa haben sich die Apologeten Russlands und der russischen Politik zu so etwas wie einer „fünften Kolonne“ formiert. Diese in westlichen Hauptstädten entstehende Gefolgschaft – man könnte sie als „Putin-Partei“ bezeichnen – ist eine überaus gefährliche Entwicklung. Und zwar deshalb, weil diejenigen, die ihr angehören, nicht nur den üblichen Verdächtigen der extremen Linken oder Rechten zuzuordnen sind. Wer sind nun also die „Parteimitglieder“?

Wir sollten uns daher im Klaren sein, wie diese Ideologie aussieht: Recht und Gesetz im Dienst von Stärke und Macht und nicht umgekehrt; Ordnung vor Freiheit; und die institutionalisierte Verfolgung von Homosexuellen und anderen „Abweichlern“, die die Quintessenz eines angeblich durch das Gift des Kosmopolitismus entmannten, dekadenten Westens darstellen.

Die von den Mitgliedern der Putin-Partei an den Tag gelegte Blindheit – von Marine Le Pen in Frankreich bis zu Nigel Farage in Großbritannien – ist offenbar kein neues Phänomen. Irritierend ist allerdings das Ausmaß, in welchem das Wissen um die Vergangenheit auf tragische Weise ungenutzt bleibt. So können dieselben Fehler und dieselbe vorsätzliche Ignoranz zurückkehren. Und das – ohne Karl Marx nahetreten zu wollen – nicht immer als Farce.

Der Schweizer Parlamentarier Lombardi hier am Tisch einer internationalen Verhandlung, flankiert von seiner „linken“ Hand, eine Russische Staatsangehörige, Dr. Alla Ramilova, mit ihr zusammen führte er unter anderem im Tessin gemeinsam eine Firma mit dem Ziel, reiche Russen in den Kanton Tessin zu bringen. Frau Ramilova tritt an der Seite in verschiedensten Funktionen auf. Zum Beispiel auch als Sekretärin von gleich mehreren parlamentarischen Freundschaftsgruppen.

Heikler Besuch im eidgenössischen Parlament: Juri Worobew posiert mit Filippo Lombardi (links) und Jean-François Steiert in Bern. (Bild: NZZ)

Heikler Besuch im eidgenössischen Parlament: Juri Worobew posiert mit Filippo Lombardi (links) und Jean-François Steiert in Bern. (Bild: NZZ)

Bundesrat Mauerer und Putin stossen an in Sotschi während Russland die Krim überfällt

Bundesrat Mauerer und Putin stossen an in Sotschi während Russland die Krim überfällt

Der pensionierte Journalist und ehemaliger Mitarbeiter des Schweizer Fernsehens und Radios Erich Gysling macht die „Krone-Schmalz der Schweiz“: „Putin ist nicht an allem Schuld“….

Der Führer der Russisch Orthodoxen Kirche: Ein ehemaliger KGB Agent, so wie Putin....

Der Führer der Russisch Orthodoxen Kirche: Ein ehemaliger KGB Agent, so wie Putin….

Dr. Michaela Troyanov im Verwaltungsrat von Postfinance

Dr. Michaela Troyanov im Verwaltungsrat von Postfinance

Konto bei der Schweizer Postfinance der Russisch Orthodoxen Kirche

Konto bei der Schweizer Postfinance der Russisch Orthodoxen Kirche

Quelle: http://www.pravoslavie.ch/?page_id=21

Symbolbild, Echo der Zeit von SRF

SRF-Medien: Aufhören aus #Moskauer Perspektive über die #Ukraine zu berichten


Grüezi liebes Echo der Zeit Team.

gestern Abend strahlten Sie einen Beitrag zur Ukraine aus – gestützt auf ein Gespräch mit Ihrem Korrespondenten in Moskau –
sprechen über die Ukraine und 
„Information“ über die Ukraine verbreiten aus Moskauer Perspektive – 
als Präsident des Vereins Schweiz-Ukraine spreche ich persönlich und im Namen des Vorstandes Sie diesbezüglich nicht das erste mal an.
Wir meinen,
  • der Grad der Instrumentalisierung von „Information“ in Russlands hybridem Krieg gegen die Ukraine ist inzwischen breit und tief belegt, wissenschaftlich fundiert (Snyder, Luccas, Shiskhin, Oksanen, usw.)
  • adäquates  Bericht-Erstatten aus der Ukraine und aus Russland, und ganz spezifisch mit dem Fokus auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine und dessen Folgen, ist im Modus: „Business as usual“ nicht zu erreichen –
  • von gewichtigen Medien erwarten wir angemessene Sorgfalt bereits in der Architektur und dem Design von zugrunde liegenden Strukturen ihrer Berichterstattung
Was heisst das konkret?
  • stellen Sie sich vor, Hitler hätte 1944 die Schweiz überfallen – Deutschland hätte wahrscheinlich propagandistisch die Situation der Deutsch Sprechenden in den Fokus gestellt und betont, es gehe lediglich darum, diese durch Schweiz-Nationalisten bedrohten Deutsch-Sprecher unter Deutschen Schutz zu stellen – (die föderalistisch organisierte Ortswehr in den Dörfern führte tatsächlich schwarze Listen mit Personen, die im Ernstfall ohne langes Zaudern über Nacht Besuch von netten älteren Herren erhalten hätten, mit buchstäblich fatalen Folgen für die Besuchten…)
  • stellen Sie sich vor, ausländische Medien hätten in der Folge fast ausschliesslich und im Wesentlichen über ihre Korrespondenten mit Sitz in der Hauptstadt Deutschlands über die Situation der Schweiz berichten lassen
Als Putin’s Russland seinen Krieg gegen die Ukraine startete und in einem ersten Schritt mit seiner Krim-Besetzung eine Reihe von internationalem Recht gebrochen hat und seither andauernd verletzt –
  • elementare Grundlagen einer internationalen Rechtsordnung,
  • auf deren Rechtskraft auch wir als kleine Schweiz dringend angewiesen sind –
  • rechtliche Grundlagen, die in Europa einst geschaffen wurden angesichts furchtbarster Kriege mit dem Ziel – in Europa und der Welt Stabilität zu erreichen –
  • ja, gerade die Schweiz müssten Russlands Verletzungen internationalen Rechts beunruhigen und wach werden lassen –

– bereits während der ersten Tage von Russlands Krim-Besetzung waren auch die Informationsgefässe von SRF auf der Piste – eben jener Erich Gysling, der auch gestern wieder mal aus Moskauer Perspektive über die Wahlen in der Ukraine berichtet hat – vor unseren Augen sehen wir noch immer jene SRF-Direktübertragungs-Bilder von der Krim-besetzung durch Russische Truppen, Peter Gysling live vor Ort und ernsthaft rätselnd, was denn wohl für grüne Männchen das sein könnten, die da auf der Krim überall mit dem Gewehr herumlaufen – eine Art angestrengte Naivität und gleichzeitig der Beleg dafür, wie effizient Russlands hybrider Krieg gestandenen Journalisten den Kopf verdreht –

SRF führt ein Korrespondentenbüro mit einem ständigen Korrespondenten in Belgrad, der Hauptstadt von Serbien. In Kyiv, der Hauptstadt der Ukraine jedoch nicht.
Hier Zahlenvergleiche der beiden Länder: (Quelle: Wikipedia)
Serbien: 
Fläche                             88’361 km2
Einwohnerzahl                7.120.666 (Volkszählung 2011)
Bruttoinlandsprodukt      42.492 Milliarden USD (total nominal)
Ukraine:
Fläche                             603’700 km2
Einwohnerzahl                42.854.106 (Zählung 1. Mai 2015, ohne Krim u. Stadt Sevastopol)
Bruttoinlandsprodukt       178.313 Milliarden USD (total nominal)
  • Die Ukraine ist flächenmässig fast 7 mal grösser
  • In der Ukraine leben 6 mal so viele Menschen
  • Die Ukraine verfügt über ein viermal grösseres Bruttoinlandsprodukt
Unsere klare Aufforderung an SRF und insbesondere das Echo der Zeit: 
  1. Aufhören aus Moskauer Perspektive über die Ukraine zu berichten
  2. Errichten Sie ein ständiges Büros in der Ukraine mit einem fest besetzten Posten durch einen Journalisten, der damit fachkundig aus dem Land berichten kann
Ueli Maurer & Putin in Sotschi – da war die Krim schon Russisch besetzt...

Ueli Maurer & Putin in Sotschi – da war die Krim schon Russisch besetzt…

Die Sprachregelungen demonstrieren die Absicht – Ein Schweizer Hilfskonvoi ins Schlachtfeld Putins


Die offizielle Schweiz führt also „humanitäre Hilfe“ mit 15 LKW ins Schlachtfeld Putins. Wer kann, wer will schon etwas gegen „humanitäre Hilfe“ sagen?

Ist „humanitäre Hilfe“ in jedem Fall grundsätzlich gut? Kommt es vor, das sie missbraucht wird, dass die Hilfe spendende Seite missbraucht wird? Kommt es vor, dass humanitäre Hilfe zum Instrument zur Durchsetzung von Interessen missbraucht wird?

Ja, es kommt vor, immer wieder und in jedem Krieg. Hilfsgüter geraten in falsche Hände und werden für irgendwelche Zwecke eingesetzt, nur nicht für die ursprünglich deklarierte Ziele.

Das zuständige Departement der Schweizer Regierung definiert im aktuellen Bericht zur Sicherheitslage zwar Russlands hybride Kriegsführung und die darin zentrale Rolle von Information – siehe in:

http://www.vbs.admin.ch/internet/vbs/de/home/documentation/news/news_detail.57109.nsb.html

Sicherheit Schweiz 2015

doch nun publiziert das Schweizer Aussenministerium eine offizielle Medienmitteilung betreffend ihres Hilfskonvoi ins Schlachtfeld Putins, das durchsetzt ist mit Sprachregelungen aus der Werkzeugkiste von Putins hybridem Krieg. Man kann nur rätseln, was die Gründe für dieses Vorgehen sind. Eine Medienmitteilung des Schweizer Aussenministeriums ist immer – und zu einem derart heiklen Inhalt ganz besonders – bis in jedes Wort nach definierten Parametern zusammengestellt. Da gibt es keine Zufälle. Hier sind Profis am Werk. Jedes einzelne Wort, jeder Begriff wird bewusst gesetzt, wird vor der Publikation mehrfach sorgfältig überprüft.

Also wie kommt es, dass die Medienmitteilung des Schweizer Aussenministeriums vom 15.05.2015 mit folgenden Sprachregelungen aus dem Zentrum des Russischen hybriden Krieges durchsetzt ist?

Sprachregelungen sind wirksame Instrumente. In der internationalen Politik werden wesentliche Kämpfe allein durch den gezielten Einsatz von Sprachregelungen entschieden, doch wer sie einsetzt, übersieht zu oft, dass sie auch sehr verräterisch sind. Sie demonstrieren geradezu Haltungen, die in die Architektur und das Design von „Information-Elementen“ eingebaut sind. Ein Laie erkennt das nicht. Darum weisen wir hier ausdrücklich darauf hin.

Folgende Sprachregelungen, die das Aussenministerium der Schweiz in ihrer Medienmitteilung vom 15.05.2015 verwendet, sind erwähnenswert:

  1. die Regierung in Kiew
  2. Konfliktgebiet
  3. Gebiete beiderseits der Kontaktlinie
  4. das regierungskontrollierte Gebiet
  5. das nichtregierungskontrollierte Gebiet

Zu 1: Wenn die Schweizer Regierung sich entscheidet, statt von der Regierung der Ukraine, der Regierung in Kiew (Bitte nicht übersehen: Russische Schreibweise) zu schreiben, dann übernimmt sie damit nahezu zu 100% die Russische Propagandasprache, die es immer vermeidet von der Regierung der Ukraine zu sprechen, statt dessen verwenden sie alle möglichen anderen Bezeichnen, meist unter Einschluss des geografischen Hinweises „Kyiv“. Die Schweiz hätte hier ohne Zweifel den Begriff „Ukrainische Regierung“ verwenden können, doch man hat sich offensichtlich bewusst entschieden, die Russische Kriegssprache zu benützen. Warum?

Zu 2 bis 5: Sämtliche diese Begriffe sind ohne Zweifel so gewählt, dass der Text so erscheint, als wäre in der Ukraine kein Krieg. Der Begriff „das nichtregierungskontrollierte Gebiet“ verwandelt das Schlachtfeld Putins, auf dem selbst aufgrund von offiziellen Berichten der OSZE haufenweise Russische Waffentechnik im Einsatz ist, die Russische Armee immer wieder Tote zu beklagen hat, zu einem „Neutrum“, einem „neutralen Raum“ in dem sozusagen das Schicksal am Werk scheint, immer wieder Menschen verschluckt, ihnen die Gliedmaßen wegreisst, inzwischen über 6000 Personen vom lebenden Zustand ins Jenseits befördert hat, bald zwei Millionen Menschen vertrieben hat – das Schicksal, das „im Konfliktgebiet“ offensichtlich am Werk ist und gegen das niemand etwas unternehmen kann – denn es gibt ja keinen Krieg und vor allem: Russland ist nicht involviert.

Aber wenn doch Russland nicht involviert ist, warum verwendet die offizielle Schweiz dann so linientreu eine Propagandasprache, die eins zu eins aus den Werkzeugkästen des Putin-Hybridwarfare stammen könnten?

Der am 15. Mai 2015 kommunizierte „Hilfskonvoi“ aus der Schweiz ins Schlachtfeld Putins, verfolgt angeblich das durch das Schweizer Aussenministerium deklarierte Ziel, Menschen in ihrer Not zu unterstützen. Analysiert man die dazugehörige offizielle Medieninformation wird jedoch klar: Gemessen an den hier zum Einsatz kommenden Sprachregelungen verfolgt die Schweiz mit diesem Konvoi das Ziel, ganz im Sinne von Putins hybridem Krieg:

  • Fakten zu vernebeln
  • den Aggressor als Opfer erscheinen zu lassen
  • die Souveränität der Ukraine in Frage zu stellen und zu untergraben
  • den Zielen von Putins hybridem Krieg zu dienen
  • die Kriminellen Banditen auf dem Schlachtfeld Putins in den Status einer anerkannten Regierungen zu hieven

Wer dafür auch noch eine eindrückliche schriftliche Bestätigung benötigt, „Sputnik“, die Speerspitze in Russlands Hybridem Krieg titelt jubelnd:

Der erste humanitäre Konvoi aus der Schweiz ist am Freitag in der Donezker Volksrepublik eingetroffen, teilte ein Vertreter des Organisationsausschusses mit.

„Das ist die erste Kolonne aus der Schweiz, die in der Donezker Volksrepublik eingetroffen ist. Sie besteht aus 15 Lastkraftwagen“, zitiert die Donezker Nachrichtenagentur den Vertreter des Organisationsausschusses.

Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/politik/20150515/302339998.html#ixzz3aQJmWB5P

https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/aktuell/informationen-deseda.html/content/eda/de/meta/news/2015/5/15/57284

Ukraine: Demokratie, Souveränität, Selbstbestimmung, Sicherheit und Freiheit: Darum kämpfen die Menschen der Ukraine – geht uns das etwas an?


Bildschirmfoto 2015-03-13 um 19.48.23

Maison44, Einladung18.März 2015

Einladung

Maison 44, Steinenring 44 4051 Basel 

Mittwoch, 18. März 2015, 19.00 Uhr 

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem

Ukrainischen Verein der Schweiz

Ortsgruppe Basel- Rundgespräch mit Simon Gerber 

Brennpunkt Ukraine 

Ein Jahr später

Demokratie, Souveränität, Selbstbestimmung, Sicherheit und Freiheit: 

Darum kämpfen die Menschen der Ukraine – geht uns das etwas an? 

Genau vor einem Jahr berichtete in der Konzert-Galerie Maison 44 Myroslav Marynovych, Menschenrechtsaktivist, Journalist, Religionswissenschaftler und Vize-Rektor der Ukrainischen Katholischen Universität in Lemberg, über die Ereignisse auf dem Kiewer Majdan, der in der Europäischen Geschichte nun als „Revolution der Würde“ bekannt ist. Ein für die Ukraine schweres Jahr ist vorbei. Was kommt auf dieses Land und auch auf Europa im Jahr 2015 zu?

In einem Gespräch mit Simon Gerber, Sasha Volkov und allen Anwesenden soll versucht werden, sich diesen Fragen aus der geografisch in der Schweiz lokalisierten Sicht zu nähern.

Simon Gerber ist Gründer und Leiter der Beratungsfirma Humankonzept GmbH., Menschenrechtsaktivist mit vielfältigem beruflichem Hintergrund von Landwirtschaft über Sozialpädagogik zu Radiojournalismus und einem Universitätsabschluss in wissenschaftlicher Organisationsentwicklung. Bereits im Krieg gegen Bosnien war er als Menschenrechtler sehr engagagiert. Intensiv beschäftigt er sich seit der Revolution auf dem Maidan mit der Entwicklung der Ukraine, die er im Oktober erstmals für einem Arbeitsaufenthalt besuchte.

Sasha Volkov, geboren und aufgewachsen in Slowjansk, Donezker Region, Ukraine. Studium in Kiew und St.Gallen (MAPOW-Programm). 1999 arbeitete er in Donezk. Nach den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine im November 1999 (Kutschma wurde wiedergewählt) beschloss er, in die Schweiz zurückzukehren und einen Job zu suchen. Seit 2000 ist er als IT-Consultant bei mehreren Firmen in der Schweiz tätig. Sein besonderes Interesse galt stets der Ökonomie und Politik. Die Situation in der Ukraine verfolgt er kontinuierlich, beschäftigt sich seit einem Jahr intensiv mit den dortigen Geschehnissen und setzt sich bei vielen Unterstützungsinitiativen für sein Heimatland ein. Sasha Volkov ist Vertreter der Ortsgruppe Ukrainer in Zürich.

Veranstaltung mit Apéro.

Eintritt frei, Kollekte für Binnenmigranten Fond in der Ukraine

Um Anmeldung wird gebeten (maison44@maison44.ch)

Maison44, Einladung18.März 2015

Bildschirmfoto 2015-03-13 um 19.47.58

La compagna di Putin in Ticino – RSI


via La compagna di Putin in Ticino – RSI.

La compagna di Putin in Ticino

Alina Kabaeva ha scelto Sorengo per per dare alla luce un figlio

La compagna di Vladimir Putin, la 32enne ex ginnasta Alina Kabaeva, ha scelto il Ticino per dare alla luce un figlio. E in particolare, ha anticipato il Blick stamane, la Clinica Sant’Anna

Bundesrat Mauerer und Putin stossen an in Sotschi während Russland die Krim überfällt

Das Messer im Rücken der Ukraine: Schweiz – 90 SFR Mio. Rüstungsdeal mit Regime Putin: Zynischer gehts nicht


Andere Parlamentarier halten den Export für legitim. «Der Bund hat nicht gegen die Rechtsstaatlichkeit verstossen», sagt SVP-Nationalrat Maximilian Reimann. Die Schweiz möge also nicht «päpstlicher als der Papst» sein. Sein

Parteikollege Hans Fehr meint: «Es ist entscheidend, dass sich die Schweiz als souveräner Staat selbst verteidigen kann. Da zu braucht es eine Rüstungsindustrie mit Exportmöglichkeiten.»

Quelle: Faiban Eberhard, Sonntagszeitung „Mitten im Krieg umgeht die Schweiz Russland-Sanktionen“ vom Sonntag 08. März 2015

Während das Regime Putin das souveräne Land Ukraine mit einem aggressiven hybriden Krieg überzieht, liefert die Schweiz dem reihenweise Recht brechenden Regime Putin für 90 Mio. SFR. absolutes high-tech Tarnmaterial und die Schweizer SVP-Politiker, die sich gern als Musterpatrioten geben, rechtfertigen das mit dem Hinweis auf die Notwendigkeit, dass die Schweiz als souveränes auf solche Geschäfte angewiesen sei, um verteidigungsfähig zu bleiben…..

Mit diesem gigantischen Rüstungsdeal und dem einzigartig modernen high-tech Tarnmaterial unterstützt die Schweiz aber den übermächtigen Aggressor Russland entscheidend und schwächt die viel kleinere Ukraine, die sich mit enormem Einsatz von Menschenleben zu verteidigen bemüht, ihre Souveränität zu erhalten versucht.

Gesellschaft Schweiz-Ukraine, Geschäftsstelle Schweiz, Simon Gerber

Bundespräsident Burkhalter Hand in Hand mit Russlands Aussenminister Lavrov

Bundespräsident Burkhalter Hand in Hand mit Russlands Aussenminister Lavrov

Mitten im Krieg umgeht die Schweiz Russland-Sanktionen mit 90 Mio. Megadeal


Jenseits jeder Vernunft: Mithilfe einer Ausnahme-Klausel nickt der Bund einen Rekord-Rüstungsdeal ab und bewilligt eine Millionen-Lieferung von Hightech-Tarnmaterial

das gröss te Kriegsgeschäft das die Schweiz je mit Russland getätigt hat – mitten in der heissen Phase des Krieges

Nachrichten – Sonntagszeitung