Pressemitteilung Auftritt von Anna Netrebko als Anna Bolena am Opernhaus Zürich – Steuergeld für eine Botschafterin des Hasses?

Anna Netrebko ist Künstlerin. Als glühende Putin Verehrerin hat sie in Putins hybridem Krieg die Rolle eines wirksamen Werkzeuges zur Manipulation der öffentlichen Meinung, sie verbreitet aufgrund ihrer eigenen und freien Entscheidung eine sehr politische Botschaft des Hasses: neben ihrer öffentlichen Unterstützung der Aggression Russlands in der Ostukraine und pro „Neurussland“ hat sie auch mehrfach mit ihren schwulenfeindlichen Aussagen zur entsprechenden Russischen Gesetzgebung von sich hören lassen. Sie stellt sich ganz bewusst auf die Seite von Putin und unterstützt so ein Regime, das akut und vielfach alle bestehenden Formen des Rechts – inklusive Menschenrecht und Kriegsrecht – verletzt, und damit die Europäische, globale Sicherheitsordnung auf dramatische Art und Weise in Frage stellt. Anna Netrebko’s Name ist zweifellos mehrfach mit Putins Regime und dessen Taten verbunden.

Austrian Airlines hat einen Werbevertrag mit ihr umgehend annulliert, weil so eine Person im Westen, den sie ja eigentlich hassen muss, kein Aushängeschild sein kann. Ganz anders geschah es in Zürich, wo der Verwaltungsrat des Opernhauses trotz vorliegender Information kein Problem darin sieht, diese zweifelhafte Künstlerin auftreten zu lassen.

In New York an der MET sah man leider auch kein Problem, sie auftreten zu lassen, nur ist dieses Haus privat gesponsort, während in Zürich das Opernhaus bekanntlich massivst mit Steuergeldern unterstützt werden muss. Es ist mehr als fragwürdig, unsere Steuergelder für eine solch zweifelhafte Künstlerin auszugeben.

Auf der EU Sanktionenliste steht z.B. auch der Russische Sänger/Künstler Jossif Kobson („Putin’s Barde“), http://www.sueddeutsche.de/politik/sanktionen-gegen-jossif-kobson-putins-barde-1.2353556
Netrebko besitzt die Oesterreichische (EU-)Staatsbürgerschaft und kann deshalb nicht sanktioniert werden, sie könnte aber sehr wohl boykottiert werden. (Die Schweiz hat sich eben wieder verstärkt der EU Sanktionenliste angenähert).

Der Verein Schweiz Ukraine protestiert in aller Form gegen die Verschleuderung von Steuergeld für einen solch politischen Zweck, denn unpolitisch und ausschliesslich „kulturell“ kann Anna Netrebko angesichts ihres demonstrativen öffentlichen Eintretens für das Unrecht nicht gesehen werden.

Anna Bolena wird als Wiederaufnahme am 20.3., 24.3., 29.3. und 2.4. aufgeführt. Am 20.3. werden die Besucher vor Ort über dieses Engagement, das das Potential in sich trägt, das Ansehen und den Ruf des Opernhauses Zürich und dessen Organe nachhaltig zu schädigen, informiert.

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Weitere Infos:  https://swissukraine.org/informations-arbeit-von-swissukraine-org/anna-netrebko-im-opernhaus-zurich/

Pressemitteilung vom 18.03. 2015, 11.30 Uhr

des Vereins Schweiz-Ukraine

Für Nachfragen:

Simon Gerber, Geschäftsführer Kontaktstelle Schweiz des Vereins Schweiz-Ukraine, + 79 641 58 85 https://swissukraine.org/kontaktinfo/

 

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