Symbolbild, Echo der Zeit von SRF

SRF-Medien: Aufhören aus #Moskauer Perspektive über die #Ukraine zu berichten


Grüezi liebes Echo der Zeit Team.

gestern Abend strahlten Sie einen Beitrag zur Ukraine aus – gestützt auf ein Gespräch mit Ihrem Korrespondenten in Moskau –
sprechen über die Ukraine und 
„Information“ über die Ukraine verbreiten aus Moskauer Perspektive – 
als Präsident des Vereins Schweiz-Ukraine spreche ich persönlich und im Namen des Vorstandes Sie diesbezüglich nicht das erste mal an.
Wir meinen,
  • der Grad der Instrumentalisierung von „Information“ in Russlands hybridem Krieg gegen die Ukraine ist inzwischen breit und tief belegt, wissenschaftlich fundiert (Snyder, Luccas, Shiskhin, Oksanen, usw.)
  • adäquates  Bericht-Erstatten aus der Ukraine und aus Russland, und ganz spezifisch mit dem Fokus auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine und dessen Folgen, ist im Modus: „Business as usual“ nicht zu erreichen –
  • von gewichtigen Medien erwarten wir angemessene Sorgfalt bereits in der Architektur und dem Design von zugrunde liegenden Strukturen ihrer Berichterstattung
Was heisst das konkret?
  • stellen Sie sich vor, Hitler hätte 1944 die Schweiz überfallen – Deutschland hätte wahrscheinlich propagandistisch die Situation der Deutsch Sprechenden in den Fokus gestellt und betont, es gehe lediglich darum, diese durch Schweiz-Nationalisten bedrohten Deutsch-Sprecher unter Deutschen Schutz zu stellen – (die föderalistisch organisierte Ortswehr in den Dörfern führte tatsächlich schwarze Listen mit Personen, die im Ernstfall ohne langes Zaudern über Nacht Besuch von netten älteren Herren erhalten hätten, mit buchstäblich fatalen Folgen für die Besuchten…)
  • stellen Sie sich vor, ausländische Medien hätten in der Folge fast ausschliesslich und im Wesentlichen über ihre Korrespondenten mit Sitz in der Hauptstadt Deutschlands über die Situation der Schweiz berichten lassen
Als Putin’s Russland seinen Krieg gegen die Ukraine startete und in einem ersten Schritt mit seiner Krim-Besetzung eine Reihe von internationalem Recht gebrochen hat und seither andauernd verletzt –
  • elementare Grundlagen einer internationalen Rechtsordnung,
  • auf deren Rechtskraft auch wir als kleine Schweiz dringend angewiesen sind –
  • rechtliche Grundlagen, die in Europa einst geschaffen wurden angesichts furchtbarster Kriege mit dem Ziel – in Europa und der Welt Stabilität zu erreichen –
  • ja, gerade die Schweiz müssten Russlands Verletzungen internationalen Rechts beunruhigen und wach werden lassen –

– bereits während der ersten Tage von Russlands Krim-Besetzung waren auch die Informationsgefässe von SRF auf der Piste – eben jener Erich Gysling, der auch gestern wieder mal aus Moskauer Perspektive über die Wahlen in der Ukraine berichtet hat – vor unseren Augen sehen wir noch immer jene SRF-Direktübertragungs-Bilder von der Krim-besetzung durch Russische Truppen, Peter Gysling live vor Ort und ernsthaft rätselnd, was denn wohl für grüne Männchen das sein könnten, die da auf der Krim überall mit dem Gewehr herumlaufen – eine Art angestrengte Naivität und gleichzeitig der Beleg dafür, wie effizient Russlands hybrider Krieg gestandenen Journalisten den Kopf verdreht –

SRF führt ein Korrespondentenbüro mit einem ständigen Korrespondenten in Belgrad, der Hauptstadt von Serbien. In Kyiv, der Hauptstadt der Ukraine jedoch nicht.
Hier Zahlenvergleiche der beiden Länder: (Quelle: Wikipedia)
Serbien: 
Fläche                             88’361 km2
Einwohnerzahl                7.120.666 (Volkszählung 2011)
Bruttoinlandsprodukt      42.492 Milliarden USD (total nominal)
Ukraine:
Fläche                             603’700 km2
Einwohnerzahl                42.854.106 (Zählung 1. Mai 2015, ohne Krim u. Stadt Sevastopol)
Bruttoinlandsprodukt       178.313 Milliarden USD (total nominal)
  • Die Ukraine ist flächenmässig fast 7 mal grösser
  • In der Ukraine leben 6 mal so viele Menschen
  • Die Ukraine verfügt über ein viermal grösseres Bruttoinlandsprodukt
Unsere klare Aufforderung an SRF und insbesondere das Echo der Zeit: 
  1. Aufhören aus Moskauer Perspektive über die Ukraine zu berichten
  2. Errichten Sie ein ständiges Büros in der Ukraine mit einem fest besetzten Posten durch einen Journalisten, der damit fachkundig aus dem Land berichten kann
Ueli Maurer & Putin in Sotschi – da war die Krim schon Russisch besetzt...

Ueli Maurer & Putin in Sotschi – da war die Krim schon Russisch besetzt…

Skandalöse „Schweiz am Sonntag Auf 3 Seiten Putin-Lügen unreflektiert


pdf- 3 Seiten Putin Lügen für Schweizer Zeitungsleser, Schweiz-am-Sonntag-14.Juni2015-Putin-Interview

Skandalöse „Schweiz am Sonntag“

3-Seiten Putin-Lügen für Schweizer Zeitungsleser –

3-Seiten Putin-Lügen für Schweizer Zeitungsleser – „Niemand muss Angst haben vor Russland“

Schweiz am Sonntag der az Medien AG

Schweiz am Sonntag der az Medien AG

Schweiz am Sonntag vom 14. Juni 2015 druckt einen 3- Seiten Auszug des Corriere della sera Interview ab – 3 Seiten unreflektierte Putin-Lügen für die Schweiz am Sonntag…

„Niemand muss Angst haben vor Russland“ –

– fürchten wir uns darum vor der Schweizer Presse, die dermassen kläglich versagt und sich devot zum Instrument in Putins Propagandakrieg machen lässt –

Statt über Putins Krieg gegen die Ukraine Fakten zu berichten, verbreiten die az-Medien über ihre Sonntagsausgabe über über 3 Seiten Lügen des Kriegspräsidenten Putin, der die Ukraine mit einem Krieg überzieht und die ganze Welt hybrid terrorisiert.

Der Verein Schweiz-Ukraine, gegründet von einer Gruppe Schweizern und Ukrainern hat das Ziel, die Souveränität der Ukraine zu stärken, durch verschiedene unterschiedliche Massnahmen. Beiträge zur Reflexion von Medienbeiträgen und Information ist dabei zentral wichtig. Beachten Sie bitte eine fülle von Information auf:

http://swissukraine.org

Hier ein Beispiel zur kritischen Reflexion der Rolle der Schweiz:

Bundesrat Mauerer und Putin stossen an in Sotschi während Russland die Krim überfällt

Bundesrat Mauerer und Putin stossen an in Sotschi während Russland die Krim überfällt

Was hat die Redaktion der Redaktion der az-Medien „Schweiz am Sonntag“ geritten dermassen in die Putinpropagandaschublade zu greifen?

Es ist journalistisch ganz einfach ungenügend, über 3 Seiten unreflektierte Lügen des inzwischen weltweit als notorischer Lügner bekannten Kriegspräsidenten Putin zu publizieren. Solcher Journalismus muss sich nicht wundern, wenn er in den Ruf kommt, ungefiltert Lügen des kriminellen Kriegspräsidenten Putin zu verbreiten, der über seinen mit gigantischen Mitteln geführten Informationskrieg (Hybrider Krieg) (siehe zum Beispiel: https://swissukraine.org/2015/02/22/media-library-munich-security-conference/)  nichts anderes verfolgt, als systematisch den Leuten die Köpfe zu vernebeln. Die Schweiz am Sonntag macht mit diesem 3-Seiten Interview aber genau das.

Ein Interview in gleichem Umfang zum Beispiel mit dem berühmten Russischen Schriftsteller Mikhail Shishkin, (der übrigens in der Schweiz lebt) würde den Leserinnen und Lesern einen im Vergleich dazu einen tatsächlichen Informationsgewinn ermöglichen.

Siehe und höre zum Beispiel Mikhail Shishkin im Gespräch mit Sofi Oksanen:

Mihail #Šiškin and Sofi #Oksanen Helsinki Lit - you must watch: (english)

Mihail #Šiškin and Sofi #Oksanen Helsinki Lit – you must watch: (english)

Putin & Netrebko

Pressemitteilung und Protest der Gesellschaft Schweiz-Ukraine : Auftritt von Anna Netrebko am 15. Juni 2015 im KKL


Nach ihrem künstlerisch zwar bejubelten, politisch aber problematischen Auftritten in Zürich, wird Anna Netrebko im KKL auftreten. Das basiert zwar sicher auf einem schon vor Monaten abgeschlossenen Vertrag, und mit grosser Wahrscheinlichkeit ist das KKL an diesem Abend auch gut besucht und die erhöhten Eintrittspreise bringen einen willkommenen Beitrag an die Kosten, auch wenn die Star-Gage davon einen nicht unerklecklichen Betrag abzwicken wird. Das vielgehörte Argument, man soll Kultur und Politik nicht mischen, war wohl auch in Zürich schlussendlich der Entscheidungsfaktor, um an den geplanten Aufführungen festzuhalten, wenn auch Verwaltungsräte und Regierungsvertreter sich auf Rückfrage durchaus kritsch äusserten, was ein zukünftiges Engagement anbetrifft. Warum ist es zweifelhaft, geradezu unmoralisch, einer solchen Person im Westen eine Bühne zu bieten? Anna Netrebko ist eine glühende Putin-Verehrerin und war sich nicht zu schade, neben ihren Tiraden zugunsten der drakonischen Gesetze in Russland (Verbot der sog. Homosexuellen-propaganda) und ihrer demonstrativen Nähe zu Putin auch in den von Russischen Truppen besetzten Ostukrainischen Gebieten neben von der EU geächteten Personen PR wirksam vor deren Flagge aufzutreten. Ihre nachgereichte Erklärung, sie hätte nicht gewusst, um was es gehe, wurde schnell als Lüge entlarvt. Auch, dass sie eine EU Staatsbürgerschaft besitzt, nicht in Russland lebt, aber der anti-westlichen Propaganda das Wort redet und sich gleichzeitig in Europa und USA hohe Gagen verdient, ist ja zumindest hochgradig zweifelhaft. Dass eine Künstlerin eine eigene politische Meinung hat, ist sicher unbedenklich, aber sobald sie sich in den Dienst einer aggressiven, mittlerweile ja weitgehend der übelsten Propaganda und Kriegshetze schuldigen Sache stellt, ist das nicht mehr nur „Kunst“. Leni Riefenstahl war in ähnlicher Weise als Propagandaperson der Nazis tätig und auch damals gab es die Diskussion, ob Kunst und Politik vermischt werden sollten. Ein anderer, entsprechend Hass säender Künstler (Iosif Kobzon) ist auf der EU Sanktionenliste, bei Netrebko ist das aufgrund ihres Passes nicht möglich, allerdings hat Austrian Airlines ihren Werbevertrag nach dem Auftritt in Donezk umgehend beendet. Das KKL wird den Auftritt nicht abblasen, es ist uns aber ein Anliegen, bekannt zu machen, wer Netrebko ist. In der heutigen Zeit braucht es Rückgrat, Position zu nehmen. Das KKL hat sich mit dem Engagement von Anna Netrebko angesichts der mittlerweile bekannten Faktenlage allerdings sehr zweifelhaft positioniert. Eine Wiederholung wäre daher ein absoluter Affront.

Pressemitteilung vom 09. Juni. 2015, 11.30 Uhr des Vereins Schweiz-Ukraine Für Nachfragen:  Simon Gerber, Geschäftsführer Kontaktstelle Schweiz des Vereins Schweiz-Ukraine, + 79 641 58 85 https://swissukraine.org/kontaktinfo/

Netrebko unterstützt Kriegsverbrecher

Netrebko unterstützt Kriegsverbrecher

Netrebko fotografiert zusammen mit Russischen Terroristen in der Ukraine

Netrebko fotografiert zusammen mit Russischen Terroristen in der Ukraine

Netrebko mit dem Symbol von

Netrebko mit dem Symbol von „Neurussland“, in dessen Namen in der Ukraine gemordet wird und mit der Aufschrift: „Auf nach Berlin“

Netrebko wird von Kriegspräsident Putin mit einem Orden ausgezeichnet

Netrebko wird von Kriegspräsident Putin mit einem Orden ausgezeichnet

Dokumentation zu Anna Netrebko:

https://swissukraine.org/informations-arbeit-von-swissukraine-org/pressemitteilung-auftritt-von-anna-netrebko-als-anna-bolena-am-opernhaus-zurich-steuergeld-fur-eine-botschafterin-des-hasses/

Pressestimmen bzgl. Zürcher Auftritt März/April 2015:

https://swissukraine.org/2015/03/23/nzz-webpaper-vollendete-meisterschaft-2/

https://swissukraine.org/2015/03/21/anna-netrebko-botschafterin-des-hasses-im-opernhaus-zurich-presseecho/

Bundesrat Mauerer und Putin stossen an in Sotschi während Russland die Krim überfällt

Brennpunkt Ukraine – Ein Jahr später


Bericht zur Veranstaltung vom Mittwoch 18. März 2015

Demokratie, Souveränität, Selbstbestimmung, Sicherheit und Freiheit, die Menschen der Ukraine kämpfen darum – geht uns das etwas an?

Ein Dialog-Abend  der Organisation „Ukrainer in Basel“, „Maison 44“ und der Organisation „Schweiz-Ukraine“, Teilnehmer: Oleksandr Sasha Volkov, Simon Gerber und alle Anwesenden

Alle Anwesenden formulierten Fragen, die wir erst mal aufgelistet haben, um sie dann verbunden mit einer lebendigen Diskussion einzeln zu bearbeiten. Das grosse Engagement und die intensive Beteiligung aller Anwesenden verbunden mit den tiefen und breiten Kenntnisse von Sasha Volkov waren die „Zutaten“ zu einem sehr lebendigen Indodialog.

Wir wollen als Erstes alle Fragen hier wiedergeben, als Fotoprotokoll und abgetippt als Text.

Oleksandr Volkov wird hier jene Fragen, die an der Veranstaltung aus Zeitgründen nicht mehr bearbeitet werden konnten, nachträglich mit einem Kommentar versehen.

 IMG_1886

  1. Tarnmaterial-Lieferung der Schweiz nach Russland – Was ist die Schweizer Politik gegenüber Russland und der Ukraine?
  2. Welche Möglichkeiten bestehen in Schweiz, um nach einer solchen Umgehung des Embargos gegen Russland, die Vorgänge gründlich aufzuklären?
  3. Man hört immer wieder den Begriff Bürgerkrieg. Was bedeutet dieser Begriff eigentlich, was ist seine Definition?
  4. Gibt es in der Ukraine eine Linke Bewegung  und wie müssen wir als „Westeuropäer“ uns das vorstellen?

 IMGP1488

  1. Der Abschuss des Verkehrsflugzeuges MH17, warum wurden die Ergebnisse der Untersuchungen noch nicht veröffentlicht?
    1. Hat der Russische Geheimdienst FSB die Holländer bestochen?
    2. Hat die NATO Angst, die Infos über den Abschuss zu enthüllen?
  2. Rechter Sektor, was steckt dahinter?
  3. 140 Mio. Russen gegen 40 Mio. Ukrainer, gibt es eine Zukunft für Europa ohne Ukraine?
  4. Wie wäre die Einstellung von Sasha Volkov, wenn er in Slovjansk geblieben wäre, (wo er geboren wurde)?
  5. Die Schweizer Medien: Warum berichten sie kaum und warum im Vergleich zu z.B. Medien in Deutschland so dünn, so dass man den Eindruck erhält, sie verschweigen was in der Ukraine geschieht?

IMGP1489

  1.  „die Amerikaner machen das ja auch“…. wie reagiert man auf diese Behauptung?
  2. Wie sollte die NATO auf den Krieg gegen die Ukraine reagieren?
  3. Welche Rolle spielt der damalige Krieg gegen Libyen und der „Arabische Frühling“?
  4. Zusammenhalt in der Ukraine? Gibt es Differenzen zwischen den Regionen?
  5. Es gibt „Informationen“ wonach die USA an einem Chaos in der Ukraine interessiert seien um Russland und Europa zu schwächen, was halten sie davon?
  6. Waffenlieferungen für die Ukraine? Sollen in die Ukraine Waffen geliefert werden?