Medienmitteilung : Chefin Russischer Föderationsrat, Walentina #Matwijenko, für 19. Oktober 2016 in die #Schweiz eingeladen


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Walentina Matwijenko , Vorsitzende des Russischen Föderationsrates und Co-Organisatorin der Krim-Annexion und des Russischen Angriffskrieges in der Ost-Ukraine, wurde für den 19. Oktober 2016 vom Präsidenten des Ständerats, Raphaël Comte, in die Schweiz eingeladen   

 

matwijenko-bei-der-unterzeichnung-der-anexion-kreml-2014

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pro-russische Terroristen beim Schänden der Absturzstelle der #MH17, welche gem. Bellingcat und Bild Untersuchung durch eine russische BUK abgeschossen wurde, Juli 2014 https://www.bellingcat.com/?s=mh17

pro-russische Terroristen beim Schänden der Absturzstelle der #MH17, welche gem. Bellingcat und Bild Untersuchung durch eine russische BUK abgeschossen wurde,
Juli 2014 https://www.bellingcat.com/?s=mh17

Während Putin’s Russland in der Ukraine und in Syrien Krieg führt und Tausende von Menschen tötet, rollt die offizielle Schweiz dieser russischen „Kriegerin“, welche zum inneren Kreis von Putin’s Machtzirkel gehört, den roten Teppich aus, um Möglichkeiten zur wirtschaftlichen und politischen Zusammenarbeit zu erörtern.

Omran aus Aleppo, Wohngebiete werden gezielt durch Kampfflugzeuge der syrischen/russischen Allianz bombardiert, August 2016

Omran aus Aleppo, Wohngebiete werden gezielt durch Kampfflugzeuge der syrischen/russischen Allianz bombardiert, August 2016

Statistik des durch Russland seit Mai 2014 initiierten Krieges in der Ukraine:

9‘300 Tote und 21‘500 Verletzte

(Quelle: UN-Mission zur Überwachung der Menschrechte
in der Ukraine)

Statistik des durch Russland mit-unterstützten Krieges in Syrien:

470‘300 Tote und 1‘900‘000 Verletzte

(Quelle: Syrian Centre for Policy Research, NGO)

Ursprünglich wurde dieser Besuch durch Ständerat Filippo Lombardi (CVP/TI), bekannt als notorischer Russenfreund und Promoter der Ansiedlung von reichen Russen im Tessin[1], im Jahre 2013 eingefädelt. Warum der aktuelle Präsident des Ständerates, Raphaël Comte (FDP/NE), bei dem geplanten Besuch als Gastgeber mitspielt, ist nicht nachvollziehbar. Absolut unverständlich ist der wortreiche Support durch Hans-Peter Portmann (FDP/ZH, stv. Bereichsleiter der LGT Bank Schweiz, zuständig für die Betreuung gehobener Privat Banking Kundschaft «Markt Schweiz»).[2] Verfolgen diese Parlamentarier aktiv das Ziel, Frau Matwijenko, die auf der EU, US und SECO Sanktionslisten steht, zu hofieren und ein Freihandelsabkommen mit Russland aufzugleisen?

 

Wie können diese Parlamentarier mit einem autoritären und korrupten Regime, an dessen Händen täglich mehr Blut klebt, den verstärkten wirtschaftlichen Austausch suchen? Es ist schon bedenklich genug, dass die offizielle Schweiz die Russische Rolle im Krieg in der Ukraine und in Syrien aus falsch verstandener Neutralität nicht beim Namen nennt.

 

Schweiz-Ukrainische Gesellschaft CH-UA                              Ukrainischer Verein Schweiz https://swissukraine.org                                                            http://swiss-ukrainian.ch/de

 

                                                                                                                                                                

[1] http://www.nzz.ch/schweiz/abstimmungen/tessin-das-eldorado-fuer-vermoegende-nicht-eu-auslaender-1.18424653

 

[2] https://twitter.com/HPPortmann/status/763252834783600640 und http://wp.me/p5IvUD-1ir

 

 

Medienmitteilung-Matwijenko als pdf

 

Keine Geschäfte mit Putin’s Russland bis der letzte russische Soldat die Ukraine (inkl. der Ukrainischen Halbinsel Krim) verlassen hat!

September 2016

2 Kommentare

  1. Simon Gerber · Oktober 1

    Das ist die Rolle des Gesetzes in Putins Staat: keine Norm, sondern das Mittel zum Einbuchten. Selbst die Sprache der Gosse schaffte es bis auf die höchste Ebene, sie dominiert mittlerweile sogar die Mitteilungen des Außenministeriums. Damit erreichte das Regime seine endgültige stilistische Vollendung. Es besteht aus Kriminellen, es benimmt sich kriminell und spricht jetzt auch wie ein kleiner Gauner. Für die russische Gesellschaft ist es ein Albtraum, für den Westen eine große Herausforderung. Der russische Politikwissenschaftler Alexander Morosow, der jetzt im Bonner Exil lebt, kommentierte die jüngste Enthüllungswelle auf Facebook: „Das Problem mit Putins Regime kann nur gelöst werden, wenn es jede Unterstützung in Europa verliert. Es muss bewiesen werden, dass es kein politisches, sondern ein kriminelles Problem für Europa darstellt. Es bedroht Europa nicht militärisch, sondern ausschließlich als Quelle der Korruption.“ Es sind nicht die russischen Politiker, die Verbindungen zur Mafia haben. Es sind die westlichen Politiker, die Kontakte zum russischen Staat pflegen und sich für diese oder jene Art von Zusammenarbeit einsetzen.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/russland-das-verbrecherische-regime-13994403.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

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  2. Simon Gerber · Oktober 1

    Schwarz auf Weiß gibt es sie jetzt: Belege dafür, mit welchem Aufwand Russland psychologische Kriegsführung gegen den Westen betreibt. Das ZDF-Magazin Frontal21 und die ZEIT erhielten Zugriff auf über 10.000 E-Mails, die aus dem „Informationsministerium“ der prorussischen Separatisten in der Ostukraine stammen. Die Anführer der dortigen, international nicht anerkannten „Volksrepubliken“ Donezk und Luhansk suchen den Anschluss an die russische Föderation. Bislang hat der russische Präsident stets bestritten, die Rebellen nähmen Weisungen aus Moskau entgegen. Doch das E-Mail-Leak aus dem Donezker Ministerium offenbart regelrechte Befehlsstrukturen zwischen russischen Beratern und den Rebellen.

    Die E-Mails, deren Auswertung mehrere Monate dauerte, enthüllen die generalstabsmäßige Organisation und Systematik, mit der Moskau in der Ostukraine ein antiwestliches Feindbild verbreitet.

    Das Donezk-Leak

    Anfang Juni 2016 stellten mutmaßlich pro-ukrainische Aktivisten rund 10.000 Mails ins Internet. Die etwa elf Gigabyte große Datenmasse stammt aus dem „Informationsministerium“ der Separatisten in der Ostukraine. Sie enthält den Schriftwechsel zwischen der Ministerin und mehreren „Beratern“ aus Russland, die wie Vorgesetzte der Separatisten agieren. Autoren des ZDF-Magazins Frontal21 und der ZEIT haben die russischsprachigen Mails über Monate übersetzt und ausgewertet.

    Im August 2015 verfassen zwei Autoren ein Papier, das den neuen Machthabern in der Ostukraine als Handbuch dienen sollte. Das Dokument trägt den Titel „Strategie der inneren Informationspolitik in der Luhansker Volksrepublik“. Das russische Originaldokument finden Sie hier.

    Auszüge des Dokuments in deutscher Übersetzung finden Sie hier.
    http://www.zeit.de/2016/41/russland-propaganda-ostukraine-separatisten-e-mails

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