Panama Papers

#Panamapapers – an den Händen der Mitglieder der #Gazprombank in #Zürich klebt Blut von #Putins Kriegen


Als Sergej Roldugin demnach im Mai 2014 im Namen einer seiner Offshore-Firmen ein Konto bei der Schweizer Gazprombank in Zürich eröffnet, fragt die Bank in einem Formular auch ab, wie viel Geld der neue Kunde besitze. Die Antwort: mehr als zehn Millionen Schweizer Franken. Dazu ein jährliches Einkommen von mehr als einer Million Schweizer Franken, das vornehmlich aus Dividenden, Zinsen und Krediten resultiere.

Zum Papierkram gehört auch ein Anti-Geldwäsche-Fragebogen – ob man etwa „in einer Beziehung zu einem VIP“ stehe, oder zu „einer politisch exponierten Person“? Banken müssen solche Fragen mittlerweile standardmäßig stellen. Denn die Erfahrung der vergangenen Jahrzehnte hat gezeigt, dass viele Politiker ihre delikaten Konten eben nicht auf ihren eigenen Namen laufen lassen, sondern auf den eines Familienmitglieds oder Freundes.

Der Fragebogen von Roldugin geht mit zwei Kreuzen bei „Nein“ zurück an die Bank. Der womöglich beste Freund von Wladimir Putin, der Taufpate seiner Tochter, soll in keiner Beziehung zu einer politisch exponierten Person stehen?

Lese weiter direkt bei:

http://panamapapers.sueddeutsche.de/articles/56eff9f22f17ab0f205e636a/


 

An den Händen dieser Gazprom-Bank Leute in Zürich klebt Blut, denn ihre Bank ist eine der Drehscheiben für Putins kriminelle Gelder

Gazprom Bank Zürich, Internetseite

Gazprom Bank Zürich, Internetseite

Auszug aus dem Handelsregister des Kantons Zürich zur Gazprom-Bank in Zürich:

Bildschirmfoto 2016-04-03 um 22.04.32

Handelsregisterauszug Kanton Zürich Gazprombank in Zürich als PDF

Weitere Infos dazu auch in:

https://panamapapers.icij.org

http://www.nzz.ch/international/europa/offshore-geschaefte-8-antworten-zu-den-panama-papers-ld.11367

http://www.nzz.ch/international/europa/panama-papers-schwarzgeldaffaere-um-putin-und-weitere-politiker-ld.11368

http://webspecial.tagesanzeiger.ch/longform/putins-geldspur/


Panama Papers

English Version

http://www.bbc.com/news/live/business-35944255

http://www.theguardian.com/news/2016/apr/03/panama-papers-money-hidden-offshore?CMP=share_btn_tw

http://www.bbc.com/news/world-europe-35918845

 

 

Deutsche Version

http://panamapapers.sueddeutsche.de/articles/56ff9a28a1bb8d3c3495ae13/

http://panamapapers.sueddeutsche.de/articles/56eff9f22f17ab0f205e636a/

 

 



 

Siehe auch
https://swissukraine.org/2016/04/05/panamapapers-ein-vergleich-zwischen-ard-und-srf-das-schweizer-tv-schafft-es-nicht-annaehernd-das-thema-zu-bearbeiten/

 

 

 

Chairperson of the Federation Coucil Valentina Matviyenko. © Alexei Danichev / RIA Novosti

Gesamtbundesrat: Widerrufen Sie die #Visa-Erteilung an Valentina #Matvienko! Offener Brief an den Gesamtbundesrat


Offener Brief an den Schweizer Bundesrat betreffend Visumserteilung für die EU- & USA- sanktionierte Valentina Matvienko zur Teilnahme an der Sitzung der Inter-Parliamentary Union (IPU) vom 19. ­– 22. Oktober 2015

Sehr geehrte Frau Bundesrätinnen,

Sehr geehrter Herren Bundesräte,

in Russischen Medien feiert Frau Valentina Matvienko nicht ohne Häme mit Blick in die USA ihren Erfolg: die Schweiz erteilt ihr ein Einreisevisum nach Genf, um ihr die Teilnahme an einem IPU-Anlass zu ermöglichen. Die USA hatte ihr für die letzte Sitzung dieses Visum verweigert. 

Die Schweiz bricht damit erneut und ohne Not (die „Gäste“ von SR Lombardi bekamen ebenfalls Visa trotz der gegen sie verhängten Sanktionen) die Sanktion der USA und der EU gegen eine prominente Vertreterin des Systems Putin – verständlich dass Frau Matvienko das feiert:

“Ja, Kollegen, bekomme ich ein Visum in die Schweiz und werde zu einer Sitzung der Interparlamentarischen Union gehen” – sagte Matvienko. (Quelle: TASS und:

http://en.news-4-u.ru/matvienko-met-in-geneva-being-subject-to-eu-sanctions.html

Das System Putin bricht reihenweise internationales Recht. Was geht das die Schweiz an?

  • Die Schweiz hat eine spezielle Verantwortung für internationales Recht auch aufgrund des Sitzes von verschiedenen UN-Institutionen in Genf
  • Die Schweiz, als kleines Land, ist elementar auf die Unantastbarkeit des internationalen Rechts angewiesen
  • Die Schweiz, die sich immer auf Neutralität beruft, sollte deswegen mit der Erteilung eines solchen Visums an eine alles andere als harmlose Repräsentantin des nachweislich internationales Recht verletzenden System-Putins, nicht ihre eigenen Grundsätze der Neutralität verraten, indem sie aktiv zur Beschädigung von UN-Institutionen beiträgt.
  • Politische Repräsentanten von Verbrecherstaaten missbrauchen UN-Institutionen für ihre verbrecherischen Ziele, was dem deklarierten Ziel der IPU – der Verteidigung der Demokratie – diametral entgegenläuft.

Glaubt der Schweizer Bundesrat etwa, Frau Valentina Matvienko würde der IPU zur Verteidigung der Demokratie wesentliche, konstruktive Impulse verleihen, so dass dieser Bruch von EU- und USA-Sanktionen dadurch gerechtfertigt sein könnte?

Ein substanzieller Lösungs-Beitrag wären konkrete Vorschläge zur Beseitung des von Russland begangenen Unrechts:

  • Die andauernde aggressive Kriegsführung gegen die Ukraine durch die Russische Armee,
  • mehr als 5 Mio- Vertriebene in der Ukraine,
  • die widerrechlich besetzte Krim,
  • die andauernden Menschenrechtsverletzungen gegen die Krim Tataren,
  • die monatelange Geiselhaft für rund 20 aus der Ukraine verschleppte Personen, Pilotin Nadiya Savchenko und Regisseur Oleg Sentsov,
  • die regelmässige Verletzung der Minsk-Vereinbarungen

Frau Valentina Matvienko könnte also tatsächlich einen substantiellen Beitrag zur Lösung von Problemen präsentieren, wenn Russland denn wollte. Das könnte sie aber ohne Weiteres auch vorab schriftlich vorlegen oder per Video-Schaltung vortragen, was heutzutage nicht unüblich ist.

Der Vorstand des Vereins Schweiz-Ukraine (swissukraine.org) fordert den Schweizer Bundesrat auf:

  1. Schaffen Sie nicht aktiv durch eine solche Visaerteilung an die Repräsentantin eines Verbrecherregimes die Möglichkeit zu einer fatalen Beschädigung von UN-Institutionen
  2. Bieten Sie nicht durch die Erteilung eines Einreisevisums einem Verbrecherregime Hand, bestehende EU- und US-Sanktionen zu unterlaufen
  3. Halten Sie sich konsequent an das selbstdeklarierte Gebot der Neutralität und lassen Sie nicht zu, dass die Schweiz von einem Verbrecherregime instrumentalisiert wird
  4. Widerrufen Sie diese Einreiseerlaubnis, solange Putin’s Russland reihenweise internationales Recht verletzt (diese groben Rechtsverletzungen werden z.B. durch OSZE-Berichte immer wieder eindrücklich belegt)
  5. Angesichts anhaltender Ströme von Kriegsvertriebenen und der aktuellen emotionalen Diskussion über Flüchtlinge stünde es dem Bundesrat der Schweiz gut an, sich in diesem Konflikt klar auf die Seite der Angegriffenen zu stellen und diesen beizustehen, statt in Aequidistanzüberlegungen aufzugehen und ein kriminelles Regime zu unterstützen! Damit würde ein echter Beitrag an die Verhinderung von Flüchtlingsströmen geleistet!

Mit demokratischen Grüssen im Namen des Gesamtvorstandes:

Simon Gerber, Präsident

Offener Brief des Vereins „Schweiz-Ukraine“ an den Schweizer Bundesrat, als PDF downloaden, hier klicken 

Seite 1. Offener Brief an den Schweizer Bundesrat betreffend Visumserteilung für die EU- & USA- sanktionierte Valentina Matvienko zur Teilnahme an der Sitzung der Inter-Parliamentary Union (IPU) vom 19. ¬– 22. Oktober 2015

Seite 1.

Seite 1. Offener Brief an den Schweizer Bundesrat betreffend Visumserteilung für die EU- & USA- sanktionierte Valentina Matvienko zur Teilnahme an der Sitzung der Inter-Parliamentary Union (IPU) vom 19. ¬– 22. Oktober 2015

Seite 2

Offener Brief der NGO „Schweiz-Ukraine“ an den Schweizer Bundesrat, als PDF, hier klicken

Switzerland gives Visa for sanctioned Russian Valentina Matvienko

Switzerland gives Visa for sanctioned Russian Valentina Matvienko

OSCE 24th Annual Session, Helsinki, 2015

Eilmeldung: OSZE-PA-Helsinki 2015: Schweizer Parlamentarier – OSZE- Delegation: „Wir verurteilen Russland nicht als Aggressor!“


Vorabmeldung! Vorabmeldung! Vorabmeldung! Vorabmeldung! 

Medienmitteilung folgt noch heute Abend!

Gegenüber der Geschäftsstelle des Vereins Schweiz-Ukraine wurde heute von Mitgliedern der Delegation von Schweizer Parlamentariern, die gestern in Helsinki an der Abstimmung zu einer Resolution teilgenommen haben formell bestätigt:

„Die Schweizer Delegation hat Russland nicht als Aggressor gegen die Ukraine verurteilen wollen, hat sich also der Stimme enthalten.“

Weitere detailliertere Infos folgen:

Der Verein Schweiz-Ukraine wird dazu  noch heute Abend eine Medienmitteilung publizieren.

www.swissukraine.org, Schweiz-Ukraine

Geschäftsstelle Schweiz: Für Rückfragen: 079 641 58 85

OSCE 24th Annual Session, Helsinki, 2015

OSCE 24th Annual Session, Helsinki, 2015

Must see & read! Retweet! 01


http://www.arte.tv/guide/…/054731-000/milliarden-aus-moskau… …

must read 01
Bildschirmfoto 2015-05-24 um 14.01.29
Bildschirmfoto 2015-05-24 um 14.03.32
Bildschirmfoto 2015-05-24 um 14.05.25
Mihail #Šiškin and Sofi #Oksanen Helsinki Lit - you must watch: (english)

Mihail #Šiškin and Sofi #Oksanen Helsinki Lit – you must watch: (english)

Russia and Ukraine, War and History by Timothy Snyder, 09. March 2015 at Claremont McKenna College

▶ Timothy Snyder, Monday, March 9, 2015 – YouTube


take this 1.18 hour for listening Prof. Timothy Snyder, published on 09.05.2015, by Claremont McKenna College

Russia and Ukraine, War and History

Timothy Snyder is the Housum Professor of History at Yale University and a permanent fellow at the Institute for Human Sciences. He received his doctorate from the University of Oxford in 1997, where he was a British Marshall Scholar. Before joining the faculty at Yale in 2001, he held fellowships in Paris, Vienna, and Warsaw, and an Academy Scholarship at Harvard.

Among his many publications are several award-winning books, all of which have been translated into other languages. His recent book, Bloodlands: Europe Between Hitler and Stalin (2010) examines the history of Nazi and Soviet mass killing on the lands between Berlin and Moscow and has won 12 cross-disciplinary awards including the Emerson Prize in the Humanities, a Literature Award from the American Academy of Arts and Letters, the Leipzig Award for European Understanding, and the Hannah Arendt Prize in Political Thought. Bloodlands has been translated into more than thirty languages and was a bestseller in six countries.

Snyder is on the editorial boards of the Journal of Modern European History and East European Politics and Societies. His scholarly articles have appeared in many journals and he writes frequently for major publications around the world including Foreign Affairs, The Nation, and The New Republic.

He is a member of the Committee on Conscience of the United States Holocaust Memorial Museum and sits on the advisory councils of the Yivo Institute for Jewish Research and other organizations.

Professor Snyder’s talk is sponsored by the Center of Human Rights and the Keck Center for Strategic and International Studies.