#Schweizer Bundesrat Johann Schneider Ammann im Bett mit #Trump und #Putin & Co


 

Swiss Minister Schneider Ammann

Swiss Minister Schneider Ammann

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Als Johann Schneider Ammann, JSA wie er genannt wird, vor einigen Jahren zum Schweizer Bundesrat gewählt wurde, wurde er auf mögliche Interessenkonflikte aufgrund seines weitläufigen Imperiums angesprochen.

Er gab zu Protokoll:

«Die Aktionärsstruktur bliebt unverändert. Ammann und Avesco bleiben vollständig unter Kontrolle der Familien Schneider-Ammann und Ammann.»

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Recherchen von Swissukraine.org zeigen, das ist tatsächlich so.

 

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Das Unter nehmen Amman in Moskau

Das Unter nehmen Amman in Moskau

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Nun wird klar, was ihn antreibt, wenn er sich analog zu Trump weit aus dem Fenster hängt und die Aufhebung der Sanktionen gegen die Verbrecherbande um Putin fordert – auch da, analog zu Trump.

Der Schweizer Bundesrat Johann Schneider Ammann lässt sich also aus eigenen familiären ökonomischen Gründen für den im Windschatten des von Putin erpressbaren Trumps hinreissen, im Interesse des Verbrecherregimes Putin & Co. zu agieren und das Amt des Bundesrates zu missbrauchen! Putin & Co bricht reihenweise Recht und führt sich auf der geopolitischen Bühne auf wie ein Skinhead.

Der Schweizer Bundesrat Johann Schneider Ammann stösst mit diesem Agieren im Stile von Trump der unter dem Russischen Angriffskrieg leidenden souveränen Land ein Dolch in den Rücken.

Neutralität sieht anders aus.

Klug regieren sieht anders aus.

 

Diplomatische Bühne in der Schweiz für Massenmörder ?

Bühne frei für Massenmörder in der Schweiz


https://swissukraine.org/2016/09/20/les-bombes-russes-tuent-des-enfants-et-la-suisse-va-sengager-dans-des-discussion-de-libre-echange-avec-la-russie-communique-de-presse/

Diplomatische Bühne in der Schweiz für Massenmörder ?

Diplomatische Bühne in der Schweiz für Massenmörder ?

Unabhängig davon, was im Detail die Überlegungen od. Beweggründe bzw. Ausreden der Akteure sind oder waren:
  • Matwijenko ist eine der korruptesten Personen des Putinschen Systems und Russlands (von 2013 auf 2014 hat sich ihr Einkommen um den Faktor 50 vergrössert, nein, nicht 50% sondern 50 mal, jeder der von Russland was versteht, bestätigt das).
  • Sie steht auf diversen Sanktionslisten. Man darf davon ausgehen nicht ohne Grund – ich nehme mir nicht die Mühe diese hier aufzuführen.
  • Selbst die Schweiz führt diese in Putins Machtvertikale als Nr. 2 geltende Dame auf einer Sanktionsliste.
  • Wenn Matwijenko also durch den zuständigen Schweizer Bundesrat ein Ausnamevisum für die Einreise in die Schweiz erteilt wird, wird einer hochkorrupten Putin-Politikerin eine Ausnahmebewilligung erteilt, aber vor allem: Putin, der sich wie ein Skinhead auf der Bühne der Weltpolitik aufführt, nun wird der Putin-Staat eingeladen, sich auf der internationalen Bühne der Diplomatie zu präsentieren, und das notabene in der „neutralen“ Schweiz.
  • Es ist ein höchst brisanter Akt, eine derart korrupte Figur, eine Repräsentantin der massenmordenden und Terror verbreitenden Diktatur jetzt im Oktober 2016 eine internationale, diplomatische Bühne zu bieten und ihr das mit einer durch den Schweizer Bundesrat erteilten Sondereinreise-Genehmigung zu ermöglichen und so eine ganze Reihe von Sanktionen zu unterlaufen. Denn betrachten wir den aktuellen geopolitischen Kontext: Der ungehemmte und buchstäblich grenzenlose Einsatz von allen Formen von Atomwaffen von Putins Russland in dessen hybridem Krieg, und siehe die nie zuvor gesehene umfangreiche und aggressive Einflussnahme auf die US-Wahlen durch Putins hybride Maschinerie.)
  1. Das ist politisch disfunktional, weil damit die ausserordentlich grossen Bemühungen der Schweizer Spitzendiplomatie um das Minskabkommen direkt torpediert werden, denn Matwijenko arbeitet selbstverständlich aktiv für die Nichteinhaltung der Verpflichtungen für Russland im Minsk-Abkommen (siehe beiliegenden Bericht aus der offiziellen russischenPresse)
  2. Die Schweizer Bundesverfassung verpflichtet die Landesregierung geradezu, sich für die Wahrung der Unabhängigkeit der Schweiz einzusetzen, zur Linderung von Not und Armut in der Welt beizutragen, zur Achtung von Menschenrechten und Förderung von Demokratie und zu einem friedlichen Zusammenleben der Völker beizutragen, (Schweizer Bundesverfassung Kapitel 2, Art. 54): Wir alle kennen die Berichte über die höchst gravierenden Menschenrechtsverletzungen durch das System Putin auf der Völkerrecht-verletzend besetzten Ukrainischen Halbinsel Krim an den Krim Tataren – hier werden gerade die Verbrechen Stalins an den Krim Tataren vor den Augen der Weltöffentlichkeit repetiert und es ist vor allem diese Krimbesetzung durch Putins Russland, die zur Sanktionierung von Matwijenko geführt hat.
    1. Kann mir bitte jemand erklären, was reitet die Schweizer Landesregierung, durch eine Ausnahmeeinreisebewilligung an die oben bereits ausführlich genug beschriebene Person, diese in unserer Bundesverfassung verankerte Verpflichtung völlig ohne Not gravierend zu torpedieren?
  3. Nebst politischen und rechtlichen Aspekten, kann man hier die moralischen, ethischen Aspekte keinesfalls übergehen: In einer Zeit, in der sich Meldungen von Verletzungen sämtlicher internationaler rechtlicher Normen und Abkommen aller Art zu Putins Diktatur täglich in atemberaubenden Tempo und in zunehmendem Bedrohungsgrad geradezu überschlagen – der Nr. 2 dieser massenmordenden Verbrecherdiktatur völlig ohne Not zu ermöglichen, wohl einzig getrieben aus politischer Geltungssucht der Verantwortlichen, durch eine Ausnahmeeinreisebewilligung eine bestehende Sanktionierung temporär aufzuheben, für einen Auftritt auf der internationalen diplomatischen Bühne Beihilfe leistend – kann mir bitte jemand erklären, welcher Moral, welcher Ethik das entsprechen soll?
Schätzt die Schweizer Regierung und die Schweizer Bundesversammlung die aktuelle geopolitische Lage unter der Auswirkung von Putins-Hybridem Krieg wirklich realitätsbezogen ein?
Ich empfehle dieses alles oben gesagte unterstreichende, klare Statement des Chefs der US Armee zweifellos an die Adresse Russlands, abgegeben am 04. Oktober 2016, vor 5 Tagen:
Army Chief of Staff Gen. Mark Milley warned last night that the United States was ready to “destroy” its enemies in comments that were clearly directed at Russia.
“I want to be clear to those who wish to do us harm….the United States military – despite all of our challenges, despite our [operational] tempo, despite everything we have been doing – we will stop you and we will beat you harder than you have ever been beaten before. Make no mistake about that,” said Milley.
The General went on to warn that Russia and other countries had taken advantage of the U.S. being focused on the war on terror.
2 Der Bund setzt sich ein für die Wahrung der Unabhängigkeit der Schweiz und für ihre Wohlfahrt; er trägt namentlich bei zur Linderung von Not und Armut in der Welt, zur Achtung der Menschenrechte und zur Förderung der Demokratie, zu einem friedlichen Zusammenleben der Völker sowie zur Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen.


Hier ein übersetzter Auszug der für die Schweiz relevanten Teile des Matwijenko-Interviews:

Übersetzter Auszug aus 

 https://rg.ru/2016/09/26/matvienko-es-ne-spravitsia-bez-rossii-s-novymi-ugrozami-i-vyzovami.html

vom vom 26.09.2016

Frage an Matwijenko: 

Sie reisten kürzlich nach Straßburg, wo sie auf der Konferenz der Leiter des Europäischen Parlaments sprachen, ein Treffen mit den führenden Politikern der Europäischen Union. Was sind Ihre Gefühle auf diesem Arbeitsbesuch im Allgemeinen? Kann man sagen, wie der „Wind“ in den Beziehungen zwischen Russland und Europa weht?

Valentina Matwijenko: Ich will ganz ehrlich sagen, dass ich bemerkt habe und nicht nur ich, dass wenn man die Atmosphäre solcher Treffen  vor 2 Jahren vergleicht, hat sie sich deutlich in die Richtung Russland verbessert. Natürlich solche Länder wie die Ukraine, Estland sind mit ihrer typischen, antirussischen Haltung aufgetreten. Dennoch wenn man alles insgesamt nimmt, gab es keine Hysterie in unsere Richtung, keine russophoben Stimmungen wurden beobachtet.

Sehr angenehm ist es, dass Parlamente vieler EU Länder für die Vertiefung der Zusammenarbeit sind. Es gab auch Treffen mit dem Parliamentary Assembly of the Council of Europe (PACE), Europarat, mit mir. Irgendetwas negatives in unsere Richtung hat man nicht mitbekommen. Aber auch braucht man Zeit, damit EU und die anderen Staaten den Weg aus der Sackgasse, in die sie sich mit ihrer Sanktionen -Politik selbst hineingetrieben haben, herausfinden. Ihr Gesicht, wie man sagt, bewahrend.

 

Ich inkludiere auch nicht, dass die Sanktionen- Aufhebung etappenweise stattfinden wird. Dennoch kann man die Aufhebung nicht vermeiden, da die Europäische Union versteht, dass man ohne Russland mit neuen Bedrohungen nicht auskommen kann. Aus diesem Grund der beidseitige Leitmotiv war: man kann kein vereintes Europa ohne Russland aufbauen.

Unsere Position ist klar: alle 47 Länder, die im Europarat sind, müssen alle gleiche Rechte in allen Institutionen haben, inclusive  . Parliamentary Assembly of the Council of Europe (PACE).

Das betrifft im vollen Umfang auch Russland. Die Fragen, in welchen unsere Interessen nicht übereinstimmen,  müssen nicht mit der Konfrontation erledigt werden, sondern in einem Dialog.

Frage an Matwijenko:

Im Oktober besuchen Sie die Schweiz, dies  ist Ihr erster offizieller Besuch der Europa, nach dem  die Halbinsel Krim zu Russland gehört. Was erwarten Sie von diesem Besuch?

 

Valentina Matvijenko : hier ist es wichtig zu betonen, dass die Schweiz sich nicht zu der Sanktionen- Politik  gegen die russischen Politiker angeschlossen hatte. Wobei natürlich von der Solidarität Schweiz mit der EU, verhält sich Bern in manchen Fragen zurückhaltend. Trotzdem habe ich eine Einladung ,die Schweiz zu besuchen, bekommen.

 

Unsere parlamentarische Zusammenarbeit war und bleibt erhalten, wir haben sie sogar nicht nur bewahrt, sondern verbessert. Die Arbeit zwischen den Regionen bleibt erhalten, folgt weiter. Jetzt arbeiten wir an der Möglichkeit neue Kontrakte zwischen den beiden Ländern  zu unterschreiben.  Die Verhandlungen verlaufen sehr konstruktiv. Ich hoffe, dass mein Besuch auch produktiv wird.

Aber ich werde auch dasParliamentary Assembly of the Council of Europe (PACE)  besuchen, wo unsere Zusammenarbeit angestrebt wird.

Außerdem wird im Oktober in Geneve ein weiteres wichtiges Ereignis stattfinden : 135. Session

Inter-Parliamentary Union. Dort wird unser Angebot, über die Durchführung der nächsten 137 Session im nächsten Jahr in Russland,  in Sankt Petersburg gesprochen und verhandelt. Petersburg erfüllt mehreren Kriterien für die Durchführung. Alle Ergebnisse sind positiv. Wir rechnen damit, dass unser Angebot angenommen wird. Dann wird es wohl wirklich so sein, dass alle Fahnen zu uns zu Besuch kommen. Denn die Mitglieder Inter-Parliamentary Union sind Parlamente von 177 Ländern. Was soll man denn da von irgendwelcher Isolation Russlands sprechen, versuchend Russland in ein Land der Verbannten zu umwandeln ist äußerst unklug. Alles geschieht genau andersherum : Aktivitäten und Autorität unseres Landes auf der internationalen Arena  wachsen.


Diplomatische Bühne in der Schweiz für Massenmörder ?

Diplomatische Bühne in der Schweiz für Massenmörder ?


Siehe auch:

https://swissukraine.org/2016/09/07/medienmitteilung-chefin-russischer-foederationsrat-walentina-matwijenko-fuer-19-oktober-2016-in-die-schweiz-eingeladen/

https://swissukraine.org/2016/09/19/while-russian-bombs-kill-children-neutral-switzerland-seeks-free-trade-benefits-with-russia-press-release/

https://swissukraine.org/2016/09/20/les-bombes-russes-tuent-des-enfants-et-la-suisse-va-sengager-dans-des-discussion-de-libre-echange-avec-la-russie-communique-de-presse/

 

SRF

SRF Information = Desinformation weil dysfunktionale Sprache und Verletzung journalistischer Sorgfaltspflicht


Während Putins Hybridarmee in der Ukraine eine Fläche besetzt hält, so gross wie die Schweiz oder Holland – mutet das Schweizer Radio seinen Hörern immer wieder Beiträge zu, die gespickt sind durch Versatzstücke aus Putins Propagandakiste – in ihrer Dysfunktionalität völlig ungeeignet, der Hörerin, dem Hörer zu ermöglichen, sich ein Bild der Sachlage machen zu können.

Heute am 15. 09. 2016 strahlte Radio SRF in den Morgeninformationen einen Beitrag aus, in dem vor allem durch den Russland Korrespondenten David Nauer ein richtiges Propagandastück serviert hat. Putin würde sich bei David Nauer dafür sicher sehr bedanken. Es wäre nicht verwunderlich, wenn Nauer für seine Leistung, das was in der Ukraine Fakt ist, so gekonnt vernebelt darzustellen, einen Putin-Orden erhalten würde.

david-nauer-ist-korrespondent-von-radio-srf-in-russland-von-2006-bis-2009-hatte-nauer-fuer-den-tages-anzeiger-aus-moskau-berichtet-anschliessend-aus-berlin

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hoffnungsschimmer-fuer-die-ukraine-die-aussenminister-deutschlands-und-frankreichs-mit-praesident-petro-poroschenko-l-keystone

hoffnungsschimmer-fuer-die-ukraine-die-aussenminister-deutschlands-und-frankreichs-mit-praesident-petro-poroschenko-l-keystone

Hier der Beitrag, wie er in die Schweizer Wohnstuben verbreitet worden ist:

SRF 15.09.2016 «Offenbar will Russland, dass sich in der Ukraine etwas ändert»

Im Beitrag verwendetes dysfunktionales Sprachmaterial:

Der Konflikt

Der Konflikt

Die Separatisten

Die Separatisten

Die Gewalt in der Ostukraine

Die Gewalt in der Ostukraine

Die Separatistischen Rebellen

Die Separatistischen Rebellen

Halten derartige Versatzstücke Russischer Propagandasprache im Schweizer Radio SRF einer fachmännischen oder gar richterlichen Prüfung nach deren Sachgerechtigkeit (Sachgerechtigkeitsgebot stand? ((Art. 4 Abs. 2 RTVG; BGE 134 I 2 E. 3.3.1 S. 6; Urteile 2C_255/2015 vom 1. März 2016 E. 4.2; 2C_494/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4))

Hier kann man getrost ein grosses Fragezeichen setzen.

Wenn David Nauer aber ausdrücklich darauf hinweist und das dann so stehen lässt, bis dahin sei jeweils die Waffenruhe wieder gebrochen worden…. und dann betont: „Und zwar von beiden Seiten“… dann stellt sich die Frage nach der Verletzung der journalistischen Sorgfaltspflicht. Würde David Nauer nämlich sich die Mühe nehmen, die täglichen OSCE-Berichte zur Ukraine zu studieren und zu lesen, würde er die Fakten erkennen und würde sie in seinem Beitrag korrekt wiedergeben. David Nauer’s Behauptung widerspricht den Fakten mehrfach:

Zu einem Grossteil gehen die Angriffe von Putins Hybridarmee aus, die Ukrainische Armee verfolgt streng das Regime, lediglich sich zu verteidigen und die vereinbarten Linien zu halten. Das so zu umschreiben wie David Nauer das tut, ist sicher nicht einfach „Journalistische Freiheit“ sondern eine krasse Verletzung von Journalistischer Sorgfaltspflicht.

 

Verletzung journalistischer Sorgfaltspflicht?

Die Waffenruhe wurde gebrochen, und zwar von beiden Seiten

Die Waffenruhe wurde gebrochen, und zwar von beiden Seiten

 

scale-of-the-ongoing-russian-aggression-against-ukraine-in-numbers

scale-of-the-ongoing-russian-aggression-against-ukraine-in-numbers

Source: http://iwp.org.ua/eng/public/2106.html

 

Bei einer Gesamtzahl von 1.783 Millionen intern Vertriebenen in der Ukraine, bei 22 137 Verletzten, bei 9553 Toten, bei 3.7 Millionen direkt durch den Krieg Betroffenen –

zeugt es da von journalistischer Sorgfalt, von „Gewalt in der Ostukraine“, von „Konflikt“ zu sprechen und gleichzeitig penibel die inzwischen durch zahlreiche anerkannte Untersuchungen etablierten Begriffe wie Russlands Hybride Armee“„Russlands Hybrider Krieg gegen die Ukraine“ zu meiden?

OSCE-SMM Ukraine-Meldung von 10:58 - 16. Sep. 2016

OSCE-SMM Ukraine-Meldung von 10:58 – 16. Sep. 2016

 

Siehe auch:

https://swissukraine.org/2015/06/18/russias-hybrid-war-in-ukraine/

https://swissukraine.org/2015/02/22/media-library-munich-security-conference/

https://swissukraine.org/2016/05/08/ulrich-schmid-technologien-der-seele-wer-wissen-will-was-auf-uns-zukommen-wird-sollte-das-lesen/

 

 

 

#SRF- analog zur CH-Diplomatie und Politik in seiner Sprache durch und durch devot gegenüber dem monströsen Rechtsbrecher #Putin…


Diese „streng neutrale“ und „streng humanitäre Aktion“ hinterlässt bei mir einen äusserst zwiespältigen Beigeschmack – und der SRF Beitrag verstärkt diese Zwiespältigkeit zusätzlich – um das zu verdeutlichen, könnte man den an dieser Aktion beteiligten „Organen“ etwa diese Frage stellen:

Würden Sie es auch als „streng neutral“ und „streng humanitär“ bezeichnen, wenn die Schweiz der Lagerverwaltung von Auschwitz frisches Trinkwasser liefern würde, unter dem Hinweis, dass dadurch beide Seiten der „Konfliktpartei in Auschwitz dadurch dringend benötigtes Trinkwasser erhalten würden?

Niemand ist in der Sprachregelung gegenüber Putin derart konsequent devot wie die offizielle Schweiz – das wirkt faktisch unterstützend für ein reihenweise Recht brechendes Regime, Putins Kreml.

Eine wirklich „neutrale“ Haltung würde das Hauptinstrument von Putins Hybridem Krieg, seine Propagandasprache, statt weitgehend zu übernehmen, schonungslos demaskieren, reflektieren und durch funktionales Sprachmaterial ersetzen.

Ist ja schön und recht, wenn Trinkwasser aufbereitet werden kann – aber wie die Schweiz dieses Projekt benützt, um die Putinärsche u. ihre „Defacto-Behörden“ auf die gleiche Stufe mit „den Behörden in Kyiv“ zu stellen, das ist doch wirklich sehr dicke Post.

Sie sind Putins Wasserträger mit solchem Agieren. Das ist geopolitisches Kalkül-

Es wäre zu wünschen, SRF würde die verwendeten Sprachmaterialien und Sprachregelungen aktiver reflektieren und zu diesem Thema zum Beispiel geeignete  Beiträge produzieren– die Verwendung einer vernebelnden, doppelt verdrehten Sprache ist eine der Hauptwaffen in Putins Hybridem Krieg . Dies für die Zuhörer von SRF durch geeignete Sendungen verstehbar zu machen, würden wir sehr begrüssen.

 

http://www.srf.ch/news/international/schweizer-hilfe-fuer-das-buergerkriegsgebiet

SRF-in seiner Sprache konsequent devot und schafsköpfig gegenüber dem monströs Recht brechenden kriminellen System Putin

SRF-in seiner Sprache konsequent devot und schafsköpfig gegenüber dem monströs Recht brechenden kriminellen System Putin

srf-beitrag-von-montag-12-september-2016-12-37-uhr

srf-beitrag-von-montag-12-september-2016-12-37-uhr

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Quelle: http://uaposition.com/latest-news/russian-aggression-ukraine-2-years-minsk-agreements-infographic/

 

 

 

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Wirtschaftlicher Profit für die #Schweiz aus der Zersetzung Europas durch #Putin?


Offensichtlich führt Putin nicht nur einen hybriden Krieg gegen die Ukraine (blutige Phase), gegen die baltischen Staaten (Zersetzungsphase), gegen Europa und einzelne Länder der EU wie zB. Deutschland, Grossbritanien, Frankreich, sondern inzwischen gut sichtbar für Beobachter auch gegen Skandinavische Länder und gegen die USA (Zersetzungsphase), aber selbst in der Schweiz werden Cyber-Angriffe mit gigantischem Datendiebstahl gegen sensible Bereiche wie Rüstungsindustrie und Verteidigungsministerium registriert –

Die Reaktion  der Schweizer Politik darauf: Die Aussenpolitischen Aktivitäten so gestalten, dass die Schweiz von der Zersetzung Europas in möglichst grossem Mass ökonomisch profitieren kann–

nur so ist zu erklären, dass in der Schweiz allergrösste politische Anstrengungen unternommen werden, Putins Nr. 2, Valentina Matwijenko, demnächst sozusagen – zwar geschickt maskiert aber faktisch als Staatsgast in die Schweiz einzuladen – (wir werden darüber in nächster Zeit noch einiges hören, ) der FDP-Nationalrad und LGT-Banker Hans-Peter Portmann, der sich diesbezüglich gemeinsam mit dem als Putin-Freund bestens bekannten Tessiner Ständerat Lombardi dafür wirklich ein Bein ausreisst und politisch äusserst kreativ agiert, damit zu diesem Zweck die bestehenden Sanktionen gegen Frau Valentina Matwijenko elegant unterlaufen werden können – Ziel: „Die Schweiz soll sich Russland annähern“.

Valentina Matwijenko-on the right place

Valentina Matwijenko-on the right place

Ob Matwijenko dafür die geeignete Person ist, das wird sich noch zeigen müssen.

Matwijenko, die bereits seit Putins Zeit in Petersburg an dessen Seite ist, kennt man auch darum, weil sich ihr Einkommen vom Jahr 2013 zum Jahr 2014 um den Faktor 50 vergrössert hat (nicht etwa 50%, sondern 50 mal).

Russischer Sicherheitsrat tagt auf der besetzten Krim

Russischer Sicherheitsrat tagt auf der besetzten Krim, Matwijenko sitzt direkt neben Putin

Liegt in diesen eindrücklichen Zahlen vielleicht die Motivation begründet von FDP-Nationalrat und LGT-Banker Hans-Peter Portmann und seinen Gspähnli, wenn sie sich nun dermassen ins Zeug legen um Putins Nr. 2 in die Schweiz bringen zu können, obwohl sie überall auf Sanktionslisten figuriert?

FDP-Nationalrat und LGT-Banker Hans-Peter-Portmann beruft sich auf seiner persönlichen Homepage auf die Werte der Schweizer Bundesverfassung, für die er sich angeblich einsetze.

Es gibt inzwischen ausreichend Berichte und Beweise von unabhängigen Organisationen, die das Vorgehen von Russland, das reihenweise internationales Recht bricht und Terror und Tod verbreitet, auch im Innern Russland in keiner Weise ein zivilisiertes Vorgehen gegenüber der eigenen Russischen Bevölkerung zu erkennen ist – sondern im Gegenteil ein Zirkel von mit dem System Putin verflochtenen Personen das ganze Land beraubt und regelrecht ausplündert und das Geld der einfachen Leute Russlands ins Ausland schafft – Putins Nr. 2, Frau Valentina Matwijenko ist für genau diese Mafia artigen Strukturen das absolut bezeichnende Beispiel in Person –

Herr FDP-Nationalrat und LGT-Banker Hans-Peter-Portmann: Wenn Sie sich schon auf die Schweizer Bundesverfassung berufen, lesen sie bitte nicht nur die erste Hälfte eines der wichtigsten Grundsätze darin:

„Gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen“

Wer weiss –

vielleicht nachdem Le Pen in Frankreich dann Präsidentin geworden ist,

werden Parlamentarierinnen und Parlamentarier und der Schweizer Bundesrat doch noch realisieren, dass ihre Strategie, das Maximum an finanziellem und wirtschaftlichen Profit aus Putins Zersetzung von Europa zu ziehen, doch eine zu kurzsichtige Politik ist.

Portmann-Twitter

Portmann-Twitter

Portmann-FDP "treffsicher"

Portmann-FDP „treffsicher“

 

http://www.srf.ch/news/international/eu-sanktionen-gegen-russland-diese-personen-sind-betroffen

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/die-schweiz-sucht-naehe-zu-russland/story/18654833

Die Schweiz sucht Nähe zu Russland – Schweiz: Standard – tagesanzeiger.ch

https://swissukraine.org/2016/09/03/kein-problem-fuer-fdp-nationalrat-lgt-banker-hans-peter-portmann/

https://swissukraine.org/2016/09/02/portmann-fdp-sucht-naehe-zu-putins-russland/

http://www.spiegel.de/politik/ausland/marine-le-pen-steigt-in-den-wahlkampf-ein-und-feiert-sich-selbst-a-1110781.html

French far-right party Front National (FN) President and member of the European Parliament, Marine Le Pen gestures as she delivers a speech on September 3, 2016 during a FN political rally in Brachay, northeastern France.

French far-right party Front National (FN) President and member of the European Parliament, Marine Le Pen gestures as she delivers a speech on September 3, 2016 during a FN political rally in Brachay, northeastern France.
Marine Le Pen accused former French president Nicolas Sarkozy to „allegiance“ to the king Salman of Saudi Arabia „global promoter of Wahabism“. She also reiterated that she would hold a referendum on the membership of France in the European Union if she is elected President of the Republic in 2017. / AFP PHOTO / FRANCOIS NASCIMBENI

http://www.spiegel.de/politik/ausland/marine-le-pen-steigt-in-den-wahlkampf-ein-und-feiert-sich-selbst-a-1110781.html

Marine Le Pen steigt in den Wahlkampf ein – und feiert sich selbst – SPIEGEL ONLINE

hanspeter-portmann-2015

hanspeter-portmann-2015

 

http://euromaidanpress.com/2014/08/14/a-strategy-for-damaging-russias-propaganda-machine/

Brillen von ermordeten Juden in Auschwitz (Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau)

#UNO-Menschenrechte: Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren


Das Grab eines polnischen Soldaten, Warschauer Aufstand, 1945

Das Grab eines polnischen Soldaten, Warschauer Aufstand, 1945

Unter dem Schock, den das Ausmass der Gewalt des 2. Weltkrieges und das Ausmass der Juden-Vernichtung durch Nazideutschland unter Hitler ausgelöst hat – machten sich die vereinten Nationen daran, ein Bollwerk zu errichten, das es unmöglich machen sollte, dass jemals wieder solches Morden möglich werden sollte. Am 10. Dezember 1948 wurden diese UNO Menschenrechte in Kraft gesetzt.

Russische Waffen, Russische Munition, Russische Soldaten, Russischer Krieg gegen die Ukraine

Russische Waffen, Russische Munition, Russische Soldaten, Russischer Krieg gegen die Ukraine

syrien-Russland hat MSF-spital-bombardiert-1622016

syrien-Russland hat MSF-spital-bombardiert-1622016

2016, da die Atommacht von Putins Russland alle Grenzen überschreitet und im Innern mit Akribie und Unerbittlichkeit auf aggressiven Krieg getrimmt wird, bis hin zu den Jugendlichen und Kindern – wir sehen die Auswirkungen davon bereits in Russlands doppelt verdrehtem Krieg gegen die Ukraine und in Syrien – rufen wir zur Erinnerung an dieses Werk des Humanismus: Die Allgemeine Erklärung der UNO-Menschenschrechte.

 

Ausgebombtes Dorf im 2. Weltkrieg

Ausgebombtes Dorf im 2. Weltkrieg

Generalversammlung

Resolution der Generalversammlung

217 A (III). Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

PRÄAMBEL

10. Dezember 1948

Dritte Tagung

Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet,

da die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllen, und da verkündet worden ist, daß einer Welt, in der die Menschen Rede- und Glaubensfreiheit und Freiheit von Furcht und Not genießen, das höchste Streben des Menschen gilt,

da es notwendig ist, die Menschenrechte durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen,

da es notwendig ist, die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen zu fördern,

da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die grundlegenden Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Fortschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern,

da die Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen auf die allgemeine Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten hinzuwirken,

da ein gemeinsames Verständnis dieser Rechte und Freiheiten von größter Wichtigkeit für die volle Erfüllung dieser Verpflichtung ist,

verkündet die Generalversammlung

diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.

Artikel 1

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

Artikel 2

Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

Artikel 3

Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

Artikel 4

Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel in allen ihren Formen sind verboten.

Artikel 5

Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.

Artikel 6

Jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden.

Artikel 7

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.

Artikel 8

Jeder hat Anspruch auf einen wirksamen Rechtsbehelf bei den zuständigen innerstaatlichen Gerichten gegen Handlungen, durch die seine ihm nach der Verfassung oder nach dem Gesetz zustehenden Grundrechte verletzt werden.

Artikel 9

Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden.

Artikel 10

Jeder hat bei der Feststellung seiner Rechte und Pflichten sowie bei einer gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Beschuldigung in voller Gleichheit Anspruch auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht.

Artikel 11

1. Jeder, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, hat das Recht, als unschuldig zu gelten, solange seine Schuld nicht in einem öffentlichen Verfahren, in dem er alle für seine Verteidigung notwendigen Garantien gehabt hat, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.

2. Niemand darf wegen einer Handlung oder Unterlassung verurteilt werden, die zur Zeit ihrer Begehung nach innerstaatlichem oder internationalem Recht nicht strafbar war. Ebenso darf keine schwerere Strafe als die zum Zeitpunkt der Begehung der strafbaren Handlung angedrohte Strafe verhängt werden.

Artikel 12

Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.

Artikel 13

1. Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen.

2. Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren.

Artikel 14

1. Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.

2. Dieses Recht kann nicht in Anspruch genommen werden im Falle einer Strafverfolgung, die tatsächlich auf Grund von Verbrechen nichtpolitischer Art oder auf Grund von Handlungen erfolgt, die gegen die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen verstoßen.

Artikel 15

1. Jeder hat das Recht auf eine Staatsangehörigkeit.

2. Niemandem darf seine Staatsangehörigkeit willkürlich entzogen noch das Recht versagt werden, seine Staatsangehörigkeit zu wechseln.

Artikel 16

1. Heiratsfähige Männer und Frauen haben ohne jede Beschränkung auf Grund der Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion das Recht, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Sie haben bei der Eheschließung, während der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte.

2. Eine Ehe darf nur bei freier und uneingeschränkter Willenseinigung der künftigen Ehegatten geschlossen werden.

3. Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.

Artikel 17

1. Jeder hat das Recht, sowohl allein als auch in Gemeinschaft mit anderen Eigentum innezuhaben.

2. Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.

Artikel 18

Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Artikel 19

Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Artikel 20

1. Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.

2. Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören.

Artikel 21

1. Jeder hat das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken.

2. Jeder hat das Recht auf gleichen Zugang zu öffentlichen Ämtern in seinem Lande.

3. Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt; dieser Wille muß durch regelmäßige, unverfälschte, allgemeine und gleiche Wahlen mit geheimer Stimmabgabe oder einem gleichwertigen freien Wahlverfahren zum Ausdruck kommen.

Artikel 22

Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuß der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.

Artikel 23

1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.

2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.

4. Jeder hat das Recht, zum Schutze seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.

Artikel 24

Jeder hat das Recht auf Erholung und Freizeit und insbesondere auf eine vernünftige Begrenzung der Arbeitszeit und regelmäßigen bezahlten Urlaub.

Artikel 25

1. Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen, sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände.

2. Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche wie außereheliche, genießen den gleichen sozialen Schutz.

Artikel 26

1. Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muß allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offenstehen.

2. Die Bildung muß auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muß zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.

3. Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.

Artikel 27

1. Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben.

2. Jeder hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interessen, die ihm als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst erwachsen.

Artikel 28

Jeder hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in der die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten voll verwirklicht werden können.

Artikel 29

1. Jeder hat Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entfaltung seiner Persönlichkeit möglich ist.

2. Jeder ist bei der Ausübung seiner Rechte und Freiheiten nur den Beschränkungen unterworfen, die das Gesetz ausschließlich zu dem Zweck vorsieht, die Anerkennung und Achtung der Rechte und Freiheiten anderer zu sichern und den gerechten Anforderungen der Moral, der öffentlichen Ordnung und des allgemeinen Wohles in einer demokratischen Gesellschaft zu genügen.

3. Diese Rechte und Freiheiten dürfen in keinem Fall im Widerspruch zu den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen ausgeübt werden.

Artikel 30

Keine Bestimmung dieser Erklärung darf dahin ausgelegt werden, daß sie für einen Staat, eine Gruppe oder eine Person irgendein Recht begründet, eine Tätigkeit auszuüben oder eine Handlung zu begehen, welche die Beseitigung der in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten zum Ziel hat.

183. Plenarsitzung 10. Dezember 1948

 

Brillen von ermordeten Juden in Auschwitz (Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau)

Brillen von ermordeten Juden in Auschwitz (Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau)

http://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf

Allgemeine Erklärung der UNO-Menschenrechte als pdf

 

Fahrzeugflotte der Russischen Botschaft in der Schweiz

#PUTIN FÄHRT #LADA….. : am 09. Mai fährt die #Russische Botschaft in Basel ihre Fahrzeugflotte auf


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Am 09- Mai 2016 hat unter anderen die Russische Botschaft zum Gedenken „des Sieges gegen Nazi-Deutschland“ aufgerufen und eingeladen, zum Gedenkstein auf dem Friedhof Hörnil.

Mit eigenem Botschaft-Luxuscar und einer prächtigen Fahrzeugflotte ist die Russische Botschaft in der Schweiz und ihr Personal auf dem Friedhof Hörnil vorgefahren –

und wir haben immer gedacht, PUTIN  FÄHRT  LADA

das Personal durchgehend geschmückt mit einem braun gestreiften Band, das für die Orthodoxe „Spiritualität“ und der angestrebten Grösse Russlands von Vladivostok bis nach Lissabon, für eine ganze Reihe Kriegsverbrechen gegen die Menschen in der Ukraine steht, für Geiselnahme, für Bruch von Völkerrecht, für 2 Millionen Vertriebene –

wann erwachen die Schweizer Behörden aus ihrer Putin-Narkose?

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Ulrich Schmid: „Technologien der Seele“ – wer wissen will, was auf uns zukommen wird sollte das lesen


 

Atemberaubend!
Die Dimensionen des Umbaus und der Gleichschaltung der Russischen Gesellschaft durch Putins Technologien der Seele sollten uns höchst beunruhigen!

Kluge westliche Regierungen die Russland realitätsnah einschätzen möchten, werden Prof. Schmid als Berater beiziehen!

Das Buch Technologien der Seele von Prof. Schmid ist eine umfassende, höchst breite und tiefe Analyse, mit messerscharfen wissenschaftlichen Instrumenten aufbereitet – atemberaubend gut geschrieben, so dass auch „Nicht-Wissenschaftler“ dieses zentral wichtige Buch unserer Zeit mühelos lesen und gut verstehen können, in einer hervorragend übersichtlichen Weise wird eine schon fast lexikalische Menge an Wissen über die Entwicklung von Putins Russland dargestellt.

Herzliche Leseempfehlung.

Simon Gerber

 

 

 

 

Inhalt

Russlands Politik gegen innere und äußere »Feinde« hält die Welt in Atem. »Wir brauchen Filme, Bücher, Ausstellungen, Videospiele, patriotisches Internet, Radio, Fernsehen. Wir müssen einen Gegenangriff starten in diesem Krieg um die Seelen«, hieß es im Januar 2015 auf einer kremlnahen Website. Polittechnologen und Medienschaffende, Künstler und Schriftsteller arbeiten daran, Russland seine Größe, den Bürgern ihren Nationalstolz zurückzugeben. Welcher Mechanismen bedienen sie sich? Wo wächst Widerstand gegen ihre Manipulationen? Innenansichten einer Gesellschaft, die ihren Nachbarn immer rätselhafter wird.


Pressestimmen

Spekulationen über die russische Seele und Mentalität sind seine Sache nicht. Ulrich Schmid, Professor für Kultur und Gesellschaft Russlands an der Universität St. Gallen und langjähriger Beiträger des NZZ-Feuilletons, interessiert sich in seinem jüngsten Buch, «Technologien der Seele. Vom Verfertigen der Wahrheit in der russischen Gegenwartskultur», für Strategien, Manipulationen und Inszenierungen, mit denen die politische Klasse, angeführt von ihren Chefideologen und dem Kremlherrn Putin, Tatsachen fabriziert.

Unerkennbare Manipulationen

Nicht, dass es unter der Sowjetherrschaft, insbesondere unter Stalin, der das Wahrheitsmonopol für sich in Anspruch nahm, an Manipulationen aller Art gefehlt hätte, doch im Zeitalter digitalisierter Massenmedien verfügen Polittechnologen über neue, äusserst wirksame Instrumente. Wenn sie Wahrheit als Reality-Show verkaufen, umgehen sie platte Propaganda, und ideologische Indoktrination erhält ästhetische Attraktivität.

Putins Agenda, die Ulrich Schmid mit den Begriffen Neoimperialismus, Eurasismus und Orthodoxie umreisst, folgt einem nationalistisch-patriotischen Narrativ, das für Stabilität und «Durchsetzungsintensität» sorgen soll. Orchestriert wird es von Kreml-Strategen und der Kulturindustrie. Hochinteressant, was Schmid über die zentrale Figur in der Polittechnologie des Kremls, Wladimir Surkow, schreibt. Der ausgebildete Ingenieur mit künstlerischen Ambitionen, der als Bodyguard für den jungen Michail Chodorkowski arbeitete, bevor er 1999 als stellvertretender Leiter der Präsidialadministration in den Dienst des Staates trat, sieht seine Aufgabe darin, «die öffentliche Meinung so zu beeinflussen, dass die Manipulationen unerkannt bleiben».

Das Charisma des Patrioten

Pikanterweise trat Surkow 2009, unter dem Pseudonym Natan Dubowizki, auch als Buchautor in Erscheinung. Sein Roman «Nahe Null», der hinter einer «gangsta fiction» die Glücksvision eines erneuerten Russland aufscheinen lässt, brachte ihm viel Lob ein. Dass der «König der Polittechnologie» sich in seinem Büro mit Porträts von Borges und Heisenberg, Brodsky und Benoît Mandelbrot umgibt und mit der Rockgruppe Agata Kristi einige Songs eingespielt hat, zeigt das eklektische Charisma des Patrioten, der 2011 in einem Fernsehinterview äusserte: «Ich glaube, Putin ist ein Mensch, der unserer grossen und gemeinsamen Nation vom Schicksal und von Gott in einer schwierigen Stunde gesandt worden ist.»

Warum aber verfängt solche Polittechnologie? Ulrich Schmid geht auch dieser Frage nach, indem er – auf die Historie zurückgreifend – eine Sehnsucht der Russen nach einem starken, durch die Orthodoxie legitimierten Russland ausmacht. Der Putinismus bedient diese Erwartung, auch wenn er zunehmend repressive Züge zeigt. Hinzu kommt, dass ein Teil der Intelligenzia – darunter namhafte Schriftsteller wie Sachar Prilepin und Michail Jurjew, die Filmregisseure Nikita Michalkow und Sergei Lukjanenko, der Eurasien-Ideologe Alexander Dugin – den Kurs der Regierung mitträgt und die Medien diesen zementieren.

Schmid referiert zahlreiche Romane, Filme und Fernsehserien, um deren neoimperiale, konservativ-orthodoxe, mitunter auch antisemitische und antiislamische Tendenz zu entlarven. Ein Teil der Werke befasst sich mit heroischen Episoden der Vergangenheit, etwa dem Grossen Vaterländischen Sieg, ein anderer mit der Zukunft und Postapokalypse. Science-Fiction boomt ebenso wie die düstere Antiutopie. Elena Tschudina veröffentlichte 2005, zehn Jahre vor Michel Houellebecqs «Unterwerfung», den Roman «Die Moschee der Pariser Notre-Dame», der im Eurarabien des Jahres 2048 spielt. Danach ist der Islam in der EU zur Staatsreligion geworden, die Notre-Dame dient als Moschee, während die Christen verfolgt und ghettoisiert werden.

Opfer des «Realityismus»

Und die Rolle der kritischen Intelligenzia? Schmid unterschlägt ihre Bedeutung nicht, nennt auch hier Namen, Werke, Literaturpreise, wichtige Internetportale wie Colta.ru, denn der «Krieg um die Seelen» wird auch von den Oppositionellen geführt. Nur werden sie zum Teil offen diffamiert und drangsaliert, und gleichzeitig schrumpft der Einfluss der Literatur merklich, im Jahr 2014 nahm mehr als die Hälfte der notorisch viel lesenden Russen kein einziges Buch zur Hand. Beliebt sind dagegen Fernsehen, Videogames, Computerspiele und Internetforen.

Hier aber tritt die gängelnde Wirkung der Polittechnologie voll in Kraft. Putin setzt auf ideologische Manipulation und auf Kontrolle, um eine «emotionalisierte Zustimmung zum russischen Projekt» zu erzielen. Die russische Zivilgesellschaft kann sich unter solchen Bedingungen kaum entwickeln. So gaben 2014 in einer Umfrage 59 Prozent der Befragten an, die Massenmedien berichteten «objektiv» über die Ereignisse in der Ukraine. Ulrich Schmid konstatiert bitter, ein erheblicher Teil der russischen Gesellschaft sei Opfer des «Realityismus» geworden, also jener vorgefertigten Wahrheit, die die eigentlichen Verhältnisse verfälscht, um Putin als «souveränen Staatslenker, der die Russen auf der Krim befreit, dem arroganten Westen die Stirn bietet und am Schluss als Friedensfürst auftritt», erscheinen zu lassen. Wie lange solche Illusion, die mit einem fatalen Realitätsverlust einhergeht, aufrechtzuerhalten ist, wird sich weisen. Ulrich Schmid wagt keine Prognosen, vermerkt aber die «Abstimmung mit den Füssen»: Haben 2010 rund 30 000 Russen ihrem Heimatland den Rücken gekehrt, so waren es im Krisenjahr 2014 bereits 250 000.

Die Zahl verheisst nichts Gutes. Nachdenklich stimmt auch der Gesamtbefund von Schmids sorgfältig recherchiertem, an Detailinformationen überaus reichem Buch. Es ist jedem zur Lektüre zu empfehlen, der sich für Russland interessiert. Und Interesse ist das mindeste, was wir diesem komplexen Land mit seiner vertrackten Geschichte und Gegenwart entgegenbringen sollten.

Ulrich Schmid: Technologien der Seele. Vom Verfertigen der Wahrheit in der russischen Gegenwartskultur. Edition Suhrkamp 2702. Berlin 2015. 386 S., Fr. 22.–.

http://www.nzz.ch/feuilleton/buecher/ulrich-schmids-buch-ueber-putins-polittechnologie-krieg-um-die-seelen-ld.6257

Ulrich Schmids Buch über Putins Polittechnologie: Krieg um die Seelen – NZZ Bücher


 Besprechung von 10.02.2016

Abschied vom Realitätsprinzip

Wie man nationale Ideologien fabriziert und die Medien dafür auf Linie bringt: Ulrich Schmid zeigt Putins Russland auf dem Weg in die totale Verlogenheit.

Das neue Buch des Schweizer Slawisten Ulrich Schmid hat das Zeug, zum Standardwerk über die kulturell-politische Entwicklung im Russland der Putin-Zeit zu werden. Schmids Panorama der Diskurse und Ideologieproduktionstechniken, mit dem Untertitel „Vom Verfertigen der Wahrheit in der russischen Gegenwartskultur“, imponiert durch seine Breite und Tiefe. Es schildert die neuere Fernsehgeschichte, erläutert wichtige Propagandaformeln, zeichnet literarische Debatten und Lebenswege nach, analysiert patriotische Videospiele und ist auch eine exemplarische Studie der infolge des Ukraine-Konflikts offenbar endgültig gescheiterten Beziehung Russlands zum Westen. Ein Scheitern, das dazu führte, dass Russland sich in einen Kokon von Projektionen einspinnt.

Schmid kommt zu dem wenig erfreulichen Schluss, dass Wladimir Putins postmoderne Diktatur dank gezielter Realityshow-Verdummung der Bevölkerungsmehrheit, aber auch infolge der Uneinigkeit der Oppositionellen und der Selbstentmündigung der Intelligenzija trotz Krise fest im Sattel sitzt. Er erinnert an die Zweiteilung des russischen Wahrheitsbegriffs in die gesetzte Wahrheit des Rechtsempfindens, „Prawda“, und die ontologische Wahrheit, „Istina“, die, wie die religiösen Denker Nikolai Berdjajew und Wladimir Solowjow darlegten, nur mit schöpferischer geistiger Anstrengung zu erlangen ist.

Der Anspruch der Religionsphilosophen, die verborgene Essenz der Wahrheit erkennen zu können, wurde ironischerweise von der sowjetmarxistischen, dann aber auch der Putinschen Staatsideologie übernommen. Schmid schildert, wie noch nach Stalins Tod der offizielle Siegesdiskurs die realen Katastrophenerfahrungen zu überkleistern versuchte, was Kämpfer wie Alexander Solschenizyn auf den Plan rief.

Der Meister der russischen Polittechnologie während der „fetten“ nuller Jahre, der schillernde Kreml-Guru Wladislaw Surkow, hat bezeichnenderweise sowohl Ingenieurtechnik als auch Regie studiert. Surkow prägte den Terminus „souveräne“ oder „gelenkte Demokratie“ für den Putin-Staat, er erfand die Kreml-Jugendorganisation der „Unsrigen“ („Naschi“), die Dissens niederkämpfen sollte, er desavouierte aber auch mit seinem Gangster-Roman „Nahe Null“ das kriminelle Spiel hinter den politischen Kulissen.

Der Protestwinter 2011/2012, als Putin trotz breit geäußerter Unmutsbekundungen und Wahlfälschungsvorwürfen Tandemspräsident Medwedjew im Kreml ablöste, gab das Signal zur ideologischen Hochrüstung. 2012 strahlte das Staatsfernsehen NTW eine „Dokumentation“ namens „Anatomie des Protests“ aus, die nachzuweisen vorgab, dass die Opposition, die Manipulationen bei den Wahlen und Bezahlung von Pro-Putin-Demonstranten nachgewiesen hatte, umgekehrt selbst vom Westen manipuliert und bezahlt werde. 2013 wurde die Nachrichtenagentur RIA Nowosti umgemodelt zur Nachfolgeorganisation „Russland heute“, die unter Chefeinpeitscher Dmitri Kisseljow die Annexion der Krim als Fernsehspektakel aufbereitete. Die Russlands Interessen zuwiderlaufende Politik der EU und Amerikas wird in den Staatskanälen immer gröber beschimpft. Falschmeldungen wie die vom russischen Jungen, der 2014 angeblich von ukrainischen Soldaten gekreuzigt wurde, oder jetzt die vom angeblich vergewaltigten russlanddeutschen Mädchen in Berlin werden bewusst hochgespielt, um das Publikum zu beschäftigen und zu zeigen, dass die Wahrheit unergründlich ist.

Umso wichtiger dürfen sich die Eingeweihten vorkommen, die der Kreml ermächtigt, verborgene Wahrheiten kundzutun. Sei es der Ideologe des Eurasiertums, Alexander Dugin, der es als Russlands Mission ansieht, sich einer sakralen Macht zu unterwerfen und den globalen Kapitalismus zu bekriegen. Oder der Beichtvater von Präsident Putin, Bischof Tichon Schewkunow, ein professioneller Filmregisseur, der den Westen als korrupt und Russland als aufsteigende Zivilisation ansieht. Als Mitglied im präsidialen Kulturrat kuratierte Tichon vorigen Herbst die patriotische Moskauer Multimediaausstellung „Meine Geschichte. Von großen Erschütterungen zu großen Siegen“ mit (F.A.Z. vom 22. Dezember 2015).

Schmid beschreibt das Syndrom einer Verlierergesellschaft, die unausgesprochen übereingekommen ist, sich vom Realitätsprinzip zu verabschieden, mit Ausnahme einiger unerschrockener Schriftsteller wie Tatjana Tolstaja oder Ljudmila Ulizkaja, die die Inkompetenz und Aggressivität der russischen Elite mit einer wuchernden Krebserkrankung vergleicht, sowie kleiner intellektueller Inseln. Einen dissidentischen Kontrapunkt setzen zwar das neue Gefängnisschrifttum mit seinem Authentizitätspathos und die kritische Kriegs- und Bürgerkriegsliteratur des Journalisten und Schriftstellers Arkadi Babtschenko. Doch es sind vor allem Emigranten, etwa der Essayist Boris Schumazki und der Romancier Michail Schischkin, die ihrem Land, wie es Solschenizyn tat, totale Verlogenheit bescheinigen.

Russlands Probleme haben auch mit seiner geostrategischen Lage und räumlichen Übergröße zu tun. Der Schriftsteller und Nationalbolschewik Eduard Limonow, der eine furchtlose Kriegerkaste heranziehen will und nur deshalb einen Oppositionskurs zu Putin hält, hat sich, wie er gestand, als Jugendlicher an der russischen Landkarte berauscht wie an Wein. Auch ein anderer literarischer Linksimperialist, Sachar Prilepin, sucht ein Leben im Superlativ, wozu er sogar am Tschetschenien-Krieg teilnahm. Für den religiösen Dichter und Prosaautor Michail Tarkowski, der aus Moskau in die sibirische Taiga umsiedelte, ist die Zerrissenheit seiner Heimat zwischen Europa und Asien auch ein Kreuzeszeichen.

Nach dem Mord an Boris Nemzow sind seriöse russische Oppositionspolitiker rar geworden. Die verbliebenen, der unerschrockene Korruptionsjäger Alexej Nawalnyj und der exilierte Ex-Oligarch Michail Chodorkowskij, bekommen von Schmid schlechte Noten, weil beide sich als Patrioten verstehen, Russlands territoriale Einheit bewahren wollen und die annektierte Krim nicht der Ukraine zurückgeben möchten. Dabei hätten, trotz aller Kritik an Putins Methoden, der Wunsch der meisten Krim-Bewohner und die militärstrategische Bedeutung der Schwarzmeerhalbinsel, zumal angesichts des keineswegs virtuellen Vorrückens der Nato, eine Erörterung verdient.

Auch dass Chodorkowskij sich nicht als Jude versteht, sondern als Russe, scheint Schmid zu missfallen. Dabei könnte man sich eigentlich freuen, wenn ein geläuterter, couragierter Mann, der sich um die gemarterte Heimat verdient gemacht hat, sich emphatisch zu ihr bekennt.

KERSTIN HOLM

Ulrich Schmid: „Technologien der Seele“. Vom Verfertigen der Wahrheit in der russischen Gegenwartskultur.

Suhrkamp Verlag, Berlin 2015. 366 S., br., 18,- [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main

„Das Buch setzt all jenen ein Licht auf, die nicht viel von Russland wissen, aber gern mehr verstünden.“
Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung 09.02.2016

»… eine der interessantesten auf Deutsch erhältlichen Darstellungen Russlands in den 2000er Jahren.«

Erich Klein, ORF.at

http://www.suhrkamp.de/buecher/technologien_der_seele-ulrich_schmid_12702.html


Prof. Dr. Ulrich Schmid,

http://www.unisg.ch/personenverzeichnis/9dec1656-4e5e-42fa-95b3-bbbe8f61b5ce.aspx

1965 in Zürich geboren, ist seit April 2007 ausserordentlicher Professor für Kultur und Gesellschaft Russlands an der Universität St. Gallen. Er studierte Slawistik, Germanistik und Politologie an den Universitäten Zürich, Heidelberg und Leningrad und war von 1992 bis 2000 wissenschaftlicher Assistent und bis 2003 Assistenzprofessor für slawische Literaturwissenschaft an der Universität Basel, wo er 1999 habilitierte. Von 2003 bis 2005 war er SNF-Förderprofessor am Institut für slawische Sprachen und Literaturen der Universität Bern und nahm daneben Lehraufträge an verschiedenen Universitäten wahr. Schmids Spezialgebiete umfassen u. a. die russische, ukrainische und polnische Literatur, Philosophie und Kultur sowie Literatur- und Medientheorie, Autobiographik und Internetliteratur. Schmid ist Mitherausgeber der von ihm begründeten Reihe «Basler Studien zur Kulturgeschichte Osteuropas» (BSKO) im Zürcher Pano-Verlag. Darüber hinaus ist er als Übersetzer und Herausgeber thematischer Anthologien (Religionsphilosophie, Medientheorie usw.) hervorgetreten und ist seit Jahren regelmässiger Beiträger des NZZ-Feuilletons.

 

 

Bitte beachten Sie auch –

please attention also to:

https://swissukraine.org/2016/05/26/agents-of-the-russian-world-proxy-groups-in-the-contested-neighborhood-by-orysia-lutsevych/

Hat der Schweiz für ihre Bemühungen in mehreren Dossiers gedankt- Russlands Aussenminister Sergej Lawrow (r.), hier beim Treffen mit seinem Amtskollegen Didier Burkhalter in Moskau. © :EPA:SERGEI CHIRIKOV

Schweizer Bundesrat #Burkhalter beim Stiefellecken in #Moskau – Solidarität mit dem Monster


Liest man das, was der Schweizer Aussenminister bei seinem heutigen Besuch (11.04.2016) offenbar sagte –

  • angesichts der andauernden Verletzung sämtlicher Rechtsgrundlagen unserer zivilisierten Welt
  • bedenken wir allein die Situation der Krim-Tataren
  • bedenken wir die über 20 nach Putin-Russland verschleppten Ukrainischen Staatsbürger, die dort als Geiseln festgehalten werden,
  • bedenken wir alle anderen Kriegshandlungen Russlands in der souveränen Ukraine
  • bedenken wir die eindrücklichen, täglichen Berichte der OSZE zu den zur Zeit sehr starken Angriffe der Russischen Hybridarmee
  • bedenken wir die gravierenden, seit Wochen andauernden Verletzungen Russlands des Minsk Abkommens

liest man das, was also der Schweizer Aussenminister unter eklatanter Ignoranz gegenüber schwersten Verbrechen Russlands sagt, so klingt das geradezu wie eine ausdrückliche Solidaritätsbekundung gegenüber der monströsen kriminellen Bande um und mit Putin –

wer als Schweizer Aussenminister den Begriff „Neutralität“ dermassen pervertiert – leistet der Schweiz mit ihrer humanitären Tradition einen Bärendienst und lädt das kriminelle Regime um Putin geradezu ein, seine Verbrechen auszudehnen.


 

Kommentar von Volker Trauth:

Volker Trauth Mir scheint, derzeit mobilisiert der Kreml seine letzten Reserven in Gestalt von allen Politikern, die er kaufen, erpressen oder mit Versprechungen gefügig machen konnte – weil er selbst am finanziellen Abgrund steht. Sehen wir es als letztes Aufbäumen. Jedenfalls häufen sich gerade diese Gefälligkeitsreisen nach Moskau mit Kniefall vor dem Potentaten. Eine gefährliche Phase, in der man um so fester stehen muß.

 


 

Bericht der Solothurner Zeitung vom  11.4.2016 um 16:04 Uhr zum Besuch des Schweizer Aussenministers Burkhalter beim Russischen Aussenminister Lawrow in Moskau: 

SCHWEIZ – RUSSLAND

Russland dankt der Schweiz für ihre Rolle in mehreren Dossiers

 

Einem russischen Journalisten, der fragte, ob die Schweiz glaube, dass Russland eine aktive Rolle im Ukraine-Konflikt spiele, antwortete der EDA-Chef, es sei weder die Rolle noch das Ziel der Schweiz, in diesem Dossier Beschuldigungen auszusprechen.

 

Als Direktlink: 

http://www.solothurnerzeitung.ch/schweiz/russland-dankt-der-schweiz-fuer-ihre-rolle-in-mehreren-dossiers-130193310

Als PDF:

Russland dankt der Schweiz für ihre Rolle in mehreren Dossiers – Schweiz – az Solothurner Zeitung

http://www.solothurnerzeitung.ch/schweiz/russland-dankt-der-schweiz-fuer-ihre-rolle-in-mehreren-dossiers-130193310

Hat der Schweiz für ihre Bemühungen in mehreren Dossiers gedankt- Russlands Aussenminister Sergej Lawrow (r.), hier beim Treffen mit seinem Amtskollegen Didier Burkhalter in Moskau. © :EPA:SERGEI CHIRIKOV

Hat der Schweiz für ihre Bemühungen in mehreren Dossiers gedankt- Russlands Aussenminister Sergej Lawrow (r.), hier beim Treffen mit seinem Amtskollegen Didier Burkhalter in Moskau. © :EPA:SERGEI CHIRIKOV


 

Siehe auch den OSCE Report z.B. vom 1. April – die OSCE hat seither überhaupt keinen Rückgang der Angriffe von Putins Hybridarmee feststellen können –

 


 

Siehe / höre auch der Russische Schriftsteller Mikhail Shiskin:


siehe auch den Beitrag zum neuen Buch von Boris Reitschuster: „Putins verdeckter Krieg“

Wladimir Putin führt laut Russland-Experten Boris Reitschuster einen Krieg in Deutschland – nicht mit Panzern, sondern mit anderen, ebenso perfiden Mitteln. Sein Ziel: den Rechtsstaat zu schwächen. Ein Zwischenziel: der Sturz von Kanzlerin Angela Merkel.

BorisReitschuster, Bild- Michael Kappeler

 

Panama Papers

#Panamapapers – an den Händen der Mitglieder der #Gazprombank in #Zürich klebt Blut von #Putins Kriegen


Als Sergej Roldugin demnach im Mai 2014 im Namen einer seiner Offshore-Firmen ein Konto bei der Schweizer Gazprombank in Zürich eröffnet, fragt die Bank in einem Formular auch ab, wie viel Geld der neue Kunde besitze. Die Antwort: mehr als zehn Millionen Schweizer Franken. Dazu ein jährliches Einkommen von mehr als einer Million Schweizer Franken, das vornehmlich aus Dividenden, Zinsen und Krediten resultiere.

Zum Papierkram gehört auch ein Anti-Geldwäsche-Fragebogen – ob man etwa „in einer Beziehung zu einem VIP“ stehe, oder zu „einer politisch exponierten Person“? Banken müssen solche Fragen mittlerweile standardmäßig stellen. Denn die Erfahrung der vergangenen Jahrzehnte hat gezeigt, dass viele Politiker ihre delikaten Konten eben nicht auf ihren eigenen Namen laufen lassen, sondern auf den eines Familienmitglieds oder Freundes.

Der Fragebogen von Roldugin geht mit zwei Kreuzen bei „Nein“ zurück an die Bank. Der womöglich beste Freund von Wladimir Putin, der Taufpate seiner Tochter, soll in keiner Beziehung zu einer politisch exponierten Person stehen?

Lese weiter direkt bei:

http://panamapapers.sueddeutsche.de/articles/56eff9f22f17ab0f205e636a/


 

An den Händen dieser Gazprom-Bank Leute in Zürich klebt Blut, denn ihre Bank ist eine der Drehscheiben für Putins kriminelle Gelder

Gazprom Bank Zürich, Internetseite

Gazprom Bank Zürich, Internetseite

Auszug aus dem Handelsregister des Kantons Zürich zur Gazprom-Bank in Zürich:

Bildschirmfoto 2016-04-03 um 22.04.32

Handelsregisterauszug Kanton Zürich Gazprombank in Zürich als PDF

Weitere Infos dazu auch in:

https://panamapapers.icij.org

http://www.nzz.ch/international/europa/offshore-geschaefte-8-antworten-zu-den-panama-papers-ld.11367

http://www.nzz.ch/international/europa/panama-papers-schwarzgeldaffaere-um-putin-und-weitere-politiker-ld.11368

http://webspecial.tagesanzeiger.ch/longform/putins-geldspur/


Panama Papers

English Version

http://www.bbc.com/news/live/business-35944255

http://www.theguardian.com/news/2016/apr/03/panama-papers-money-hidden-offshore?CMP=share_btn_tw

http://www.bbc.com/news/world-europe-35918845

 

 

Deutsche Version

http://panamapapers.sueddeutsche.de/articles/56ff9a28a1bb8d3c3495ae13/

http://panamapapers.sueddeutsche.de/articles/56eff9f22f17ab0f205e636a/

 

 



 

Siehe auch
https://swissukraine.org/2016/04/05/panamapapers-ein-vergleich-zwischen-ard-und-srf-das-schweizer-tv-schafft-es-nicht-annaehernd-das-thema-zu-bearbeiten/

 

 

 

von radikalsten Serben in der Schweiz verehrter Kriegsverbrecher Radovan Karadzic Alias Dr. Babic

„#Parallelgesellschaft“ – äusserst radikale Gruppe agiert in der #Schweiz


Freunde aus Sarajevo haben mich auf das Agieren dieser Gruppe radikalster Serben in der Schweiz aufmerksam gemacht –
sie sind glühende Verehrer der serbischen Kriegsverbrecher, ja Anhänger von diesen Kriegsverbrechern – und gleichzeitig stellen sie sich stramm in die Line der Hybriden Kriegsführung Russlands gegen westliche Länder und Organisationen –

wir haben im Zusammenhang mit den Brüsseler Attentaten von Schweizer Politikern und allerhand Experten immer wieder gehört, dass darauf geachtet werden müsse, dass keine Parallelgesellschaften entstünden und zu einem Brutkasten von Terrorismus würden –

 

wenn wir nach Parallelgesellschaften Ausschau halten wollen,

 

hier eine Gruppe äusserst Radikaler, die zudem mit dem Regime Putin in enger Verbindung stehen und Putin und dessen Verbrechen verehren – die Analyse ihrer transportierten Inhalte zeigt das sehr deutlich – ein Regime Putin, das nach wie vor und andauernd reihenweise jenes internationale Recht bricht, Internationales Recht, das für unsere Zivilisation die Grundlage bildet – die Neutralität der Schweiz, die Freiheit der Schweiz, die Demokratie der Schweiz, ja unsere Grundrechte – ihnen wird mit der Zerstörung des internationalen Rechts durch Putins Russland das Fundament entzogen, wenn wir klug sind, sollte uns das beunruhigen.

Sie scheinen sich über Twitter zu organisieren und bemerkbar zu machen,

 

in ihrem Twitter Account findet man z.B.:

 

 

 


 

 

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Ein Demoaufruf für den Kriegsverbrecher Radovan Karadzic

 

 

 


 

 

https://twitter.com/knele_

Bildschirmfoto 2016-03-24 um 04.22.47

 

 


 

 

Eine Person, die in diesem Twitter Account Zeugs postet heisst: Milan Damjanovic

 

Das Handelsregister gibt seine Adresse so an:

 

Bildschirmfoto 2016-03-24 um 04.33.54

 

 

Das offizielle Telefonbüch übereinstimmend:

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Twitter Account von Milan Damjanovic:

Bildschirmfoto 2016-03-24 um 04.38.18

 

Serbische Radikale auf ANTI NATO-Treffen in Zürich!

 

 


Und wenn man den folgenden Kurzbeitrag sieht, von RT (Russia Today – wichtigstes in westlichen Ländern weit verbreitetes Propagandaorgan von Putins Russland) und wenn man weiss, dass solche „Happenings“ oft speziell für solche Kameraaufnahmen arrangiert werden – dann erkennt man auch, wessen Instrument diese Gruppierungen und Partei ist – sie sind ohne Zweifel Teil des Hybriden Krieges von Putins Russland gegen EU, NATO usw.:

 

 

Bildschirmfoto 2016-03-24 um 04.54.19

 

https://www.rt.com/op-edge/327010-2015-russia-syria-america/

 

RT, Russia Today, ein zentrales Instrument der hybriden Kriegsführung von Putins Russland, nach wie vor wird das verbreitet über das Netz der SWISSCOM, (Swisscom-TV)

 


 

 

Bildschirmfoto 2016-03-24 um 04.48.51

„grosse Schritte zur Integration mit Russland“…..

 

 


 

 

Gemäss diesem Beitrag (alles Material vom selben Twitter-Account) ist der Mann aus Moskau mit den kurzen Beinen bereits ein Heiliger – nein, viel mehr, eine Inkarnation – ein Gott –

und ja, die meinen das nicht etwa ironisch, das ist lediglich „Information“ aus deren Optik…..

Bildschirmfoto 2016-03-24 um 06.41.53

https://twitter.com/INTHENOWRT/status/677193400689549313

 

 


 

 

von radikalsten Serben in der Schweiz verehrter Kriegsverbrecher Radovan Karadzic Alias Dr. Babic

von radikalsten Serben in der Schweiz verehrter Kriegsverbrecher Radovan Karadzic Alias Dr. Babic

 

„#Putins verdeckter Krieg“ – das neue Buch von Boris #Reitschuster – Interview von T-Online


Wladimir Putin: „Ihr Deutschen seid so naiv“

 

Audio Version – Seite 1


 

Audio Version – Seite 2


 

 

Wladimir Putin führt laut Russland-Experten Boris Reitschuster einen Krieg in Deutschland – nicht mit Panzern, sondern mit anderen, ebenso perfiden Mitteln. Sein Ziel: den Rechtsstaat zu schwächen. Ein Zwischenziel: der Sturz von Kanzlerin Angela Merkel.

 

In Russland ist die Rede von einer „Schröderisierung“ der Eliten  – das ist sogar in den russischen Sprachgebrauch eingegangen. Damit meint man eine Korrumpierung der Eliten. In Deutschland sieht man das in Ansätzen. Ich würde nicht so weit gehen zu sagen, dass die Elite insgesamt von Russland korrumpiert ist. Aber Sie sehen das sowohl in der Politik, als auch in der Wirtschaft. Es gibt Menschen, die hier auftreten wie Putins Propagandakrieger und die oft auch sehr effektiv sind. Weil sie uns einfach Märchen erzählen davon, was in Russland vor sich geht. Weil das, was wirklich in Russland geschieht, außerhalb unserer Vorstellungskraft liegt. Wir haben es in Russland wieder mit einer klassischen Diktatur nach der Duden-Definition zu tun, allerdings nicht mit einer totalitären Diktatur wie es die DDR oder die Sowjetunion war, deshalb lassen sich hier viele täuschen.

 

Es gibt Menschen, die hier auftreten wie Putins Propagandakrieger und die oft auch sehr effektiv sind. Weil sie uns einfach Märchen erzählen davon, was in Russland vor sich geht. Weil das, was wirklich in Russland geschieht, außerhalb unserer Vorstellungskraft liegt. Wir haben es in Russland wieder mit einer klassischen Diktatur nach der Duden-Definition zu tun, allerdings nicht mit einer totalitären Diktatur wie es die DDR oder die Sowjetunion war, deshalb lassen sich hier viele täuschen.

 

Wir haben  – auch ohne ihn – ein Feuer und er gießt da ständig Brandbeschleuniger rein.

 

 

Link zum Originalartikel von T-Online

Originalartikel als pdf

 

Boris Reitschuster schreibt an seinem neuen Buch:  „Putins verdeckter Krieg“, mit einem Klick auf diesen Link, kann man es reservieren, Lieferbar ab 15.04.2016

 

BorisReitschuster, Bild- Michael Kappeler

BorisReitschuster, Bild- Michael Kappeler

Boris Reitschuster

Boris Reitschuster ist geborener Augsburger und gelernter Russe. Nach dem Abitur zog er mit zwei Koffern nach Moskau und schlug sich als Deutschlehrer und Dolmetscher durch. Von 1999 bis 2015 leitete er das Moskauer Büro des Focus; heute lebt er als Publizist in Berlin. 2008 wurde er mit der Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet.
Seine hochgelobten politischen Sachbücher Putins Demokratur (2006/2014) und die Medwedew-Biographie Der neue Herr im Kreml? (2008) erschienen bei Econ.

Wenn Sie Boris Reitschuster als Redner buchen möchten, kontaktieren Sie bitte die Econ Referenten-Agentur.

Screenshot aus der RTS-Reportage vom 14. Jan. 2016

Die „Meeresbrücke“ für Putin & Assad finanziert aus der Schweiz, Recherche von RTS


Screenshot aus der RTS-Reportage vom 14. Jan. 2016

Screenshot aus der RTS-Reportage vom 14. Jan. 2016

Die NGO Schweiz-Ukraine (swissukraine.org) ruft SRF und RTS dringend auf – diese gut recherchierte und gewichtige Reportage nicht einzig der Französischen Sprachregion der Schweiz zur Verfügung zu stellen, sondern den anderen Sprachregionen der Schweiz voll zugänglich zu machen. Das gesamte Material ist vorhanden, es muss einzig sprachlich adaptiert werden – dazu gibt es in den Studios von SRF und RTS Fachleute –

Die geopolitische – und Schweiz-innenpolitische Bedeutung dieser Recherche kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Es wäre aus Sicht der in der Schweiz ansässigen NGO „Schweiz-Ukraine“ (swissukraine.org) völlig unverständlich, wenn diese zweifellos aufwändige und gut belegte Recherche durch den „Röschtigraben“ in seiner Ausstrahlung künstlich klein gehalten würde.

Die NGO „Schweiz-Ukraine“ (swissukraine.org) ruft mit aller Dringlichkeit dazu auf, alles zu tun, damit diese bedeutungsvolle journalistische Arbeit durch eine adäquate Verbreitung die ihr zustehende Beachtung erhält.

LE PONT MARITIME RUSSE VERS LA SYRIE FINANCÉ DEPUIS LA SUISSE Une société administrée depuis Genève a financé l’achat de deux bateaux affrétés en Crimée, dont un s’est rendu en Syrie au moment de l’intervention russe.

http://www.rts.ch/info/suisse/7358434-le-pont-maritime-russe-vers-la-syrie-finance-depuis-la-suisse.html#story-anchor-Depuis+Genève

Michail Schischkin

#Video + #Audio von: Mikhail #Shishkin im Gespräch mit Dr. Andreas Petersen: #Putins schwarzes Loch


Video Aufnahme und Schnitt: Simon Gerber, mit freundlicher Genehmigung von Dr. Andreas Petersen und Mikhail Shishkin.

Audioaufnahme und Bearbeitung: Simon Gerber

Putins schwarzes Loch

Gespräch zwischen Michail Schischkin und Dr. Andreas Petersen.

Mittwoch, 18. NoveMber 2015 | 19.30 Uhr AULA der Fachhochschule | Klosterzelgstrasse 2 5210 Brugg-Windisch

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe »CampusGlobal Brugg« der »Hochschule für Wirtschaft FHNW« und »zeit&zeugen. agentur für geschichte in berlin und Zürich« mit Michail Schischkin, Schriftsteller und Intellektueller.

Michail Schischkin, 1961 in Moskau geboren

Michail Schischkin, 1961 in Moskau geboren (Bild: Joachim Liebe)

Der russische Autor Michail Schischkin bezeichnet den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland als das »schlimmste Verbrechen«, das die Führung in Moskau in den vergangenen Jahren begangen hat. Sie habe zwei Brudervölker aufeinander gehetzt.

Schischkin ist Sohn einer Ukrainerin und eines Russen und lebt als Schriftsteller in der Schweiz. Er hat alle wichtigen russischen Literaturpreise bekommen, seine Romane sind in Russland allesamt Bestseller. Letztes Jahr veröffentlichte er einen »Brief an Europa«, der mit dem Satz endete: »Man muss endlich verstehen: Das Nachkriegseuropa steckt bereits wieder in der Vorkriegszeit«. Ein Gespräch über Russland und die Ukraine, die Putinversteher und ein hilfoses Europa angesichts von Putins schwarzem Loch.

Gespräch mit Michael Schischkin

Gespräch mit Michael Schischkin

Putins schwarzes Loch, Mikhail Shishkin und Dr. Petersen

Leseempfehlung:

Mikhail Schishkin’s definiert seine schriftstellerische Arbeit und seine Romane als eine Art „Arche Noah der Erinnerung“ –

wir möchten Sie herzlich einladen, seine Romane zu lesen und ihm zuzuhören:

https://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Pawlowitsch_Schischkin

http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_2?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&url=search-alias%3Dstripbooks&field-keywords=Michael+Schischkin

http://www.srf.ch/sendungen/sternstunde-philosophie/poet-gegen-zar-der-schriftsteller-michail-schischkin

Poet gegen Zar – der Schriftsteller Michail Schischkin

Poet gegen Zar – der Schriftsteller Michail Schischkin

Putin for ever, by Jean Michel Carré

#Putin for ever, Dokumentarfilm von Jean Michel Carré


 

 

Am 7. Oktober feiert Wladimir Putin Geburtstag – er wird 63. Ein Grund mehr zum Feiern für den Präsidenten, dessen Rückhalt in einem Grossteil der russischen Bevölkerung nach wie vor ungebrochen ist. Das ist erstaunlich.

Ein Film von Jean Michel Carré

Kaum jemand hätte gedacht, dass Wladimir Putin nach 2008 noch einmal Präsident werden würde. Wie Putin die Wahlen 2012 gewonnen hat, wie er sich seither an der Macht hält, wie er mit seinen politischen Gegnern umgeht, und welche Visionen er für sein Land hat, zeigt der Dokumentarfilm «Putin Forever».

Es geht vor allem um Macht und um den Missbrauch von Macht in Jean Michel Carrés Film. Er zeigt auf, wie Putin 2008 hinter den Kulissen die Fäden gezogen hat und Dimitri Medwedew zu seinem Nachfolger machte – damit er selber 2012 wieder Präsident werden konnte. «Das war einfach nur zynisch», sagt Garry Kasparov, «diese Clique bleibt einfach an der Macht, man kann nichts dagegen tun.» Der ehemalige Schach-Weltmeister und Oppositions-Politiker ist nur einer von vielen Oppositionellen, die aufgegeben haben und aus Russland geflohen sind – aus Angst vor Repressionen und politischer Verfolgung. Viele russische Intellektuelle haben dasselbe getan.

Putin betreibt einen regelrechten Personen-Kult. Am liebsten lässt er sich in TV-Kampagnen feiern, in Popsongs, Glitzershows mit Frauen, die seine Männlichkeit preisen und bewundern.

Dass ihm gleichzeitig Betrug vorgeworfen wird, welcher mit Video-Aufnahmen belegt wird, kümmert ihn wenig. Seine politischen Gegner versucht er einfach aus dem Weg zu räumen. Und während er und seine Vertrauten sich an Russlands Gas- und Öl-Ressourcen bereichern, werden die Ungleichheiten im Land immer stärker sichtbar: Mehr als ein Drittel des Landes hat noch immer keinen Zugang zu Gas, Trinkwasser oder zur Kanalisation.

Dieser Film zeigt auf, wie die Anhänger von Putin seine gefährliche Philosophie von Nationalismus, Religion und Homophobie übernommen haben. Und wie der Opposition fast nichts anderes mehr übrig bleibt, als ins Exil zu flüchten.

 

Putin for ever, by Jean Michel Carré

Putin for ever, by Jean Michel Carré

 

 

Die westliche Ignoranz gegenüber der Ukraine


Karl Schlögel’s Buch „Entscheidung in Kiew“

Einer, der es wissen muss, denn er hat Russland studiert wie kein Zweiter – und dabei gemerkt, dass er von der Ukraine gar nichts wusste.

Der-Ukraine-Konflikt

„Putins großrussisches Unterwerfungsprojekt hat den nationalen Zusammenhalt der Ukrainer paradoxerweise stärker werden lassen denn je“, schreibt der Historiker Karl Schlögel. Er glaubt, dass „die ukrainische Geschichte geradezu exemplarisch stehen könnte für eine transnational verfasste und nur transnational erzählbare europäische Geschichte.“ Foto: AFP

Aus: Die Welt, Feuilleton, Korrespondent für Politik und Gesellschaft

Litauens Präsidentin #Grybauskaite im Gespräch: «#Russland versteht nur Klartext» – NZZ Europa


Dalia Grybauskaite irritiert mit ihren klaren Worten jene, die für Zurückhaltung gegenüber Russland plädieren. (Bild: Ints Kalnins / Reuters)

via Litauens Präsidentin im Gespräch: «Russland versteht nur Klartext» – NZZ Europa.

Geht es um Russland, nimmt die litauische Staatschefin kein Blatt vor den Mund. Der baltische Staat emanzipiert sich immer stärker vom grossen Nachbarn.

Sie gibt allerdings zu bedenken, dass es Litauen, wie auch anderen Ländern der ostmitteleuropäisch-baltischen Region, noch weitgehend an Erfahrung mit dem Nebeneinander von Kulturen und Religionen mangle. Aber hatte nicht schon die Sowjetunion einst den Anspruch gehabt, verschiedenste Völker unter einen Hut zu bringen? Hier liege gerade die Ursache für die Schwierigkeiten etwa Litauens mit dem Multikulturalismus, sagt Grybauskaite. Denn in der Sowjetzeit sei dieser gegen den Willen der Balten eingeführt worden. Die sowjetische Variante des Multikulturalismus sei ihnen von Moskau aufgezwungen worden, etwa durch die Ansiedlung russischer Arbeitskräfte.

Dalia Grybauskaite irritiert mit ihren klaren Worten jene, die für Zurückhaltung gegenüber Russland plädieren. (Bild- Ints Kalnins : Reuters)

Dalia Grybauskaite irritiert mit ihren klaren Worten jene, die für Zurückhaltung gegenüber Russland plädieren. (Bild- Ints Kalnins : Reuters)

Veröffentlicht am 16.08.2015 Compilation of daily updates from Ukraine's Ministry of Defence.

Wer ist hier der Aggressor???!!! Die Ukraine verteidigt sich gegen Russland und seine Proxies


Bei gewissen Moskau-basierten Korrespondenten – sogar von reputablen Zeitungen wie der NZZ – merkt man die Kreml-Nähe (oder vielleicht auch einfach die Angst, selber in Moskau unter Druck zu geraten). Es entstehen Pseudo-aequidistante, nichtssagende Artikel, die jeglicher Intelligenz spotten und voll auf die hybride Kriegsführung der Russischen Propaganda einzahlen. Sich als Journalist zu einem Instrument Putins zu machen, ist gelinde gesagt, eine Schande!
z.B.: „Kiew argwöhnt, dass Moskau über den rund 400 Kilometer langen Grenzverlauf die Separatisten unvermindert mit Waffen und Kämpfern versorgt“.
=> es ist mittlerweile 100fach bewiesen, dass die Russen mit gigantischen Waffenlieferungen und Tausenden von eigenen Soldaten den Krieg in der Ostukraine führen, die Separatisten sind nur ein Feigenblatt!

Mit einem solchen Kommentar entlarvt sich der Schreiber ohne Zweifel als Putinist und Mittäter, Naivität kann man das nicht nennen!

http://webpaper.nzz.ch/2015/08/18/international/MWKTL/der-krieg-haelt-den-donbass-gefangen
Artikel in der NZZ vom 18.8.2015 vom Moskau-basierten Daniel Wechlin

MWITW
(Man beachte im Uebrigen, wie klein das Krebsgeschwür der Russischen Infiltration im Vergleich zur ganzen Ukraine ist)

 

Russland oder Nordkorea?


Russland unter Putin macht jeden Tag von Neuem von sich reden: die Distanz zum moralischen Tiefpunkt Nordkorea wird immer kleiner (die Liste könnte endlos verlängert werden, hier nur ein Auszug):

  • Überfall durch Russland auf das souveräne Nachbarland Ukraine und damit Verantwortung für weit über 6000 Tote, zehntausende Verletzte und 1.5 Mio Flüchtlinge – unter Missachtung jeglicher internationaler Vereinbarungen
  • Kriegstreiberei mit mehr als 50’000 Russischen Soldaten an der Grenze zur Ukraine und 9000 in der Ukraine mit einem rieseigen Waffenarsenal und mit dem Potenzial, gigantische zusätzliche Flüchtlingsströme Richtung Europa auszulösen
  • gerichtliches Verbot, dass Mütter um gefallene Russische Soldaten trauern dürfen, weil diese – offiziell – nie in der Ukraine kämpften und deshalb nicht gefallen sein dürfen
  • Vernichtung von Lebensmitteln, obwohl die eigene Bevölkerung hungert
  • Verfolgung und Diskriminierung von Homosexuellen und Behinderten, wie der u.erw. Artikel von heute (einfach exemplarisch) zeigt

http://www.sonntagszeitung.ch/read/sz_16_08_2015/nachrichten/Das-Model-und-die-behinderte-Schwester-41506

Wer heute noch Russland- oder Putinversteher ist, unterstützt dieses faschistische Gebahren und macht sich mitschuldig.

Wer heute einfach nur zuschaut und hoft, es geht vorbei und dauernd von „beide Seiten sollen sich in der Ukraine zurückhalten“ plappert (Merkel, Steinmeier, OSCE, etc.) macht sich mitschuldig und wird die Verantwortung dafür übernehmen müssen… oder, gibt es das überhaupt noch „Verantwortung übernehmen“? Das ist ja in der gegenwärtigen Politik der saturierten alt 68er die grosse Abwesende.

Quelle: Artikel (Link) und Bild Sonntagszeitung 16.8.2015

Russland ohne Putin – NZZ als einsame Schweizer Stimme, die nicht dem hybriden Krieg Putin’s verfällt


Chancen der Demokratisierung – Russland ohne Putin
Die Situation Russlands heute ist unnatürlich, die Russen brauchen eine demokratische und europäische Perspektive.
Gastkommentar von Igor Eidmann in der NZZ vom 10.8.2015, 09:05 Uhr
Bild: Nahaufname des Kunstwerks The Face of War der ukrainischen Künstlerin Dasha Marchenko.  (Bild: Efrem Lukatsky / Keystone)
MH17

„MH17 – es ist Gras drüber gewachsen“….. Schweizer Medien kreieren „Wahrheit“ – wir korrigieren


Christian Wehrschütz im Beitrag von  Radio SRF zu MH17, wörtlich wiedergegeben:

Für Christian Wehrschütz, bzw. Radio SRF, das den Beitrag verwurstet und ausstrahlt, scheint es völlig normal zu sein, während eines Interviews zum Jahrestag des Abschusses von MH17 mit 299 toten Zivilisten, gut hörbar sich eine Zigarette anzuzünden und zu ungehemmt zu rauchen:

Simon Gerber: Zum ersten Jahresgedenktag des Abschusses von MH17 über der Ostukraine, bei dem 299 Zivilisten umgebracht wurden, strahlte das offizielle Radio der Schweiz, Radio SRF einen Beitrag aus, der für die gesamte Informationsarchitektur dieses Mediums charakteristisch ist. Hören sie hier den gesamten Beitrag von ca. 5 Min. Länge.

MH17: «Ein hoch emotionalisiertes Thema in der Ostukraine»

http://www.srf.ch/sendungen/srf-4-aktuell/mh17-ein-hoch-emotionalisiertes-thema-in-der-ostukraine

Ein Jahr ist es her seit am 17. Juli 2014 ein Passagier-Flugzeug der Malaysia Airlines über der Ostukraine abgestürzt ist – vermutlich abgeschossen, von welcher Seite ist umstritten. Alle 298 Personen an Bord kamen ums Leben.

Wir haben mit Christian Wehrschütz vom ORF gesprochen, er ist derzeit in der Ostukraine und hat die Absturzstelle besucht.

Autor/in: Hans Ineichen, Redaktion: Barbara Peter

MH17

MH17

Marc Lindt, Vorstandsmitglied von Schweiz-Ukraine (swissukraine.org) schreibt dazu:

Der geneigte Zuhörer konnte aus dem ganzen Bericht schon Wesentliches heraushören, aber wer hört schon so genau zu. Das Wort „Sezessionskrieg“ ist mir besonders aufgefallen, das tönt nach berechtigtem sich Loslösen-Wollen von der Ukraine. Von dem kann ja keine Rede sein. Allerdings wurde dafür das Wort „Krieg“ verwendet, und, dass es Russische Truppen in der Ukraine hat, wurde explizit erwähnt. Dass sich die lokalen Einwohner (natürlich nur die, die zum Fragen zur Verfügung stehen) auf die Russische Darstellung (welche auch immer muss man sich hierbei allerdings fragen, es gibt ja so viele Versionen, und im Bericht wurde nicht klar, welche nun gemeint war) versteifen, verwundert nicht. Der Hinweis am Schluss auf den Beschuss aus der Stadt Donezk selber (würde ja heissen aus dem Gebiet der Pro-Russen?!) konnte aber nur bei Kenntnis und sehr genauem Hinhören so verstanden werden. Die Abmoderation mit Hinweis auf den noch nicht vorliegenden Bericht zu MH17 ist nichts Neues, die alte aequidistante Leier. Aber… was werfen wir unserem Radio vor, wenn Steinmeier & Co ebenfalls immer nur von „Konflikt“, „Bürgerkrieg“ und v.a. „Verletzungen VON BEIDEN SEITEN“ reden….

„Wahrheit“ 

Text: Simon Gerber, Vorstandsmitglied von Schweiz-Ukraine

….. kann auch so zementiert werden, indem wesentliche Fakten systematisch unterschlagen werden. Dieses systematische Unterschlagen von Fakten (wir sprechen hier mit Fokus auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine) ist bei den Schweizer Medien allgemein feststellbar. Dies ist weniger auf „Unprofessionalität“ der Medienschaffenden zurückzuführen, als vielmehr auf strukturelle Mängel in der Architektur und dem Design der Institutionen die Nachrichten zu diesem Brennpunkt produzieren, bzw. weiterreichen. Als Beispiel: Berichtet das Schweizer Fernsehen oder Radio zu Vorgängen in der Ukraine, werden dazu regelmässig deren Korrespondenten aus Moskau zugeschaltet, die dann ob sie wollen oder nicht, immer wieder aus der Optik aus Moskau und Russland zu Geschehnissen in der Ukraine berichten. Der Verein Schweiz-Ukraine fordert darum die offiziellen Schweizer Medien SRF-TV und SRF-Radio explizit auf, dringend in der Ukraine ein Büro zu eröffnen und für die Ukraine einen eigenen Korrespondenten zu entsenden, der die Geschichte der Ukraine wirklich kennt und nicht ständig die Russland-zentristische Sicht als Wahrheit verbreiten muss. Ein Missstand, der eine Hauptlinie der Russischen Propaganda wesentlich unterstützt, welche die Souveränität der Ukraine aufgrund allerlei kruder Geschichtsfälschungen in Frage stellen will – am Beispiel der Völkerrechts-verletzenden gewaltsamen Besetzung der Krim bis in alle Absurdität demonstriert und von Putins-Russland’s Propaganda allen wesentlichen globalen Medien diktiert und von diesen repetiert – Putin: „Die Krim, Russlands Tempelberg“ Wir, der Verein Schweiz-Ukraine führt darum in diesem Beitrag „MH17 – es ist Gras darüber gewachsen…“ eine Auflistung von verlinkten Berichten. Es sind Berichte zu wesentlichen Fakten, die den Krieg Russlands gegen die Ukraine und deren offensichtliche Folgen dokumentieren, Fakten die durch die oben erwähnten Medien offensichtlich ignoriert werden. Wir schliessen nicht aus, dass dies auch darum geschieht, um übereinstimmend mit der offiziellen Politik berichten zu können, bzw. mit den transportierten Inhalten nicht zu weit weg von der offiziellen Schweizer Politik in Erscheinung zu treten. In den seltensten Fällen ist persönliche Hierarchieresistenz ein gewünschtes Qualifikationsmerkmal für eine Karriere bei offiziellen Schweizer Medien. Diese Liste wird durch die Mitglieder des Vereins Schweiz-Ukraine laufend aktualisiert.

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Zum Vergleich die Arbeit von BBC zum Abschuss von MH17:

MH17 Malaysia plane crash: What we know, by BBC, 17. July 2015

MH17 Malaysia plane crash: What we know, by BBC, 17. July 2015

MH17 Malaysia plane crash: What we know, by BBC, 17. July 2015

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  1. Separatisten und die russische Armee haben in der Ostukraine mehr Panzer als die Armeen von Deutschland, Frankreich und Tschechien zusammen – Quelle: WATSON  900 Panzer hat Russland in die Ostukraine gebracht. Die russische Armee und die Separatisten haben damit mitten in Europa eine gigantische Feuerkraft zur Verfügung. Das beweisen Experten, die Tausende von Videos und Fotos aus den Sozialen Medien auswerteten.

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  2. Russland annektiert weitere Gebiete in Georgien, The Huffington Post & Mikheil Sarjveladze, Junger Botschafter Georgiens                                                                                                                                               Bildschirmfoto 2015-07-21 um 16.37.46

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  3. THE PRO-RUSSIAN DISINFORMATION CAMPAIGN IN THE CZECH REPUBLIC AND SLOVAKIA, by PRAGUE SECURITY STUDIES INSTITUTE (PSSI) / JUNE 2015

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  4. Son of crimean Tatar-Leader, Mustafa Dzhemilev, 5 years into „prison“
    Mustafa Dzhemilev

    Mustafa Dzhemilev

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  5. Activists call for EU and US to blacklist Russian propagandists, by EU-Observer
    Activists call for EU and US to blacklist Russian propagandists

    Activists call for EU and US to blacklist Russian propagandists

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  6. One Year After MH17 Shootdown, Brazen Act Over Ukraine Still Poisons Atmosphere, by Atlantic Council 

    In a July 17 discussion at the Atlantic Council marking the first anniversary of the downing of MH17, panelists weighed in on its implications for the Ukraine conflict. Organized by the Atlantic Council’s Dinu Patriciu Eurasia Center, the event featured (from left to right) Julia Ioffe, contributing writer for the New York Times Magazine; Michael Bociurkiw, spokesman for the Organization for Security and Co-operation in Europe’s Special Monitoring Mission to Ukraine; Rudy Bouma, senior reporter for Dutch current affairs TV program Nieuwsuur; Iggy Ostanin, a Russian investigative journalist at Bellingcat; and VICE News journalist Simon Ostrovsky.

    In a July 17 discussion at the Atlantic Council marking the first anniversary of the downing of MH17, panelists weighed in on its implications for the Ukraine conflict. Organized by the Atlantic Council’s Dinu Patriciu Eurasia Center, the event featured (from left to right) Julia Ioffe, contributing writer for the New York Times Magazine; Michael Bociurkiw, spokesman for the Organization for Security and Co-operation in Europe’s Special Monitoring Mission to Ukraine; Rudy Bouma, senior reporter for Dutch current affairs TV program Nieuwsuur; Iggy Ostanin, a Russian investigative journalist at Bellingcat; and VICE News journalist Simon Ostrovsky.

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  7. Niemand deckt Russlands Lügenmärchen auf, Dagens Nyheter – Schweden | Donnerstag, 23. Juli 2015
    Niemand deckt Russlands Lügenmärchen auf

    Niemand deckt Russlands Lügenmärchen auf

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  8. Litvinenko inquiry: Russia involved in spy’s death, Scotland Yard says
     Alexander Litvinenko died of polonium poisoning. Photograph: Alistair Fuller/AP

    Alexander Litvinenko died of polonium poisoning. Photograph: Alistair Fuller/AP

    Scotland Yard has contended that the Russian state was involved in the murder of Alexander Litvinenko as the force broke its silence at the inquiry into the spy’s death from poisoning.    

    Veröffentlicht am 29.07.2015

    Newsnight’s Richard Watson has been piecing together the story behind the murder of Alexander Litvinenko, eight years ago in London. He speaks to intelligence sources and key witnesses – about the motives for the killing, the role of the Russian state and the polonium trail left in London.                                   

    Litvinenko's murder: The inside story - Newsnight

    Litvinenko’s murder: The inside story – Newsnight

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  9. Europas Armeen rüsten auf – gegen Putin, by: www.welt.de
    Europas Armeen rüsten auf - gegen Putin

    Europas Armeen rüsten auf – gegen Putin

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  10. @srf @srfnews hundreds of this reports I have seen on social medias – not a single one on SWISS official medias. Shame
    Russian army tank with rail tranpsort #H2200 marking sprayed over in green, occupied Donetsk 6 Aug #PutinAtWar

    Russian army tank with rail tranpsort #H2200 marking sprayed over in green, occupied Donetsk 6 Aug #PutinAtWar

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  12. Ukraine’s Cold War Gets Hot as Combat Explodes in the Last 24 Hours

    Ukraine’s Cold War Gets Hot as Combat Explodes in the Last 24 Hours

    >>>>>>Report by the dailybeast.com from 08.12. 15    

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Möchten Sie die Arbeit des Vereins Schweiz-Ukraine unterstützen? Werden Sie Mitglied und bringen Sie Ihr Potential ein! 

Die Sprachregelungen demonstrieren die Absicht – Ein Schweizer Hilfskonvoi ins Schlachtfeld Putins


Die offizielle Schweiz führt also „humanitäre Hilfe“ mit 15 LKW ins Schlachtfeld Putins. Wer kann, wer will schon etwas gegen „humanitäre Hilfe“ sagen?

Ist „humanitäre Hilfe“ in jedem Fall grundsätzlich gut? Kommt es vor, das sie missbraucht wird, dass die Hilfe spendende Seite missbraucht wird? Kommt es vor, dass humanitäre Hilfe zum Instrument zur Durchsetzung von Interessen missbraucht wird?

Ja, es kommt vor, immer wieder und in jedem Krieg. Hilfsgüter geraten in falsche Hände und werden für irgendwelche Zwecke eingesetzt, nur nicht für die ursprünglich deklarierte Ziele.

Das zuständige Departement der Schweizer Regierung definiert im aktuellen Bericht zur Sicherheitslage zwar Russlands hybride Kriegsführung und die darin zentrale Rolle von Information – siehe in:

http://www.vbs.admin.ch/internet/vbs/de/home/documentation/news/news_detail.57109.nsb.html

Sicherheit Schweiz 2015

doch nun publiziert das Schweizer Aussenministerium eine offizielle Medienmitteilung betreffend ihres Hilfskonvoi ins Schlachtfeld Putins, das durchsetzt ist mit Sprachregelungen aus der Werkzeugkiste von Putins hybridem Krieg. Man kann nur rätseln, was die Gründe für dieses Vorgehen sind. Eine Medienmitteilung des Schweizer Aussenministeriums ist immer – und zu einem derart heiklen Inhalt ganz besonders – bis in jedes Wort nach definierten Parametern zusammengestellt. Da gibt es keine Zufälle. Hier sind Profis am Werk. Jedes einzelne Wort, jeder Begriff wird bewusst gesetzt, wird vor der Publikation mehrfach sorgfältig überprüft.

Also wie kommt es, dass die Medienmitteilung des Schweizer Aussenministeriums vom 15.05.2015 mit folgenden Sprachregelungen aus dem Zentrum des Russischen hybriden Krieges durchsetzt ist?

Sprachregelungen sind wirksame Instrumente. In der internationalen Politik werden wesentliche Kämpfe allein durch den gezielten Einsatz von Sprachregelungen entschieden, doch wer sie einsetzt, übersieht zu oft, dass sie auch sehr verräterisch sind. Sie demonstrieren geradezu Haltungen, die in die Architektur und das Design von „Information-Elementen“ eingebaut sind. Ein Laie erkennt das nicht. Darum weisen wir hier ausdrücklich darauf hin.

Folgende Sprachregelungen, die das Aussenministerium der Schweiz in ihrer Medienmitteilung vom 15.05.2015 verwendet, sind erwähnenswert:

  1. die Regierung in Kiew
  2. Konfliktgebiet
  3. Gebiete beiderseits der Kontaktlinie
  4. das regierungskontrollierte Gebiet
  5. das nichtregierungskontrollierte Gebiet

Zu 1: Wenn die Schweizer Regierung sich entscheidet, statt von der Regierung der Ukraine, der Regierung in Kiew (Bitte nicht übersehen: Russische Schreibweise) zu schreiben, dann übernimmt sie damit nahezu zu 100% die Russische Propagandasprache, die es immer vermeidet von der Regierung der Ukraine zu sprechen, statt dessen verwenden sie alle möglichen anderen Bezeichnen, meist unter Einschluss des geografischen Hinweises „Kyiv“. Die Schweiz hätte hier ohne Zweifel den Begriff „Ukrainische Regierung“ verwenden können, doch man hat sich offensichtlich bewusst entschieden, die Russische Kriegssprache zu benützen. Warum?

Zu 2 bis 5: Sämtliche diese Begriffe sind ohne Zweifel so gewählt, dass der Text so erscheint, als wäre in der Ukraine kein Krieg. Der Begriff „das nichtregierungskontrollierte Gebiet“ verwandelt das Schlachtfeld Putins, auf dem selbst aufgrund von offiziellen Berichten der OSZE haufenweise Russische Waffentechnik im Einsatz ist, die Russische Armee immer wieder Tote zu beklagen hat, zu einem „Neutrum“, einem „neutralen Raum“ in dem sozusagen das Schicksal am Werk scheint, immer wieder Menschen verschluckt, ihnen die Gliedmaßen wegreisst, inzwischen über 6000 Personen vom lebenden Zustand ins Jenseits befördert hat, bald zwei Millionen Menschen vertrieben hat – das Schicksal, das „im Konfliktgebiet“ offensichtlich am Werk ist und gegen das niemand etwas unternehmen kann – denn es gibt ja keinen Krieg und vor allem: Russland ist nicht involviert.

Aber wenn doch Russland nicht involviert ist, warum verwendet die offizielle Schweiz dann so linientreu eine Propagandasprache, die eins zu eins aus den Werkzeugkästen des Putin-Hybridwarfare stammen könnten?

Der am 15. Mai 2015 kommunizierte „Hilfskonvoi“ aus der Schweiz ins Schlachtfeld Putins, verfolgt angeblich das durch das Schweizer Aussenministerium deklarierte Ziel, Menschen in ihrer Not zu unterstützen. Analysiert man die dazugehörige offizielle Medieninformation wird jedoch klar: Gemessen an den hier zum Einsatz kommenden Sprachregelungen verfolgt die Schweiz mit diesem Konvoi das Ziel, ganz im Sinne von Putins hybridem Krieg:

  • Fakten zu vernebeln
  • den Aggressor als Opfer erscheinen zu lassen
  • die Souveränität der Ukraine in Frage zu stellen und zu untergraben
  • den Zielen von Putins hybridem Krieg zu dienen
  • die Kriminellen Banditen auf dem Schlachtfeld Putins in den Status einer anerkannten Regierungen zu hieven

Wer dafür auch noch eine eindrückliche schriftliche Bestätigung benötigt, „Sputnik“, die Speerspitze in Russlands Hybridem Krieg titelt jubelnd:

Der erste humanitäre Konvoi aus der Schweiz ist am Freitag in der Donezker Volksrepublik eingetroffen, teilte ein Vertreter des Organisationsausschusses mit.

„Das ist die erste Kolonne aus der Schweiz, die in der Donezker Volksrepublik eingetroffen ist. Sie besteht aus 15 Lastkraftwagen“, zitiert die Donezker Nachrichtenagentur den Vertreter des Organisationsausschusses.

Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/politik/20150515/302339998.html#ixzz3aQJmWB5P

https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/aktuell/informationen-deseda.html/content/eda/de/meta/news/2015/5/15/57284

US-Senatoren appellieren an die Fifa: Blatter soll Russland die WM entziehen – n-tv.de


via US-Senatoren appellieren an die Fifa: Blatter soll Russland die WM entziehen – n-tv.de.

http://www.n-tv.de/sport/fussball/Blatter-soll-Russland-die-WM-entziehen-article14827636.html

Was eigentlich macht die offizielle Schweiz, die Schweizer Politik in dieser Angelegenheit? Abwarten und Tee trinken?

Ukraine: Demokratie, Souveränität, Selbstbestimmung, Sicherheit und Freiheit: Darum kämpfen die Menschen der Ukraine – geht uns das etwas an?


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Maison44, Einladung18.März 2015

Einladung

Maison 44, Steinenring 44 4051 Basel 

Mittwoch, 18. März 2015, 19.00 Uhr 

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem

Ukrainischen Verein der Schweiz

Ortsgruppe Basel- Rundgespräch mit Simon Gerber 

Brennpunkt Ukraine 

Ein Jahr später

Demokratie, Souveränität, Selbstbestimmung, Sicherheit und Freiheit: 

Darum kämpfen die Menschen der Ukraine – geht uns das etwas an? 

Genau vor einem Jahr berichtete in der Konzert-Galerie Maison 44 Myroslav Marynovych, Menschenrechtsaktivist, Journalist, Religionswissenschaftler und Vize-Rektor der Ukrainischen Katholischen Universität in Lemberg, über die Ereignisse auf dem Kiewer Majdan, der in der Europäischen Geschichte nun als „Revolution der Würde“ bekannt ist. Ein für die Ukraine schweres Jahr ist vorbei. Was kommt auf dieses Land und auch auf Europa im Jahr 2015 zu?

In einem Gespräch mit Simon Gerber, Sasha Volkov und allen Anwesenden soll versucht werden, sich diesen Fragen aus der geografisch in der Schweiz lokalisierten Sicht zu nähern.

Simon Gerber ist Gründer und Leiter der Beratungsfirma Humankonzept GmbH., Menschenrechtsaktivist mit vielfältigem beruflichem Hintergrund von Landwirtschaft über Sozialpädagogik zu Radiojournalismus und einem Universitätsabschluss in wissenschaftlicher Organisationsentwicklung. Bereits im Krieg gegen Bosnien war er als Menschenrechtler sehr engagagiert. Intensiv beschäftigt er sich seit der Revolution auf dem Maidan mit der Entwicklung der Ukraine, die er im Oktober erstmals für einem Arbeitsaufenthalt besuchte.

Sasha Volkov, geboren und aufgewachsen in Slowjansk, Donezker Region, Ukraine. Studium in Kiew und St.Gallen (MAPOW-Programm). 1999 arbeitete er in Donezk. Nach den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine im November 1999 (Kutschma wurde wiedergewählt) beschloss er, in die Schweiz zurückzukehren und einen Job zu suchen. Seit 2000 ist er als IT-Consultant bei mehreren Firmen in der Schweiz tätig. Sein besonderes Interesse galt stets der Ökonomie und Politik. Die Situation in der Ukraine verfolgt er kontinuierlich, beschäftigt sich seit einem Jahr intensiv mit den dortigen Geschehnissen und setzt sich bei vielen Unterstützungsinitiativen für sein Heimatland ein. Sasha Volkov ist Vertreter der Ortsgruppe Ukrainer in Zürich.

Veranstaltung mit Apéro.

Eintritt frei, Kollekte für Binnenmigranten Fond in der Ukraine

Um Anmeldung wird gebeten (maison44@maison44.ch)

Maison44, Einladung18.März 2015

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Switzerland widens its sanctions against Russia


(Remark: The following text is a translation from Russian language. The translator Oksana Pooley underlined, several words in the text are typical Russian propaganda terms normally and daily used on Russian side.) 

Switzerland joined the EU in its decision to widen sanctions against Russia, adding 28 new persons to its sanctions list, as the web site (сайте ) of the Federal Council of the country reports. The already active sanctions have been prolonged.

The names of the new persons on the sanctions list completely copy the list of the EU. There are 19 new last names and 9 organizations listed. Among them: Iosif Kobzon, member of the Russian Parliament (Gosduma) and representative of the “United Russia” party, two Deputy Ministers of Defense – Anatoliy Antonov and Arkadiy Bakhin. Furthermore, the sanctions apply to the Deputy Chief of the General Staff of the Armed Forces, Andrey Kartapolov, as well as the First Vice-Speaker of the Russian Parliament, member of the Communist Party of the Russian Federation, Valeriy Rashkin.

The other persons affected by the new sanctions are officials of the self-declared Donetsk and Lugansk People’s Republics. Among them: Minister of Communications of DPR, Viktor Yatsenko, Deputy Minister of Defense of DPR Eduard Basurin, the commander of the “Somali” battalion, Mikhail Tolstykh (code name Givi), and the commander of the “Sparta battalion” Arseniy Pavlov (code name Motorolla).

The list of newly sanctioned organizations includes the Social Movement “Novorossiya”, as well as a number of subdivisions of the people’s militia: Cossack National Guard, battalions “Somali”, “Sparta”, “Zaria”, “Oplot”(infamous ultra-nationalist movement – trans. note), “Kalmius”, “Smert” (Death – trans. note), and brigade “Prizrak” (Ghost – trans. note).

The Council message emphasizes that Switzerland does not recognize the “annexation of Crimea by Russia and considers it a breach of international law”. “The Federal Council is closely watching the development of the events in Ukraine and does not exclude additional measures in case of necessity”, the message reads.

The declaration also emphasizes that the new measures have been taken in order to prevent the possibility of surpassing the latest sanctions implemented by the EU.

The EU authorities widened their sanctions against Russia on February 16, supplementing their sanctions list with 28 new entries. The measures include forbidding entry into the EU countries, arrest of assets.

This week, Assistant Secretary of State for European and Eurasian Affairs at the United States Department of State, Victoria Nuland, during her speech before the United States Congress, said that Washington and Brussels are discussing the possibility of implementing a new package of sanctions against Russia. According to her words, the sanctions can be tightened in case of further violations of the Minsk agreements.

http://top.rbc.ru/politics/06/03/2015/54f9c4149a7947272576cb53

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„So begleichen sich Rechnungen wie von selbst“

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