Tschaika:Lauber

Bundesanwalt Lauber reich beschenkt von Putins Generalstaatsanwalt – der Schaden für die Schweiz ist angerichtet


Die NGO Schweiz-Ukraine (swissukraine.org) hält fest:
  1. Der Russische Generalstaatsanwalt Tschaika besitzt in der Schweiz Millionenvermögen, die aus kriminellen Machenschaften stammen. 
  2. Ziel von Angriffen des Kreml gegen Pfeiler der Rechtsordnung westlicher Länder besteht darin, diese auf hybride Art und Weise zu zersetzen. Wenn die Bundesanwaltschaft der Schweiz sich auf eine höchst problematische Kooperation mit der Generalstaatsanwaltschaft (Putins Exekutor) einlässt, und sich dann wie hier in diesem Bericht der NZZ am Sonntag beschrieben, auch noch „reich beschenken lässt“ – dann ist der Schaden für die Schweiz bereits angerichtet.
  3. Nur ein Volltrottel wird der Bundesanwaltschaft der Schweiz nach diesen Vorgängen noch trauen.
  4. Genau in dieser Zerstörung von Vertrauen in die Institution besteht der Schaden, der durch den Kreml der Schweizer Bundesanwaltschaft zugefügt worden ist.
  5. Die NGO Schweiz-Ukraine (swissukraine.org) fordert aus diesen Gründen Bundesanwalt Lauber auf, sofort zurückzutreten.
  6. Die NGO Schweiz-Ukraine (swissukraine.org) ruft die Aufsichtsorgane der Schweizer Bundesanwaltschaft auf, entsprechende Massnahmen sofort zu ergreifen.
  7. Weiter ruft die NGO Schweiz-Ukraine (swissukraine.org) die Schweizer Politik auf, angesichts dieser gravierenden Angelegenheit sofort aktiv zu werden und alle nötigen Massnahmen zu ergreifen, damit in der Schweiz weiterer Schaden, verursacht durch gezielte Angriffe des Kreml, unterbunden werden kann.
  8. In der Schweiz sind eine ganze Reihe der wichtigsten Instrumente des Russischen Hybriden Krieges niedergelassen, es sind dies regelrechte Geldwaschmaschinen des Kreml, Nord Stream2 ist dafür nur ein Beispiel.
  9. Will die Schweiz vermeiden, zu einer Drehscheibe krimineller Machenschaften des Kreml zu werden, ist sie auf eine über jeden Verdacht erhabene Justiz dringend angewiesen.
    1. 2017  NGO Schweiz-Ukraine (swissukraine.org)

 

Siehe auch:

Schmutzige Geschäfte führen in die Schweiz

Familie und Mitarbeiter von Russlands Generalstaatsanwalt sollen sich mit dubiosen Deals bereichert haben. Eine Spur lässt sich bis in die Schweiz zurückverfolgen

https://www.nzz.ch/international/europa/schmutzige-geschaefte-fuehren-in-die-schweiz-1.18656592

Doch nicht nur seine Gesellschaft macht Artjom Tschaikas Reichtum verdächtig. Sein Netzwerk besteht aus Firmen, die laut den Recherchen in Staatsbesitz waren und auf undurchsichtige Weise in seine Hände gelangten. Nach der Aneignung einer Werft in Irkutsk soll sich der ehemalige Leiter beschwert haben. Wenig später wurde er erhängt in seiner Garage gefunden. Es soll unter anderem das Kapital aus dem Werft-Deal gewesen sein, das Artjom Tschaika in die Schweiz transferierte. Dort besitzt er laut der Untersuchung eine Villa nahe dem Genfersee im Wert von 2,7 Millionen Franken – auch wenn er vorgibt, in einem bescheideneren Heim zu wohnen. Von seinem Bruder Igor kaufte Artjom zudem Anteile an einer Schweizer Beratungsfirma, die hilft, seine Konten zu verschleiern. Igor Tschaika war bereits Ziel von Recherchen, weil seine Firmen mit bemerkenswerter Konstanz lukrative Staatsaufträge ergattern.

 

Siehe auch:

ANTI-CORRUPTION FOUNDATION (Navalny): Formelle Anzeige gegen Artjom Tschaika bei Schweizer Bundesanwaltschaft und FINMA

 

siehe auch:

 

the #MH17-Bank safe-deposit box by Swiss #UBS and a visit of #Swiss Federal Prosecutor Lauber in #Moscow

Russische Gefälligkeiten für den Schweizer Bundesanwalt Lauber
Der Generalstaatsanwalt Russlands und der Schweizer Bundesanwalt pflegen enge Beziehungen. Da stellt sich die Frage: Ab welchem Punkt wird man von der Gegenseite vereinnahmt?

 

https://nzzas.nzz.ch/public/russische-gefaelligkeiten-fuer-den-schweizer-bundesanwalt-lauber-ld.1320701

 

Generalstaatsanwalt Juri Tschaika

Generalstaatsanwalt Juri Tschaika

Wie eng soll eine Schweizer Behörde mit der Behörde eines Landes zusammenarbeiten, das wiederholt rechtsstaatliche Grundsätze verletzt? Wer bestimmt die informellen Regeln dieser Zusammenarbeit? Und welche Gefälligkeiten nimmt eine Seite an, ohne sich zum Instrument der anderen zu machen?

Schweizer Bundesanwalt Lauber

Schweizer Bundesanwalt Lauber

 

Russische Gefälligkeiten für Bundesanwalt Lauber (PDF)

 

Tschaika:Lauber

Tschaika:Lauber

Hat der Schweiz für ihre Bemühungen in mehreren Dossiers gedankt- Russlands Aussenminister Sergej Lawrow (r.), hier beim Treffen mit seinem Amtskollegen Didier Burkhalter in Moskau. © :EPA:SERGEI CHIRIKOV

Schweizer Bundesrat #Burkhalter beim Stiefellecken in #Moskau – Solidarität mit dem Monster


Liest man das, was der Schweizer Aussenminister bei seinem heutigen Besuch (11.04.2016) offenbar sagte –

  • angesichts der andauernden Verletzung sämtlicher Rechtsgrundlagen unserer zivilisierten Welt
  • bedenken wir allein die Situation der Krim-Tataren
  • bedenken wir die über 20 nach Putin-Russland verschleppten Ukrainischen Staatsbürger, die dort als Geiseln festgehalten werden,
  • bedenken wir alle anderen Kriegshandlungen Russlands in der souveränen Ukraine
  • bedenken wir die eindrücklichen, täglichen Berichte der OSZE zu den zur Zeit sehr starken Angriffe der Russischen Hybridarmee
  • bedenken wir die gravierenden, seit Wochen andauernden Verletzungen Russlands des Minsk Abkommens

liest man das, was also der Schweizer Aussenminister unter eklatanter Ignoranz gegenüber schwersten Verbrechen Russlands sagt, so klingt das geradezu wie eine ausdrückliche Solidaritätsbekundung gegenüber der monströsen kriminellen Bande um und mit Putin –

wer als Schweizer Aussenminister den Begriff „Neutralität“ dermassen pervertiert – leistet der Schweiz mit ihrer humanitären Tradition einen Bärendienst und lädt das kriminelle Regime um Putin geradezu ein, seine Verbrechen auszudehnen.


 

Kommentar von Volker Trauth:

Volker Trauth Mir scheint, derzeit mobilisiert der Kreml seine letzten Reserven in Gestalt von allen Politikern, die er kaufen, erpressen oder mit Versprechungen gefügig machen konnte – weil er selbst am finanziellen Abgrund steht. Sehen wir es als letztes Aufbäumen. Jedenfalls häufen sich gerade diese Gefälligkeitsreisen nach Moskau mit Kniefall vor dem Potentaten. Eine gefährliche Phase, in der man um so fester stehen muß.

 


 

Bericht der Solothurner Zeitung vom  11.4.2016 um 16:04 Uhr zum Besuch des Schweizer Aussenministers Burkhalter beim Russischen Aussenminister Lawrow in Moskau: 

SCHWEIZ – RUSSLAND

Russland dankt der Schweiz für ihre Rolle in mehreren Dossiers

 

Einem russischen Journalisten, der fragte, ob die Schweiz glaube, dass Russland eine aktive Rolle im Ukraine-Konflikt spiele, antwortete der EDA-Chef, es sei weder die Rolle noch das Ziel der Schweiz, in diesem Dossier Beschuldigungen auszusprechen.

 

Als Direktlink: 

http://www.solothurnerzeitung.ch/schweiz/russland-dankt-der-schweiz-fuer-ihre-rolle-in-mehreren-dossiers-130193310

Als PDF:

Russland dankt der Schweiz für ihre Rolle in mehreren Dossiers – Schweiz – az Solothurner Zeitung

http://www.solothurnerzeitung.ch/schweiz/russland-dankt-der-schweiz-fuer-ihre-rolle-in-mehreren-dossiers-130193310

Hat der Schweiz für ihre Bemühungen in mehreren Dossiers gedankt- Russlands Aussenminister Sergej Lawrow (r.), hier beim Treffen mit seinem Amtskollegen Didier Burkhalter in Moskau. © :EPA:SERGEI CHIRIKOV

Hat der Schweiz für ihre Bemühungen in mehreren Dossiers gedankt- Russlands Aussenminister Sergej Lawrow (r.), hier beim Treffen mit seinem Amtskollegen Didier Burkhalter in Moskau. © :EPA:SERGEI CHIRIKOV


 

Siehe auch den OSCE Report z.B. vom 1. April – die OSCE hat seither überhaupt keinen Rückgang der Angriffe von Putins Hybridarmee feststellen können –

 


 

Siehe / höre auch der Russische Schriftsteller Mikhail Shiskin:


siehe auch den Beitrag zum neuen Buch von Boris Reitschuster: „Putins verdeckter Krieg“

Wladimir Putin führt laut Russland-Experten Boris Reitschuster einen Krieg in Deutschland – nicht mit Panzern, sondern mit anderen, ebenso perfiden Mitteln. Sein Ziel: den Rechtsstaat zu schwächen. Ein Zwischenziel: der Sturz von Kanzlerin Angela Merkel.

BorisReitschuster, Bild- Michael Kappeler

 

„#Putins verdeckter Krieg“ – das neue Buch von Boris #Reitschuster – Interview von T-Online


Wladimir Putin: „Ihr Deutschen seid so naiv“

 

Audio Version – Seite 1


 

Audio Version – Seite 2


 

 

Wladimir Putin führt laut Russland-Experten Boris Reitschuster einen Krieg in Deutschland – nicht mit Panzern, sondern mit anderen, ebenso perfiden Mitteln. Sein Ziel: den Rechtsstaat zu schwächen. Ein Zwischenziel: der Sturz von Kanzlerin Angela Merkel.

 

In Russland ist die Rede von einer „Schröderisierung“ der Eliten  – das ist sogar in den russischen Sprachgebrauch eingegangen. Damit meint man eine Korrumpierung der Eliten. In Deutschland sieht man das in Ansätzen. Ich würde nicht so weit gehen zu sagen, dass die Elite insgesamt von Russland korrumpiert ist. Aber Sie sehen das sowohl in der Politik, als auch in der Wirtschaft. Es gibt Menschen, die hier auftreten wie Putins Propagandakrieger und die oft auch sehr effektiv sind. Weil sie uns einfach Märchen erzählen davon, was in Russland vor sich geht. Weil das, was wirklich in Russland geschieht, außerhalb unserer Vorstellungskraft liegt. Wir haben es in Russland wieder mit einer klassischen Diktatur nach der Duden-Definition zu tun, allerdings nicht mit einer totalitären Diktatur wie es die DDR oder die Sowjetunion war, deshalb lassen sich hier viele täuschen.

 

Es gibt Menschen, die hier auftreten wie Putins Propagandakrieger und die oft auch sehr effektiv sind. Weil sie uns einfach Märchen erzählen davon, was in Russland vor sich geht. Weil das, was wirklich in Russland geschieht, außerhalb unserer Vorstellungskraft liegt. Wir haben es in Russland wieder mit einer klassischen Diktatur nach der Duden-Definition zu tun, allerdings nicht mit einer totalitären Diktatur wie es die DDR oder die Sowjetunion war, deshalb lassen sich hier viele täuschen.

 

Wir haben  – auch ohne ihn – ein Feuer und er gießt da ständig Brandbeschleuniger rein.

 

 

Link zum Originalartikel von T-Online

Originalartikel als pdf

 

Boris Reitschuster schreibt an seinem neuen Buch:  „Putins verdeckter Krieg“, mit einem Klick auf diesen Link, kann man es reservieren, Lieferbar ab 15.04.2016

 

BorisReitschuster, Bild- Michael Kappeler

BorisReitschuster, Bild- Michael Kappeler

Boris Reitschuster

Boris Reitschuster ist geborener Augsburger und gelernter Russe. Nach dem Abitur zog er mit zwei Koffern nach Moskau und schlug sich als Deutschlehrer und Dolmetscher durch. Von 1999 bis 2015 leitete er das Moskauer Büro des Focus; heute lebt er als Publizist in Berlin. 2008 wurde er mit der Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet.
Seine hochgelobten politischen Sachbücher Putins Demokratur (2006/2014) und die Medwedew-Biographie Der neue Herr im Kreml? (2008) erschienen bei Econ.

Wenn Sie Boris Reitschuster als Redner buchen möchten, kontaktieren Sie bitte die Econ Referenten-Agentur.

Das russische internationale Nachrichtenportal Sputnik zum «Fall Lisa»- die 13jährige Berlinerin hatte eine Vergewaltigung vorgetäuscht. SPUTNIK NEWS

Sendehinweis: Propagandagrüsse aus Moskau – #SRFglobal – Schweizer Radio und Fernsehen


via Propagandagrüsse aus #Moskau – #SRFglobal – Schweizer Radio und Fernsehen.

 

Hier die gesamte Sendung nochmals schauen, hier klicken!

 

Seit dem Kriegsausbruch in der Ukraine führt Putins Russland einen Propagandafeldzug gegen den Westen. Zu den Mitteln gehören Diffamierungen, Gerüchte und gezielte Falschmeldungen auf Social-Media-Kanälen. Florian Inhauser diskutiert mit den SRF-Korrespondenten Strategien und Gegenmassnahmen.

Wie im legendären James-Bond-Thriller «Liebesgrüsse aus Moskau» («From Russia With Love» mit Sean Connery) riecht es auch in dieser aktuellen Auseinandersetzung zwischen Ost und West nach Agententätigkeit im Dunkeln oder zumindest im Trüben. Die Agenten sind allerdings abgelöst worden von Trollen – von «Personen, die im Internet in Diskussionsforen, andere Personen oder Gruppen absichtlich provozieren» (Wikipedia). Und gekämpft wird nicht mehr um eine Dechiffriermaschine sondern um die Deutungshoheit in aktuellen Konflikten in Europa (Ukraine) und im Nahen Osten (Syrien). Die Schauplätze in diesem Propagandakrieg sind Fernsehen, Youtube, Facebook, Twitter und Online-Kommentare.

Bisheriger Tiefpunkt ist der «Fall Lisa» in der deutschen Hauptstadt Berlin: die 13-jährige Deutsch-Russin Lisa F. hatte eine Entführung und Vergewaltigung durch südländisch aussehende Männer vorgetäuscht, da sie offenbar Angst hatte, nach Hause zu gehen und deshalb bei einem Bekannten übernachtete. So berichteten es deutsche Medien aufgrund der Erkenntnisse von Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft. Russische Medienkanäle dagegen warfen den Untersuchungsbehörden Vertuschung vor und wurden dabei unterstützt vom russischen Aussenminister Lawrov. In diversen Städten fanden Protestkundgebungen statt. Teilnehmer waren vor allem Russland-Deutsche sowie Aktivisten von rechtsextremen Gruppierungen wie NPD und Pegida. Die Demonstranten behaupteten weiterhin unbeirrt, Lisa sei stundenlang von Flüchtlingen vergewaltigt worden. Eine Lüge.

In den sozialen Medien werden die aus Russland gesteuerten Meldungen teils begierig aufgenommen und weiterverbreitet. Sie bedienen Ressentiments gegen die Europäische Union, gegen Migranten, Flüchtlinge, Homosexuelle und den liberalen, europäischen Lebensstil.

Florian Inhauser diskutiert in #SRFglobal mit den Korrespondenten in Moskau, Berlin und Brüssel:

  • Was ist die Motivation Russlands bei der Propaganda gegen den Westen?
  • Wer sind die politischen Nutzniesser?
  • Und ist der Westen selber wirklich frei von Propaganda?

Im Studio begrüsst Florian Inhauser zudem den russischen Journalisten Konstantin Goldenzweig. Er arbeitete jahrelang für den russischen TV-Sender NTV, bevor ihm nach der Übernahme des Senders durch Gazprom der politische Druck zu gross, die journalistischen Freiräume zu klein geworden sind. Seit 2015 ist er Deutschland-Korrespondent des kleinen, unabhängigen russischen Senders RTVi.

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ARD-Recherche: Via Moskau nach Murmansk, "wohlhabende ältere Syrische Studenten mit Russischen Transitvisa"

Video – ARD-Recherche: Via Moskau nach Murmansk, „wohlhabende ältere Syrische Studenten mit Russischen Transitvisa“


Was die ARD in diesem Dokumentarfilm aufdeckt,
hat sehr direkt mit dem Geschehen in Köln und Moskau zu tun –
das ist nicht eine kühne These,
das sind Fakten dieser Recherche –
beschäftigen wir uns mit Fakten!

http://www.ardmediathek.de/tv/Weltspiegel/Russland-Auf-dem-Fahrrad-Fluchtweg-üb/Das-Erste/Video-Podcast?documentId=30803044&bcastId=329478

Symbolbild, Echo der Zeit von SRF

SRF-Medien: Aufhören aus #Moskauer Perspektive über die #Ukraine zu berichten


Grüezi liebes Echo der Zeit Team.

gestern Abend strahlten Sie einen Beitrag zur Ukraine aus – gestützt auf ein Gespräch mit Ihrem Korrespondenten in Moskau –
sprechen über die Ukraine und 
„Information“ über die Ukraine verbreiten aus Moskauer Perspektive – 
als Präsident des Vereins Schweiz-Ukraine spreche ich persönlich und im Namen des Vorstandes Sie diesbezüglich nicht das erste mal an.
Wir meinen,
  • der Grad der Instrumentalisierung von „Information“ in Russlands hybridem Krieg gegen die Ukraine ist inzwischen breit und tief belegt, wissenschaftlich fundiert (Snyder, Luccas, Shiskhin, Oksanen, usw.)
  • adäquates  Bericht-Erstatten aus der Ukraine und aus Russland, und ganz spezifisch mit dem Fokus auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine und dessen Folgen, ist im Modus: „Business as usual“ nicht zu erreichen –
  • von gewichtigen Medien erwarten wir angemessene Sorgfalt bereits in der Architektur und dem Design von zugrunde liegenden Strukturen ihrer Berichterstattung
Was heisst das konkret?
  • stellen Sie sich vor, Hitler hätte 1944 die Schweiz überfallen – Deutschland hätte wahrscheinlich propagandistisch die Situation der Deutsch Sprechenden in den Fokus gestellt und betont, es gehe lediglich darum, diese durch Schweiz-Nationalisten bedrohten Deutsch-Sprecher unter Deutschen Schutz zu stellen – (die föderalistisch organisierte Ortswehr in den Dörfern führte tatsächlich schwarze Listen mit Personen, die im Ernstfall ohne langes Zaudern über Nacht Besuch von netten älteren Herren erhalten hätten, mit buchstäblich fatalen Folgen für die Besuchten…)
  • stellen Sie sich vor, ausländische Medien hätten in der Folge fast ausschliesslich und im Wesentlichen über ihre Korrespondenten mit Sitz in der Hauptstadt Deutschlands über die Situation der Schweiz berichten lassen
Als Putin’s Russland seinen Krieg gegen die Ukraine startete und in einem ersten Schritt mit seiner Krim-Besetzung eine Reihe von internationalem Recht gebrochen hat und seither andauernd verletzt –
  • elementare Grundlagen einer internationalen Rechtsordnung,
  • auf deren Rechtskraft auch wir als kleine Schweiz dringend angewiesen sind –
  • rechtliche Grundlagen, die in Europa einst geschaffen wurden angesichts furchtbarster Kriege mit dem Ziel – in Europa und der Welt Stabilität zu erreichen –
  • ja, gerade die Schweiz müssten Russlands Verletzungen internationalen Rechts beunruhigen und wach werden lassen –

– bereits während der ersten Tage von Russlands Krim-Besetzung waren auch die Informationsgefässe von SRF auf der Piste – eben jener Erich Gysling, der auch gestern wieder mal aus Moskauer Perspektive über die Wahlen in der Ukraine berichtet hat – vor unseren Augen sehen wir noch immer jene SRF-Direktübertragungs-Bilder von der Krim-besetzung durch Russische Truppen, Peter Gysling live vor Ort und ernsthaft rätselnd, was denn wohl für grüne Männchen das sein könnten, die da auf der Krim überall mit dem Gewehr herumlaufen – eine Art angestrengte Naivität und gleichzeitig der Beleg dafür, wie effizient Russlands hybrider Krieg gestandenen Journalisten den Kopf verdreht –

SRF führt ein Korrespondentenbüro mit einem ständigen Korrespondenten in Belgrad, der Hauptstadt von Serbien. In Kyiv, der Hauptstadt der Ukraine jedoch nicht.
Hier Zahlenvergleiche der beiden Länder: (Quelle: Wikipedia)
Serbien: 
Fläche                             88’361 km2
Einwohnerzahl                7.120.666 (Volkszählung 2011)
Bruttoinlandsprodukt      42.492 Milliarden USD (total nominal)
Ukraine:
Fläche                             603’700 km2
Einwohnerzahl                42.854.106 (Zählung 1. Mai 2015, ohne Krim u. Stadt Sevastopol)
Bruttoinlandsprodukt       178.313 Milliarden USD (total nominal)
  • Die Ukraine ist flächenmässig fast 7 mal grösser
  • In der Ukraine leben 6 mal so viele Menschen
  • Die Ukraine verfügt über ein viermal grösseres Bruttoinlandsprodukt
Unsere klare Aufforderung an SRF und insbesondere das Echo der Zeit: 
  1. Aufhören aus Moskauer Perspektive über die Ukraine zu berichten
  2. Errichten Sie ein ständiges Büros in der Ukraine mit einem fest besetzten Posten durch einen Journalisten, der damit fachkundig aus dem Land berichten kann
Ueli Maurer & Putin in Sotschi – da war die Krim schon Russisch besetzt...

Ueli Maurer & Putin in Sotschi – da war die Krim schon Russisch besetzt…

Putin for ever, by Jean Michel Carré

#Putin for ever, Dokumentarfilm von Jean Michel Carré


 

 

Am 7. Oktober feiert Wladimir Putin Geburtstag – er wird 63. Ein Grund mehr zum Feiern für den Präsidenten, dessen Rückhalt in einem Grossteil der russischen Bevölkerung nach wie vor ungebrochen ist. Das ist erstaunlich.

Ein Film von Jean Michel Carré

Kaum jemand hätte gedacht, dass Wladimir Putin nach 2008 noch einmal Präsident werden würde. Wie Putin die Wahlen 2012 gewonnen hat, wie er sich seither an der Macht hält, wie er mit seinen politischen Gegnern umgeht, und welche Visionen er für sein Land hat, zeigt der Dokumentarfilm «Putin Forever».

Es geht vor allem um Macht und um den Missbrauch von Macht in Jean Michel Carrés Film. Er zeigt auf, wie Putin 2008 hinter den Kulissen die Fäden gezogen hat und Dimitri Medwedew zu seinem Nachfolger machte – damit er selber 2012 wieder Präsident werden konnte. «Das war einfach nur zynisch», sagt Garry Kasparov, «diese Clique bleibt einfach an der Macht, man kann nichts dagegen tun.» Der ehemalige Schach-Weltmeister und Oppositions-Politiker ist nur einer von vielen Oppositionellen, die aufgegeben haben und aus Russland geflohen sind – aus Angst vor Repressionen und politischer Verfolgung. Viele russische Intellektuelle haben dasselbe getan.

Putin betreibt einen regelrechten Personen-Kult. Am liebsten lässt er sich in TV-Kampagnen feiern, in Popsongs, Glitzershows mit Frauen, die seine Männlichkeit preisen und bewundern.

Dass ihm gleichzeitig Betrug vorgeworfen wird, welcher mit Video-Aufnahmen belegt wird, kümmert ihn wenig. Seine politischen Gegner versucht er einfach aus dem Weg zu räumen. Und während er und seine Vertrauten sich an Russlands Gas- und Öl-Ressourcen bereichern, werden die Ungleichheiten im Land immer stärker sichtbar: Mehr als ein Drittel des Landes hat noch immer keinen Zugang zu Gas, Trinkwasser oder zur Kanalisation.

Dieser Film zeigt auf, wie die Anhänger von Putin seine gefährliche Philosophie von Nationalismus, Religion und Homophobie übernommen haben. Und wie der Opposition fast nichts anderes mehr übrig bleibt, als ins Exil zu flüchten.

 

Putin for ever, by Jean Michel Carré

Putin for ever, by Jean Michel Carré