Offener Brief an den #Schweizer Bundesrat – es waren die #Russen


 


Offener Brief an den Schweizer Bundesrat, 06. 05. 2016 

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
sehr geehrte Damen Bundesrätinnen, sehr geehrte Herren Bundesräte

„Man weiss, dass es Russland war“

Zitat von Herrn, Ständerat und GPDel-Präsident, Alex Kuprecht (SVP/SZ), vom 4. Mai 2016 zum erfolgreichen Cyberangriff auf die RUAG und versuchten Angriff auf die VBS IT-Infrastruktur.

Im Klartext heisst dies, dass Russland nicht nur Krieg in der Ukraine führt, sondern nebst anderen Staaten jetzt auch die neutrale Schweiz angreift!

Der Verein Schweiz-Ukraine fordert, dass Sie sehr geehrte Damen Bundesrätinnen und Herren Bundesräte gegenüber der Öffentlichkeit Klartext sprechen und den Aggressor, Russland, welches nicht nur Krieg in der Ukraine führt sondern auch aktiv versucht die Europäische Ordnung und Werte zu schwächen sowie das transatlantische Militärbündnis NATO zu entzweien, als solchen bezeichnen und sanktionieren.

Ihr Amt, Ihr Eid, Ihr Auftrag und unsere Neutralität verpflichtet Sie dazu die Wahrheit darzulegen und Massnahmen auf politischer Ebene zu ergreifen.

Der Verein Schweiz-Ukraine fordert von Ihnen folgende Massnahmen:

  1. Umfassende Aufklärung der russischen Cyberangriffe und Anklage der entsprechenden Verantwortlichen.
  1. Übernahme sämtlicher EU und US Sanktionen gegenüber Russland, bis der letzte russische Soldat die annektierte Krim und den besetzten Teil vom Donbas verlassen hat.

Wir danken Ihnen, sehr geehrte Damen Bundesrätinnen und Herren Bundesräte für Ihr grosses tägliches Engagement im Dienste des Schweizer Volkes und sind überzeugt, dass Sie die wichtigen und richtigen Massnahmen einleiten werden.

Verein Schweiz-Ukraine

Der Präsident: Simon Gerber und der Gesamtvorstand

 

swissukraine.org

Geschäftsstelle Schweiz

höchmatt 58, CH-4718 Holderbank

+41 79 641 58 85, simon.gerber@swissukraine.org

swissukraine.org


 

 

5 Kommentare

  1. umland · Mai 6

    Hat dies auf Andreas Umland rebloggt.

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  2. Simon Gerber · Mai 8

    In den letzten Tagen haben wir angekündigt: „Putin führt seinen Hybridkrieg auch gegen die neutrale Schweiz und in der Schweiz und wir haben Beweise für dessen Impact.“ Ein Teil dieses Impact kommt nun heute bereits auf den Tisch, dank der NZZ:
    Cyber-Attacke gegen Rüstungskonzern Ruag
    Russische Hacker enttarnen geheime Schweizer Elitetruppe
    von Stefan Bühler, Andreas Schmid 8.5.2016, 08:12 Uhr
    Personalien der Sondereinheit AAD10 sind von Russland aus geklaut worden. Nun benötigen die betroffenen Soldaten neue Identitäten.

    http://www.nzz.ch/nzzas/cyber-attacke-gegen-ruestungskonzern-ruag-russische-hacker-enttarnen-geheime-schweizer-elitetruppe-ld.18562

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  3. Simon Gerber · Mai 8

    «NZZ am Sonntag“/“Zentralschweiz am Sonntag“/“SonntagsZeitung»:

    Bei der Cyber-Spionage-Attacke auf den Rüstungsbetrieb RUAG könnten den Angreifern die Personendaten der über 30’000 Bundesangestellten sowie der National- und Ständeräte in die Hände gefallen sein. Die RUAG horte neuerdings diese Datensätze, berichtet die «SonntagsZeitung». Demnach habe das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) die Daten 2015 an den Betrieb ausgehändigt. Die «NZZ am Sonntag» vermeldet unter Berufung auf gut informierte Quellen aus dem Verteidigungsdepartement (VBS), die Angreifer hätten alle Personalien der Angehörigen des Armee-Aufklärungsdetachements 10 abgegriffen. Diese Berufstruppe ist auf riskante Auslandeinsätze ausgerichtet, die Zahl sowie die Identität ihrer Angehöriger ist geheim, die Anonymität könnte nun aber bedroht sein. Unklar ist, welche Daten beim Angriff wirklich abgeflossen sind. In einer Zwischenbilanz hält der Präsident der Geschäftsprüfungsdelegation Alex Kuprecht gegenüber der «Zentralschweiz am Sonntag» fest, dass der Rüstungsbetrieb und das VBS zu eng verwoben seien.

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  4. Simon Gerber · Mai 8

    Geheime Schweizer Elitetruppe enttarnt
    Beim Angriff auf die Ruag sind den Hackern angeblich die Personendaten der über 30’000 Bundesangestellten sowie der militärischen Eliteeinheit AAD in die Hände gefallen.

    Die russischen Hacker haben dank ihrem Angriff auf den Rüstungskonzern Ruag wohl Zugang zu sensiblen Informationen über sämtliche Bundesangestellte und nationalen Parlamentarier. Seit letztem Jahr horte die Ruag über 30’000 Personendaten berichtet die «SonntagsZeitung». Demnach habe das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) die Daten 2015 an den Betrieb ausgehändigt.

    Über den Grund der Datenlieferung schweigt sich die Behörde aus; «diese Datentransfers» hätten mit der Attacke «keinen Zusammenhang» gehabt, betont BIT-Mediensprecherin Sonja Uhlmann auf Anfrage einzig. Man müsse sich darauf verlassen können, «dass sich jeder einzelne geeignet gegen Cyberangriffe schützt.» Bei der Ruag heisst es mit Verweis auf die Untersuchung, man könne «nichts Neues zum Ausmass oder der Art und Weise eines Datenabflusses» berichten.

    Dem Vernehmen nach sollen Firmenvertreter gegenüber Parlamentariern bestritten haben, dass besagte Personendaten abhanden gekommen seien. Dem widersprechen andere involvierte Personen allerdings vehement.

    Auch VBS-Daten gestohlen

    Auch die «NZZ am Sonntag» vermeldet unter Berufung auf gut informierte Quellen aus dem Verteidigungsdepartement (VBS), dass die Hacker den Zugang zu Personendaten erhalten hätten. Die Angreifer hätten alle Personalien der Angehörigen des Armee-Aufklärungsdetachements 10 abgegriffen. Diese Berufstruppe ist auf riskante Auslandeinsätze ausgerichtet, die Zahl sowie die Identität ihrer Angehöriger ist geheim, die Anonymität könnte nun aber bedroht sein. Unklar ist, welche Daten beim Angriff wirklich abgeflossen sind.

    Im Verteidigungsdepartement (VBS) werde jedoch sogar geprüft, ob den Elitesoldaten für zivile Auslandreisen eine neue Identität gegeben werden müsse. Bundesrat Guy Parmelin hält dazu im Interview mit der «NZZ am Sonntag» lediglich fest, der Angriff sei auf die Ruag und nicht auf das VBS erfolgt.

    In einer Zwischenbilanz hält der Präsident der Geschäftsprüfungsdelegation Alex Kuprecht gegenüber der «Zentralschweiz am Sonntag» fest, dass der Rüstungsbetrieb und das VBS zu eng verwoben seien. (afo)

    (Erstellt: 08.05.2016, 08:26 Uhr)

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/geheime-schweizer-elitetruppe-enttarnt/story/21149098

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  5. Simon Gerber · Mai 8

    Cyber-Attacke gegen Rüstungskonzern Ruag
    Russische Hacker enttarnen geheime Schweizer Elitetruppe
    NZZ am Sonntagvon Stefan Bühler, Andreas Schmid 8.5.2016, 08:12 Uhr
    Mit dem Spionageangriff auf die Ruag sind auch die Personalien der Sondereinheit AAD 10 der Armee entwendet worden. Es wird geprüft, den Soldaten neue Identitäten zu verleihen.

    http://www.nzz.ch/nzzas/cyber-attacke-gegen-ruestungskonzern-ruag-russische-hacker-enttarnen-geheime-schweizer-elitetruppe-ld.18562

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